Laufen und Sport mit Hashimoto


Ich hab mir lange überlegt, ob ich hierzu was schreiben soll, weil ich eigentlich nicht zu den Leuten gehöre, die private Dinge ins Netz stellen, aber ich dachte, vielleicht kann ich jemand anderem hiermit Mut machen, und deshalb habe ich mich doch dazu entschlossen. Zumal im Netz und auch in der Literatur zu dem Thema meines Erachtens haarsträubende Dinge zu finden sind.

Wer diesen Beitrag mit google findet, wird sowieso wissen, was er sucht, für alle Nicht-Betroffenen: Hashimoto Thyreoiditis ist eine Autoimmun-Erkrankung, bei der die Schilddrüse sozusagen den Selbstzerstörungsknopf gedrückt hat. Da die Schilddrüsen-Hormone aber maßgeblich an der Steuerung des Stoffwechsels beteiligt sind, ist das eine ziemlich blöde Sache. Zu den typischen Symptomen der Erkrankung gehören u.a. unerklärliche Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen, allgemeine Abgeschlagenheit und noch viele individuelle Dinge mehr. Da die Krankheit häufig lange Zeit unentdeckt bleibt und nicht selten von Ärzten auf die Psycho-Schiene geschoben wird, ist der Stoffwechsel häufig schon eine ganze Weile aus der Spur, was auch noch zu einer Reihe Mangelerscheinungen führen kann. Das Ding ist chronisch, d.h., man schleppt eine ständige Entzündung mit sich rum und muss täglich Schilddrüsen-Hormone schlucken. Glücklicherweise besitzt die Schilddrüse keine sensiblen Nerven, so dass das ganze schmerzfrei ist.

Klar, wenn man so eine Diagnose bekommt, ist man tendenziell eher etwas unfroh – ich war paradoxerweise erst Mal erleichtert, weil ich endlich wusste, was mit mir los ist. Und dann fängt man an zu lesen – sollte man vielleicht nicht tun. Über das ganze Internet verteilt finden sich Horror-Stories von Betroffenen, denen es richtig, richtig schlecht geht, und ich möchte wirklich nicht behaupten, dass diese Leute übertreiben oder spinnen, vielleicht hab ich ja auch einfach wahnsinnig Glück. Seit ich meine Pillen schlucke geht es mir so gut wie schon lange nicht mehr.

Ich finde es auch gut und wichtig, dass es Selbsthilfe-Foren gibt, in denen sich Betroffene austauschen können, die sich von ihren Ärzten im Stich gelassen fühlen. Das ist alles ok. Allerdings habe ich den Eindruck, dass es in vielen Threads dieser Foren zu einer Abwärts-Spirale in der Stimmung kommt, und das finde ich nun wieder gar nicht gut. Es ist ja nun mittlerweile erwiesen, dass die Kraft der Gedanken wesentlich zur Gesundheit beitragen kann, und ich denke, wenn man sich ständig damit beschäftigt, wie furchtbar schlecht es einem geht, dann hat der Optimismus nur wenig Chancen.

In der Literatur zum Thema, z.B. in medizinischen Ratgebern, findet man die Aussage, dass Sport nur noch in Maßen oder auch eher gar nicht möglich sei. Diese Aussage halte ich für hinreichend unglücklich, denn schließlich ist Bewegung und Muskeltraining ein wesentlicher Baustein für unsere Gesundheit. Ist die jetzt eh schon angeknackst, und ich lasse das auch noch weg, aus lauter Angst, was kaputt zu machen, dann hab ich langfristig ein Problem. Ich bin ja auch der Ansicht, dass man bei einem akuten Infekt nicht trainieren soll, aber Hashimoto geht nicht auf Herz oder an die Gefäße, wovor sollte man also Angst haben?

Liest man in den entsprechenden Foren ein bisschen durch die Gegend, dann findet sich häufig eine Aussage wie: „Ich hab’s mal wieder mit Sport versucht, und mich danach zwei Tage so furchtbar gefühlt, dass ich es wieder gelassen habe.“ Wiederum, ich möchte hier niemandem irgendwas unterstellen, aber ich denke doch, dass jemand, der vermutlich eine ganze Weile keinen Sport gemacht hat, weil er sich durch die Krankheit zu nichts aufraffen konnte, vermutlich nach einer moderaten Einheit „Sport“ – was auch immer das nun im individuellen Fall ist – hinreichend platt ist.

Jetzt gerade in dem Moment, wo ich diesen Beitrag schreibe, kann ich kaum vom Stuhl aufstehen, weil ich gestern ein intensives Karate-Training hatte und heute 17km im hügeligen Gelände gelaufen bin. Klar tun da die Muskeln weh. Sogar ziemlich, und sie werden das morgen auch noch tun, aber da muss man halt durch. Vielleicht habe ich als Kampfsportler eine höhere Schmerztoleranz, mag ja sein, aber ich kenne (gesunde) Leute, die bei ein bisschen Muskelkater schon in Panik verfallen. Ich denke, so lange nichts gezerrt, gebrochen, geschwollen oder abgefallen ist, ist das alles eher harmlos und kein Grund, den Sport an den Nagel zu hängen.

