Regeneratioooooooon!


Gestern fühlten sich meine Beine wie durch den Fleischwolf gedreht – aua! Da half nur noch eins: Solemar!

Wie schön, dass wir hier von Kurorten umgeben sind, da ist so eine kleine Privatkur am Abend auch mal möglich. Neben den Massage-Düsen und diversen Möglichkeiten, sich mal richtig durchblubbern zu lassen, liebe ich vor allem das Schwebebecken. Mit 39° warmem Wasser und einem Salzgehalt knapp unterhalb des Toten Meers kann man sich mal für eine gewisse Zeit von der Schwerkraft befreien – und muss nur aufpassen, dass man dabei nicht einschläft oder in andere Entspannungswillige hineintreibt.

Ein kleiner Teil der Entspannung ging im Anschluss dann wieder verloren, weil sich der Spind meiner besseren Hälfte plötzlich weigerte, die ihm anvertrauten Sachen wieder herauszurücken. Vermutlich hätte man die Sache mit einem beherzten Tritt lösen können, aber ehe man hier fremdes Eigentum sachbeschädigt, war es doch besser, Hilfe zu holen. Mit einem gezielten Schlag gelang es einer der Damen von der Kasse dann glücklicherweise, das verstockte Schloss zum Nachgeben zu bewegen. Zum Glück, denn der Hausmeister war – wie es bei Hausmeistern leider häufig der Fall ist – nirgends aufzutreiben.

Weshalb fühlten sich meine Beine nur so reif fürs Solemar?

Genau weiß ich das auch nicht, denn ich laufe Di. und Mi. immer zwei Tage hintereinander, da meine Arbeitszeiten das sonst nicht anders zulassen. Was allerdings sein kann, ist, dass das Krafttraining am Dienstag + ein 10km-Lauf in Minimalschuhen in hügeligem Gelände vielleicht doch ein bisschen viel war. Jedenfalls startete ich am Mittwoch schon leicht platt in die Tempo-Einheit, die mit 7,5 km im Vergleich zu einem Halbmarathon zwar lächerlich kurz erschien, aber irgendwie ordentlich an die muskuläre Substanz ging.

Donnerstag morgen dann: Beine spielten das Lied vom Tod. Auch die Blackroll brachte nicht wirklich Erleichterung. Dank Solemar und Pause geht es heute wieder ganz gut. Nur mein Knie ist noch etwas angematscht und beleidigt.

Ich bin mir nicht sicher, ob meine Schuhe (Saucony Ride 6) schon platt sind. Bei knapp 500 km sollten sie das eigentlich nicht sein. Aber ich bin kein läuferisches Leichtgewicht und vermutlich auch nicht besonders „stilsicher“ beim Lauf. Ich werde sie nächste Woche mal zum Händler meines Vertrauens mitnehmen, und schauen, was da noch geht.

Ein paar Impressionen vom 10er-Lauf wollte ich noch mit euch teilen. Beim Tempo-Lauf kam ich irgendwie nicht zum Fotografieren.

 

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Nein, letzteres habe ich NICHT selbst geschrieben!

Was ich merke: Durch den Blog achte ich beim Laufen viel mehr auf Details und die mich umgebende Schönheit. Das ist ein cooler Nebeneffekt!

 

 

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8 Kommentare zu “Regeneratioooooooon!

  1. So, dann will ich mich auch mal auf Deinem Blog zu Wort melden:
    1. Deine Art zu schreiben gefällt mir sehr gut, v.a. der Schuß Selbstironie ist sehr angenehm und zeugt von Bodenständigkeit.
    2. Es geht hier nicht um Höchstleistungen.
    3. Es macht einfach Spaß.

    Danke dafür, Wellness nach anstrengenden Laufeinheiten ist wirklich eine Labsal und wenn die Gelegenheiten vor der Haustür liegen, sollte man auch nicht lange überlegen.

    Salut
    Christian

    • Vielen Dank für Deinen netten Kommentar!
      Am besten antworte ich auch in der Reihenfolge.
      1. Sich selbst zu ernst zu nehmen ist anstrengend. 😉
      2. Die wären auch gar nicht drin.
      3. Genau! Das Schreiben macht mir auch Spaß. Und Kommentare bekommen auch. Vor allem, wenn sie nett sind. Sie dürfen durchaus auch unnett sein, aber immer konstruktiv.

      Ja, wir haben da echt Glück. Manche Leute fahren kilometerweit in dieses Bad. Für uns ist es echt ein Katzensprung.

      Salut!

      Christiane

  2. Dein „cooler Nebeneffekt“ ist für mich nach all den Jahren fast das Wichtigste geworden. Ich kann mich über die vielen Sonnenaufgänge, die ich sehe, so dermaßen freuen. Ein Regenwurm, der meinen Weg „kreuzt“ kann mich über lange Zeit total begeistern. Deswegen mag ich das Laufen mehr als das Rad fahren, weil man die schönen Sachen nur sieht, wenn man langsam unterwegs ist.

    Bzgl. der Probs – so wie ich Dich verstehe, machst du ja noch andere Sportarten. Rumpfstabi etc. sollte vorhanden sein, oder? Öfters Laufschuhe wechseln? Keine Ahnung, wollt nur ein bisserl was dazu sagen. 🙂

    • Ja, mein Rumpf ist durch 2 – 3 mal pro Woche Studio ziemlich stabil, oder sollte es zumindest sein. Ein weiteres Paar Schuhe ist schon angedacht. Mal Hokas testen. : )

  3. Hi, Christine, der Körper wehrt sich
    wenn man zu viel mit ihm anstellt
    (alte polnische Weisheit !!)
    nee Quatsch
    das mit der polnischen Weisheit
    aber wer von uns kennt das nicht
    dass der Körper streikt und nach Erholung schreit
    und er hat sie bekommen
    und was für eine
    und das tut sooooooooooo gut
    im übrigen eine gute Idee
    sollte ich vielleicht auch mal machen
    denn Derartiges wird auch hier vor Ort in einem Seeheilbad für Urlauber und Patienten angeboten
    warum nicht auch für Einheimische ?

    Schuhe nach 500 km
    das glaube ich nicht
    aber jeden Tag einen anderen anziehen
    wirkt manchmal auch sofort !

    • Dann gönn dir das mal! Die Sachen, die man vor der Haustür hat, vergisst man irgendwie gerne.
      Naja, ein drittes Paar Schuhe muss sowieso her, dann frag ich mal bei meinem Händler, wie die noch so aussehen. Schuuuuuuuuuhe! 😀

  4. Das ist natürlich klasse, wenn man gleich um die Ecke mal eben kuren kann… Solche Beobachtungen am Streckenrand wie mit der Bank liebe ich auch, das ist doch das Salz in der Suppe des Laufens!
    Liebe Grüße
    Elke

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