Ich will hier natürlich niemanden dazu verleiten, sich kaputt zu machen. Nach der Diagnose bin ich zum Sportarzt geschlappt, hab eine Leistungsdiagnostik und einen kompletten Check machen lassen, um sicher zu sein, dass das ok geht, und der Doc hatte nichts dagegen. Das würde ich jedem empfehlen, der regelmäßig und vielleicht auch tendenziell intensiv trainieren möchte.

Mein Stand bei der Untersuchung war: 70kg schwer, 37% Körperfett trotz Sport und guter Ernährung. Das war vor zwei Jahren und ich war echt frustriert. Danach habe ich angefangen, neben dem Lauf- und Karatetraining, regelmäßig Krafttraining im Studio zu machen. Heute: 66kg, 27% Körperfett. Natürlich hat die hormonelle Einstellung ihren Teil dazu beigetragen, aber mindestens ebenso viel der Sport. Ich fühle mich wieder wohl in meinem Körper, habe mehr Energie und schaue optimistisch in die Zukunft. Ja, ich habe ganze zwei Jahre gebraucht, um lächerliche 4 kg abzunehmen, das ist bei Hashimoto nun mal ein Problem, aber Tatsache ist, jetzt sind sie weg.

Dieser Artikel (Focus online) zeigt, wie viel Sport, und insbesondere Muskeltraining, für unsere Gesundheit tun kann, auch und gerade bei bestehenden Vorerkrankungen. Deshalb finde ich es nicht so toll, wenn in den Gesundheitsforen zu Hashimoto Threads kursieren, in denen – ich sage es mal bewusst böse – nur darüber geredet wird, wie gräßlich es einem doch nach dem Sport geht, so dass man schon fast ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn es einem gut geht. Nochmal: Ich finde diese Foren wichtig, ich kann nicht beurteilen, wie es diesen Leuten wirklich geht, aber ich habe die Befürchtung, dass dieses Kreisen um das Leid es nicht unbedingt besser macht.

Ein paar Einschränkungen gibt es natürlich schon. Da der Stoffwechsel nun mal in Teilen sabotiert ist, regeneriert der Körper vermutlich nicht ganz so schnell und baut auch langsamer auf. Ganz deutlich merke ich es an den Trainingsfortschritten. Das geht schon sehr langsam. „Lauf ein halbes Jahr regelmäßig, und du läufst 10km unter einer Stunde,“ mag auf einen großen Teil der Menschheit zutreffen. Auf mich eher weniger. Damit muss man sich abfinden und darf sich nicht den Spaß an der Sache nehmen lassen. Es geht zwar langsam, aber es geht. Und ich finde, man hat auch durchaus das Recht, sich ambitionierte Ziele zu setzen. Man muss dafür nur etwas mehr Zeit einplanen und sollte sich nicht unbedingt mit anderen vergleichen, sonst wird man unglücklich. Wie beim Abnehmen geht es auch hier nur mit Geduld. Schwierig für ein ungeduldiges Wesen wie mich, aber da hat mir der Langstreckenlauf auch irgendwo geholfen, in größeren Dimensionen zu denken.

Ich möchte alle Betroffenen dazu ermutigen, sich nicht entmutigen zu lassen. Es gibt viele blöde chronische Krankheiten auf dieser Welt, und ich bin oft genug froh, dass ich mir davon eine „ausgesucht“ habe, die im Vergleich zu MS, Morbus Bechterew, Morbus Crohn und all diesen anderen Gemeinheiten, eigentlich ziemlich harmlos ist.

Es ist mir bewusst, dass ich mit diesem Artikel vielleicht auch Leute vor den Kopf stoße, denen es mit Hashimoto nicht so gut geht wie mir. Ich will hier niemanden verletzen. Aber ich bin der Meinung, dass unsere Gedanken einen großen Einfluss darauf haben, wie wir uns und die Welt wahrnehmen, und ich denke, dass Sport und Laufen im Besonderen mir ganz persönlich gut tun, auch wenn’s manchmal weh tut, wie gerade jetzt (AUA!). Und ich hoffe, dass vielleicht jemand diesen Beitrag googlet und sich ein bisschen zuversichtlicher fühlt.

Wer übrigens wissen möchte, wie es mir gerade aktuell (ca. 1 Jahr nach Verfassen dieses Artikels) geht, kann das hier lesen.

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42 Kommentare zu “Laufen und Sport mit Hashimoto

  1. Schöner Artikel, ich kann Deinen Gedanken sehr gut folgen, wobei ich tatsächlich gerade angesichts dessen, was ich in Foren oder DEM Forum lese, mal sage, dass es wirklich extrem unterschiedliche Verläufe gibt.

    Bei mir war Hashimoto (und ist es auch noch) die Erklärung dafür, warum ich immer wieder Probleme mit Muskeln und Sehnen hab und das bei vergleichsweise geringen Sportumfängen. Auch wenn ich darüber nicht glücklich bin, so weiß ich doch, dass es keinen Sinn gibt, dagegen anzukämpfen oder zu verzweifeln. Ich muss die Situationen nehmen, wie sie sind.

    Ansonsten hab ich damals bei der Diagnose dem gar nicht viel Bedeutung beigemessen. Es wurde sehr früh entdeckt, ich nahm LT und irgendwann ließ ich es wieder weg…

    Der Basedow, der folgte, hat mich schon etwas stärker aus der Bahn geworfen und mittlerweile bin ich operiert und hab mein altes Leben zurück. Ich gehöre im übrigen zu den Patienten, die weder stark zu- noch stark abgenommen haben. Der Einfluss auf mein Gewicht war ein wenig da aber nicht so stark, wie es andere beschreiben. Die Verläufe sind wirklich sehr unterschiedlich.

    Ich hab auch beim Basedow mäßig weiter Sport betrieben – ich wusste ja mind. 1/2 Jahr nicht, warum ich drauf war wie ein Echhörnchen auf Speed. Gott sei Dank hat mir das nicht geschadet.

    Fazit von mir: Sich gut informieren, die ganz negativen Dinge rausfiltern (die meisten, die in Foren oder im Netz schreiben, sind die, denen es sehr schlecht geht) und schauen, dass man sein Glück selbst in die Hand nimmt. Sport gehört für mich zum Leben dazu und ich kämpfe immer wieder, dass ich ihn ausführen kann. Obwohl ich angesichts der vielen Verletzungen auch sagen könnte „Och… Sport ist nix für mich, ich hab ja Schilddrüse“. Das kommt mir aber mal gar nicht in die Tüte. Wie Du schreibst, es gibt deutlich schlimmere Krankheiten – ich bin nicht froh, dass ich zu den Schildis gehöre aber nach ein paar Jahren, die echt anstrengend waren, bin ich heute wieder „ganz normal“.

    Boah… so lang hab ich noch nie kommentiert. 🙂

    • Dann ist es ja gut, dass ich mich doch zum Schreiben entschlossen habe. 😉 Ich denke auch, dass es da draußen Leute gibt, denen es richtig schlecht geht, aber das beeinflusst dann die Wahrnehmung und das Denken so, wenn man ständig davon liest. Und wie du schon sagst, man kann sich auch hinter einer Krankheit verstecken und gar nichts mehr tun. Wichtig finde ich, wenn man in einer Gruppe trainiert, dass der Trainer Bescheid weiß, damit er nicht denkt, du bist faul oder trainierst zu wenig.
      Hoffe, deine Sehnen und Muskeln sind gerade kooperativ. Viele Grüße! 🙂

      • Naja.. ich starte mal wieder. Diesmal war es die Achilles-Sehne.. aber so what. Jeder hat seine Art, mir solchen Dingen umzugehen. Ich bin vom Grunde her ein positiv denkender Mensch und geh manchmal einfach „durch“, weil es sein muss. andere ergeben sich eher oder sind mit sich vorsichtiger. Jedes wird für sich richtig sein.

        Im Krankenhaus hab ich auf jeden Fall für Aufsehen gesorgt, weil ich ständig gelacht hab, während der Schilddrüsenpatient an sich ja eher depressiver Natur ist. Aber das ist eben mein Weg und andere gehen einen anderen. Jeder so, wie er/sie kann.

  2. Hallo, immer wieder erstaunlich, zu lesen, was es alles gibt, noch nie davon gehört, umso besser finde ich, dass du es hier mitteilst, obwohl es dein Privatleben betrifft.

    Finde es super, dass du anderen Betroffenen damit Mut machen möchtest, und an dir kann man sehr gut erkennen, dass es geht, sehr erfreulich, ich wünsche dir, dass es immer so bliebe.

    Danke – dass du mich verlinkt hast, werde öfter mal bei dir vorbei schauen.

    Frühlingsgrüße von der Ostsee !

  3. Mir sagte die Bezeichnung dieser Krankheit bisher nichts, dank Deines Posts habe ich davon nun eine Vorstellung. Ich finde gut, was Du geschrieben hast, denn Du hast völlig Recht: Was so im Netz geschrieben wird, davon kann einem manchmal übel werden. Ich betone, manchmal, nicht immer. Man muss sicherlich, besonders, wenn es um ein solches Thema geht, filtern, was man wirklich lesen und glauben mag. Letztendlich geht es um DEINE Gesundheit und DEIN Wohlbefinden. Ich finde es klasse, dass Du Dich nicht unterkriegen lässt und von anderen Meinungen beeinflussen lässt. Und vor allem: Dass Du Deinen eigenen Weg gehst! Weiter so viel Glück und vor allem GESUNDHEIT!
    Liebe Grüße
    Elke

    • Danke für deinen netten Kommentar! Nicht unterkriegen lassen, das ist das Stichwort, und vor allem nicht ständig und andauernd drüber nachdenken.
      Viele Grüße!

  4. Danke!
    Ich habe vor 2 Wochen mit dem Rauchen aufgehört und nun wieder so richtig Freude am Sport. Da ich Hashimoto habe, dachte ich…schau mal was im www so steht. Und war verunsichert bis sauer.
    Wie Du sagst, natürlich reagiert der Körper nach dem Sport…ist ja auch gut so. Aber das tut er bei jedem Mensch.
    Ich mag mich von dieser Entzündung nicht beherrschen lassen und war froh sämtliche Foren und Bücher zur Seite gelegt zu haben. Der Einstieg in mein Rauchfrei-Leben hat mich noch mal hinschauen lassen.
    Aber ich glaube, dass ein gesundes Körpergefühl wirklich das Beste ist, was wir uns geben können. Wir sind vielleicht nicht so belastbar mit dieser Entzündung im Körper, aber wir müssen uns auch nicht in Watte einpacken. So laufen wir Gefahr, dass die schönen Seiten des Lebens einfach an uns vorbei huschen.
    DANKE nochmal…fühl mich wachgerüttelt und wieder bei mir.
    Alles Liebe
    Sabine

    „Da es für die Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlosse glücklich zu sein“ Voltaire

    • Das freut mich, dass mein Post bei Dir genau das ausgelöst hat, was ich im Sinn hatte. Mut machen!
      Großen Respekt habe ich vor Deinen rauchfreien 2 Wochen. Ich bin selbst zwar nie Raucher gewesen, aber ich kann mir vorstellen, dass das wirklich hart sein kann. Umso wichtiger, dass man gerade in dieser Zeit etwas hat, was einem wirklich Spaß macht und ein gutes Gefühl vermittelt, wie z.B. der Sport.
      So wie sich das anhört, bist Du auf einem sehr guten Weg, und ich drücke Dir die Daumen. Dein Voltaire-Zitat gefällt mir sehr gut. Muss ich mir merken.
      Liebe Grüße, Christiane

  5. Gut geschrieben .. Und recht hast auch, ist nicht grad einfach fühle mich im Eimer und abgeschafft …
    Aber die Hoffnung stirbt zu letzt ! Ich mache nur Yoga Spaziergänge weil ich schnell Kreislauf krieg …
    Danke dir 😉

    • Gerne 🙂 ! Yoga ist auch super. Hauptsache, man macht was, und lässt sich nicht hängen. Ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht. Vielen Dank für Deinen Kommentar.

  6. Toller Text, hast es schön in Worte fassen können, was oft zusätzlich probleme bereitet, wenn man als „betroffener“ „googelt“. tja..ich glaube, die psyche kann aus einem körper ein wrack machen, und wenn man GLAUBT, das man gleich wieder die nächsten symtome bekommt, dann kommen die auch und solche leute machen keinen sport – wie voltaire sicher auch gesagt hätte. wenn wir glücklich sein wollen,können wir das sicher sein. nur brauchen wir auch vieeel seelische energie dafür.. bewundere die deine:) habe selbst ärztekampf und psychoschiene seit teeniealter hinter mir,nun 26 und schon mehrere male psychiatrie,endzeitgefühle u mehr.danach kam endlich die diagnose „seronegative hashimoto-e.“ und momentan finde ich im netz viele gründe für meine ganzen beschwerden,die von ärzten nicht bestätigt wurden. der körper kann sich aber selbst heilen,und deswegen müssen wir doch -so wie du ja auch – mit aller kraft die energie in uns spüren,an sie glauben.wenn wir nur noch eine hülle voller hoffnung, ohne selbstbestimmung,todesverachtung und selbstliebe sind,werden wir nicht gesund. DANKE für dieses tolle google-ergebnisxD

    • Gern geschehen! Ich hoffe, Du findest Deine Energie wieder und etwas, was Dir wirklich Spaß macht. Dann kommt der Rest fast von selbst. 🙂 Richtige Hormondosis natürlich vorausgesetzt. Alles Gute!

  7. hallo 🙂 auch ich finde großartig, was ihr in diesem Blog + den Kommentaren geschrieben habt. Hoch lebe der Optimismus 🙂
    Ich teile eure Auffassung, dass die Gedanken so viel Kraft haben! Klar kenne ich das, dass ich manchmal einfach schlafen oder mich aufwärmen möchte, statt noch mal raus zum Pilateskurs oder zum Schwimbad zu radeln, v.a. jetzt als es noch kalt war. Sicherlich haben da Stoffwechsel und Schilddrüsenfunktion nen Anteil dran, doch wenn ich mir Stress vermeide ist das doch am besten. Und jetzt, wo das Wetter besser wird, habe
    > Danke fürs Aufmerksammachen darauf, dass

    • (oh verzeihung, technisches kuddelmuddel;) also weiter)
      Manchmal bin ich echt doll verspannt, mit und ohne Sport, und denke, dass das echt von nem langsamen Stoffwechsel unterstützt wird. Aaaber bin sehr froh, Sportarten gefunden zu haben, die mich glücklich machen – weil sie den Kreislauf in Schwung bringen! weil sie beweglich machen! weil sie stark machen! weil sie Ablenkung + Entspannung bringen! etc 🙂
      zB Pilates, Yoga, Joggen manchmal, Schwimmen, Tanzen.
      > Danke fürs Erinnern daran, dass Leute die sich in Foren zB Luft machen, tatsÄchlich wohl echt nicht reprÄsentativ fÜr alle ‚Betroffenen‘ sind!!
      Gerade sind es hier fast 20 Grad und vor 3 Tagen hatten wir noch Schnee und ich bin schlapp, ist eben so. Aber dann liege ich rum (zum GlÜck ist Sonntag;)) und lese im Internet rum..na toll;)
      Zum GlÜck hab ich mit diesem Blog nen guten Abschluss gefunden, also Danke und alles Gute weiterhin:) Ausdauer in Form von Geduld, Freude auch Über kleine Dinge, nachhaltiges Fitsein etc etc
      FrÜhlingsgruss! Heike

      • Hallo Heike!
        Entschuldige bitte die späte Antwort. Vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und Deine positive Einstellung! Das mit den Verspannungen kenne ich auch, wird durch Krafttraining aber deutlich besser. Die Wetterachterbahn zur Zeit geht echt auf den Kreislauf, aber wie Du sagst: Das ist eben so. Dir auch einen Fühlingsgruß mit Krokussen!
        Christiane

  8. Hi,
    danke für Deine Worte. ich selbst bin leider betroffen und muss ehrlich sagen, dass es auch von einem selbst abhängt, wie der Krankheitsverlauf ist und das es nicht nur vererbbar ist, sondern auch aufgrund seelischer Wunden, die nicht heilen, ausgelöst werden kann!
    Du scheinst Dich sehr gut auszukennen, denn mich würde einfach interessieren, ob es Lebensmittel gibt, die ich vermeiden sollte (habe z.Bsp. gelesen, dass JODSALZ schaden kann sowie GLUTEN).
    Kannst Du mir dazu etwas sagen?
    Ich will mich selbst nicht verrückt machen und bin grundsätzlich positiv und optimistisch.
    Allerdings möchte ich selbst etwas tun, damit es mir weiterhin so gut geht wie jetzt.

    Vielen Dank
    Lieben Gruss

    • Hallo! Danke für Deinen Kommentar!
      Ganz ehrlich: Ich bin kein Arzt und ich würde auch nicht behaupten, mich super gut auszukennen. Ich höre lediglich auf meinen Körper.
      An der Sache mit dem Jod ist insofern was dran, als die normal funktionierende Schilddrüse Jod benötigt. Da man sie bei Hashimoto ja aber eigentlich eher ruhig stellen will, kann der Körper mit dem Jod nicht viel anfangen. Daher sollte man übermäßigen Jod-Konsum vermeiden, aber ich nehme immer noch das normal jodierte Speisesalz und gut.
      Gluten steht im Verdacht, Entzündungen zu befördern, daher sagen manche, da die Schilddrüse ja sowieso schon chronisch entzündet ist, sollte man darauf verzichten. Ich persönlich esse so weiter wie vor der Diagnose auch und habe nicht das Gefühl, dass es mir schadet. Soja ist auch in Verruf, aber ich kenne vegan lebende Hashimoto-Patienten, die damit überhaupt kein Problem haben. Ich persönlich denke, dass man bei bestehenden Unverträglichkeiten gegen die genannten Lebensmittel auf deren Konsum verzichten sollte. Wenn Du das vorher aber auch problemlos vertragen hast, dann spricht meines Erachtens nichts dagegen, das auch weiter zu essen.
      Manche Leute sind da etwas übersensibel, so dass allein schon der Gedanke daran, dass ein Nahrungsmittel unter Umständen problematisch sein könnte, ein sofortiges Krankheitsgefühl auslöst.
      Ich halte es da eher nach dem Motto „Nicht drüber nachdenken.“ Der Körper meldet sich schon, wenn ihm was nicht gefällt.
      Dir alles Gute, und dass es Dir weiter so gut geht! 🙂

      Viele Grüße!

      • Hallo,

        Ich danke dir auch für deinen Artikel. Ich selber verstehe die Panik und das teilweise vorherrschende Selbstmitleid, die in Bezug auf die Erkrankung gemacht werden in keiner Weise. Sicher: Ich fühle mich jetzt auch um einiges besser. Alles andere wäre gelogen. Vor drei Jahren habe ich mich jedoch aus einer tiefen eineinhalb jährigen Depression (mit einem genialen Arzt an meiner Seite!) herausarbeiten müssen und habe Krankenhäuser viel von innen gesehen. Dagegen ist – es tut mir Leid, dass ich das so sagen muss – Hashimoto eine angenehme Erkrankung. Sicher – ich habe jetzt auch Antworten auf viele Fragen bezüglich meiner Gesundheit. Aber es gibt wahrlich schlimmeres und ich kann sehr sehr viele Menschen benennen, mit denen ich gesundheitlich gesehen nicht tauschen möchte.

        Also. Weniger Panik, weniger Selbstmitleid, dafür mehr das Leben genießen

        Ich danke dir für diesen Artikel!

  9. Hey,

    vielen Dank für diesen motivierenden Artikel! Ich bekam vor ein paar Monaten die Hashimoto-Diagnose und es ging mir trotz L-Thyroxin nicht so viel besser. Das Gefühl „zwei Tage kaputt von einmal kurz Joggen“ kannte ich auch und ich nehme kontinuierlich weiter zu (8 kg in den letzten 10 Monaten). Was mir sehr geholfen hat: Vitamin D (5.000 IE/Tag) und Selen (200 mügramm/Tag). Wirkt absolut stimmungsaufhellend und scheint meine Energie zu steigern (dazu gibt’s auch viel im Internet). Jetzt habe ich mit Freeletics angefangen (mit seeeehr langsamer Steigerung, da es einen sonst ja wirklich sehr ausknockt) und schaue mal, was so passiert. Du hast absolut recht: Man kann in der selbstbemitleidenden Opferstimmung bleiben, dass man jetzt diese chronische Krankheit „am Hals“ hat … oder man kann versuchen das Beste draus zu machen. Viel Erfolg dir und allen Betroffenen dabei! 🙂

    • Freut mich, dass Dir mein Artikel gefällt! Entschuldige bitte die späte Antwort. Ist gerade ein bisschen viel los. Selen habe ich auch eine Weile genommen. Sollte ich wohl wieder… Aber ich finde dieses ständige Pillenschlucken so lästig. 😉
      Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Freeletics! Würde mich interessieren, wie es Dir damit geht!

  10. Pingback: Laufen, Krafttraining und Abnehmen mit / trotz Hashimoto – ein Update | laufkater

  11. Hallo,

    Du sprichst mir aus der Seele. Vor der Hashimoto Erkrankung bin ich den Halbmarathon locker unter 2 Std. gelaufen und auch die Marathonstrecke bin ich in 4 Stunden gelaufen. Dann plötzlich wurde ich immer langsamer, ich war immer Müde und das Gewicht stieg ständig, dabei habe ich mich immer sehr bewusst ernährt. Letztes Jahr erhielt ich die Diagnose Hashimoto und begann mit der Einstellung mit Hormonen. Leider bin ich immernoch nicht richtig eingestellt, aber es geht mir viel besser.

    Aber niemals hätte ich mit dem Laufen aufgehört. Auch wenn ich jetzt viel langsamer bin und einen Marathom heute nicht mehr Laufe, habe ich viele Beschwerden nicht, von denen in den Foren berichtet werden. Depression waren nie ein Thema für mich. Ein Leben ohne Sport ist für mich unvorstellbar! Und ich kann jedem nur empfehlen es zu versuchen. Es muss ja nicht gleich ein Marathon sein.

    Nach dem Sport geht es mir immer besser als davor.

    Gruß Heike B.

    • Klingt gut! 🙂 Ich hoffe, dass Du bald die richtige Einstellung gefunden hast. Ich hab ja erst in der Erkrankung – damals wusste ich es aber noch nicht – mit dem Laufen begonnen, habe daher keinen Vergleich zu früher und freue mich über jeden Fortschritt.
      Bleib weiter so positiv!

  12. Hallo,
    so ist es !!! Habe seit 15 Jahren Hashimoto und mich durch viele Tiefen gezogen und auch ziehen lassen. Diese Foren sind schlimm und es geht einem nach einem Besuch in so einem Hashimotoforum gleich schlecht. Irgendwann hatte ich die Schnauze voll und mache es so wie du. Auf Grund der Aussage von mehreren Ärzten, ich dürfe nur noch wenig Sport mache, tat ich das dann auch eine Zeit lang. Inzwischen ist mir egal, was irgendjemand sagt. Ich mache das, was ich meine, was mir gut tut. Klar gehts einem mal schlecht nach Sport, aber ohne gehts mir schlechter. Also nicht jammern, sonder klotzen. Dein Artikel macht Mut und motiviert. Vielen Dank dafür.

  13. Toller Artikel.
    Ich bin schon seit einer gefühlten Ewigkeit Übergewichtig. SChon als Kind war ich nie schlank, aber immer Sportlerin, sogar Leistungssportlerin. Seit 13 Jahren (Geburt meines ersten Kindes) gab es was Gewicht und Sport angeht immer ein auf und ab.
    Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, es mal wieder richtig anzugehen. Jeden Tag etwas Sport: Schwimmen, Laufen, Radfahren und bei schlechtem Wetter Crosstrainer und dazwischen etwas Krafttraining.
    Hört sich vielleicht viel an, ich mag es aber. Wenn ich einmal wieder dran bin mache ich gerne Sport und merke, dass es mir fehlt, wenn ich ein oder zwei Tage nicht dazu komme.
    Da es mir gesundheitlich Ende letzten Jahres nicht gut ging, war es ratsam mich vom Arzt durchchecken zu lassen und dabei wurde nun ein riesiges Fass aufgemacht. Entzündungswerte zu hoch, Anämie, erst hieß es, vielleicht Rheuma (Bechterew), nun heißt es, wohl doch kein Rheuma, aber sieht nach Hashimoto aus. Nächste Woche habe ich einen Termin beim Arzt zum Besprechen der weiteren Vorgehensweise.
    Das passt alles so gar nicht in meinen Plan der gesünderen, aktiveren Lebensweise. Ich bin auch ehrlich gesagt momentan unsicher was nun richtig und was falsch ist.
    Sport wird erstmal weiter gemacht und dann werd ich mal abwarten was der Arzt sagt.
    Die von dir angesprochene Leistungsdiagnostik ist ein guter Tipp. Das wäre sicher nicht das schlechteste in meinem Fall.
    LG Jenny

    • Das hört sich ja alles gar nicht lustig an…
      Ich würde auch einfach weiter machen, zumindest, solange Du Dich dabei gut fühlst, und keine Probleme hast.
      Klar solltest Du auf den Doc, aber auch auf Dein Gefühl und Deinen Körper hören. Kann sein, dass in der akuten Phase Sport nicht so angezeigt ist, aber das merkst Du schon. Und eine Leistungsdiagnostik ist auf jeden Fall eine gute Idee, um auf der sicheren Seite zu sein.
      Ich drücke Dir die Daumen!

  14. Bei mir wurde vor über 2 Jahren eine Hashimoto diagnostiziert – im Anfangsstadium aber halt schon lästig; gerade hatte ich mich aufgerafft mein Überwicht anzugehen u.a. mit Fitness und Joggen … bis ich richtig eingestellt war hat es gut ein Jahr gedauert, aber ich habe trotz der teilweise noch vorhandenen Müdigkeit, Muskelschmerzen, Panikattacken nicht aufgegeben und bin weiter gelaufen, da ich zumeist direkt nach dem Sport einfach gut gefühlt habe. Auch wenn meine behandelnden Ärzte immer wieder meinten, ich soll es bloß nicht mit dem Laufen übertreiben, habe ich am 17.04.2016 meinen ersten Marathon gelaufen! Die Vorbereitung darauf musste ich zwar länger planen (da meine Regeneration durch die Hashimoto halt langsamer ist) aber mit 5:00 Std. Laufzeit bin ich gesund im Ziel angekommen!
    Ich kann dir nur Recht geben, der Sport – gerade das laufen auch wenn es langsamer ist als vielleicht ohne diese Erkrankung – hilft mir ungemein und wirkt sich bisher nicht negativ auf meine Werte aus! Meine Entzündungswerte sind kaum gestiegen und das L-Thyroxin brauchte ich seit dem letzten Jahr auch nicht mehr erhöhen. Lediglich Magnesium nehme ich noch als Nahrungsergänzung für meine Muskeln noch zusätzlich ein.
    Ich kann nur sagen: lasst euch nicht verrückt machen, durch die gesamten Foren, die uns Hashis erzählen wollen, dass Ausdauersport nichts für uns ist! Wer gut eingestellt ist kann auch Sport (über)treiben 🙂

    • Oh, ich sehe, dass ich noch gar nicht geantwortet habe. Tut mir sehr leid!
      Genau, deinen letzten Satz kann ich voll unterschreiben! Glückwunsch auch zum gelungenen Marathon! Yeah!

  15. Danke Danke Danke!
    Das baut mich 1. auf, macht mir 2. Mut, dass mein Krankheitsverlauf dann ja auch nicht so schlimm sein muss, wie in den Foren beschrieben und motiviert mich 3. ganz doll, einfach weiter zu machen!
    VG Melanie, die grade erst erfahren hat, dass sie Hashimoto hat

  16. Hallo und Guten Morgen,
    irgendwie les ich mich in jedem Kommentar ein bisschen … die Odysse mit den Weißkitteln ist noch nicht vorbei, aber einen neuen Doc im Visier und fühlt sich gut an. Warum ich heute hier gelandet bin? Ich hab seit Ostern keinen Sport mehr gemacht (von Heuschnupfen bis zu viel Arbeit und platt alles dabei) und am Wochenende beschlossen, wieder die Schuhe anzuschnallen und zum moderaten Training ins Studio zu gehen (draußen laufen ist wegen Pollen nicht gut). Dort hab ich einen Supertrainer und werd mir wieder einen Termin bei ihm geben lassen und mit den neuen „Erkenntnissen“ den Plan überarbeiten. Mit den Hormonen bin ich im Moment auf der roten Seite, denn die bisherigen Aussagen nach dem Umzug waren: das ist kein Hashimoto. Obwohl ich in München daraufhin betreut und behandelt worden bin … aber das ist Schnee von gestern *ggg* der Blick geht nach vorne. Ich danke dir und allen Schreibern für die vielen Einblicke.
    Herzliche Grüße aus dem Südwesten, maxy

  17. Ganz toller Artikel, danke dafür. Ich selbst habe schon gefühlte Ewigkeiten die Diagnose Hashimoto (neben PCOS, Migräne, Fibromyalgie….wär ja sonst auch einsam alleine, ne?) und vor ein paar Jahre habe ich meine Ernährung umgestellt und damit sogar tatsächlich auf ein normales Gewicht abgenommen. Ich halte auch. Da ich aber nicht nur schlank sein will, sondern auch ein paar persönliche Ziele habe, die ich gern erreichen möchte, habe ich auch mit Sport angefangen. Ich mache Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht. Einmal die Woche spiele ich Basketball in einer Freizeitmannschaft. Ende Februar habe ich mit Laufen begonnen. 2 bis 3mal die Woche, als totaler Laufanfänger. Immer schön erstmal 30 Sekunden laufen, 2 Minuten gehen usw. Das dann langsam gesteigert, dass ich 3 Minuten am Stück durchlaufen konnte und nur 30 Sekunden gegangen bin. Nach einem Monat hats mich dann zerlegt. Ich bekam plötzlich depressive Verstimmungen, konnte nicht mehr schlafen, Wasser lagerte sich ein. Also ab zum Arzt, Werte bestimmen lassen. Mein fT3 war auf 10% runtergerutscht. Jetzt haben wir Juni und ich erhole mich immer noch sehr langsam von dem ganzen. Nächste Woche wieder Blutwerte, danach wahrscheinlich Dosis anpassen. Ich würde aber trotzdem gern Laufen, grad weil es ja auch für meinen Blutdruck nur hilfreich sein kann. Aber wie fange ich denn nun am besten an? Doch besser nur einmal die Woche? Hast Du da Tipps? Oder Empfehlungen? Literatur zu dem Thema? Ich würde das gern machen aber bevorzugt ohne ständig meine Schilddrüsenwerte so zu schrotten.

    • Tipps sind echt schwierig, weil jeder einfach anders ist. Ich denke, vom Laufeinstieg her hast Du alles richtig gemacht. Kann sein, dass Deine Hormondosis für den erhöhten Sportpegel zu niedrig war. Die Schilddrüse ist ja Teil des Energiestoffwechsels. 2-3 Mal pro Woche ist auf jeden Fall für ein kontinuierliches Training nötig. Viel Erolg! 🙂

  18. Solchen Blödsinn wie hier habe ich noch selten gelesen! Ich habe selbst Hashimotothyreoiditis (seit 12 Jahren) und nehme Euthyrox 125! Ich betreibe ganz normalen Hochleistungssport habe 58kg bei 172cm Körpergröße und 8% Körperfett! Ich esse ganz normal alles auch viel Süßes! Ich habe noch nie etwas von dieser Krankheit gespürt! Weder Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Haarausfall, brüchige Nägel usw.! Ich kann nur sagen wer viel Sport macht´, wird diese Krankheit absolut nicht spüren und auch keinen gram zunehmen! Diese Krankheit wird total überschätzt! Wer etwas dagegen tut (Sport) und nicht nur jammert und sich selbst bemitleidet wird auch kein Problem mit dieser Krankheit haben!!!

      • Lese einmal die ganzen Kommentare, die hier stehen, vielleicht verstehst dann meinen Beitrag! Aber wenn Du dich angesprochen fühlst, habe ich sicher bei Dir den Nagel auf den Kopf getroffen!!!!

      • Nun, einen Kommentar verstehe ich immer zuerst mal als Kommentar auf das Original-Posting. Ansonsten kann man ja auch einen Kommentar kommentieren.
        Ich bin gerne bereit zu einer sachlichen Auseinandersetzung, dazu braucht es keine 4 Ausrufezeichen.
        Die Quintessenz meines Blog war:
        Hashimoto hält einen nicht vom Sport ab und mit Sport fühlt man sich besser.
        Da sind wir uns doch irgendwie total einig.
        Dass wir dennoch unterschiedliche Individuen sind, von denen einer „normalen Hochleistungssport“ mit 8% Körperfett betreibt und der andere sich vielleicht immer wieder zu Sport und gesunder Ernährung aufraffen muss, sollte kein Grund sein, sich aufzuregen.
        Ich finde es schön, dass es Dir (und mir) so gut geht. Daraus lässt sich aber meiner Meinung nach nicht ableiten, dass alle anderen, denen es – und wenn es nur subjektiv ist – nicht so gut geht, automatisch Memmen sind, die einen an der Waffel haben.
        In diesem Sinne: Frohes Training!

  19. Hallo, vielen Dank für den posetiven und sachlichen Artikel!
    Ich bin eine frisch diagnostizierte Hashimoto Erkrankte. Zudem ebendfalls überdurchschnittlich sportlich. (Laufen, Boxen, Krafttraining…) Letztes Jahr hatte ich eine Kreuzband- und Meniskus OP und kann seit einem halben Jahr endlich wieder richtig Sport treiben. – dachte ich ..Bis einige meinten und ich im Netz gelesen hatte, dass bei Hashimoto kein bzw. nur leichter sport getrieben werden sollte.
    Das hat mich natürlich sehr getroffen.
    Mein Arzt meinte heute zu mir, wenn dann eher bei der morbus baseow. Jedoch Hashimoto sollte hier kein problem bzw. Hindernis darstellen.
    Juhuu 🙂 dies und dein Artikel geben mir wieder mehr Zuversicht. In diesem Sinne ab zum Boxtraining 😉

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