Zombies, Run! in der Season 3 – der Gruselspaß geht weiter.


Ich hatte ja hier schon über die geniale etwas andere Trainingsapp von Six to Start geschrieben. Jetzt sind die Zombies seit April für iOS und Android in der dritten Staffel am Start.

Zombies-Run (1)

Zunächst möchte ich auf ein paar technische Neuerungen eingehen, und dann ein kleines bisschen was zur Story schreiben. Natürlich nicht zu viel. Schließlich wollen wir hier ja nichts verraten.

Wer Season 1 und 2 noch nicht gespielt hat, das aber eventuell noch tun möchte, sollte nach den technischen Details aufhören zu lesen.

Die technischen Neuerungen fallen durchweg positiv auf.

So hat man jetzt bereits auf dem Startbildschirm Zugriff auf die aktuelle Mission, die Playlist und die wichtigsten Missions-Einstellungen (GPS an oder aus, Jagd durch Zombies an oder aus).

Das erleichtert vor allem bei längeren Läufen, bei denen man mehr als eine Mission spielen möchte, das Bedienen ungemein. Ansonsten musste man sich mit fahrigen Fingern immer durch mindestens 3 Untermenüs klicken.

Ich habe auch das Gefühl, dass sich an der Soundqualität ordentlich was getan hat. Denn das Zombie-Röcheln kommt nun recht realistisch aus verschiedenen Richtungen, so dass ich beim Laufen schon mehr als einmal einen unwillkürlichen Satz zur Seite gemacht habe.

Der Codex auf der Hauptseite des Spiels wurde um neue Informationen und Sammelgegenstände erweitert. Außerdem bekommt man gelegentlich Geschenke, die etwas kompensieren, dass die Zombies in Abwesenheit des Spielers die Basis annagen, was immer wieder Reparaturen erfordert, bei denen gesammelte Materialien eingesetzt werden müssen.

Der Basebuilder hat ein paar neue Gebäude spendiert bekommen, unter anderem eine Schule. Ich vermute, dass das noch mehr werden, je nachdem, wie weit die Story voranschreitet.

Auch die Radio-Missionen, die jeweils nach dem Abschluss einer Haupmission gespielt werden, sind jetzt enger an die Story gebunden. So war ich etwas geschockt, als schon nach recht kurzer Spielzeit der Hinweis ertönte: „There are no more radio-clips.“ Allerdings kam nach ein paar weiteren Missionen wieder etwas, was sich dann handlungsmäßig direkt auf die gerade gespielte Mission bezog. Das macht alles natürlich noch etwas realistischer, ist nur für Läufer, die lange unterwegs sind dann etwas enttäuschend, was den Umfang angeht. Musik wird aber immer noch gespielt, bzw. es steht natürlich auch jedem frei, eine weitere Mission zu starten.

Im Gegensatz zu den Vorgänger-Versionen hat man jetzt auch direkt vom Smartphone aus Zugriff auf seine Lauf-Statistik. Da mein Blödphone was GPS-Genauigkeit angeht allerdings weit hinter meiner Garmin liegt, ist das für mich persönlich nicht soooo interessant, aber ein ganz nettes Feature für alle die, die auf GPS-Uhren verzichten möchten.

So, jetzt möchte ich noch ganz kurz auf die Story eingehen, und mich hiermit ausdrücklich wegen SPOILER-ALARM von allen Lesern verabschieden, die die beiden ersten Staffeln noch nicht gespielt haben, aber jetzt vielleicht Lust darauf bekommen haben.

Macht’s gut!

Sind sie weg?

Ok.

Also, Season 2 endet ja nach dem zunächst scheinbaren Happy End – der Ober-Bösewicht ist hinüber, Abel feiert – mit einem massiven Cliffhanger.

Plötzlich ertönen merkwürdige Tonsignale, die dazu führen, dass sich einige Bewohner Abels wie hypnotisiert davon machen. Ihr Schicksal ist unklar.

In Season 2 gab es zwei eher seltsame Sidequests, die gar nicht so recht in die Story zu passen schienen. Ich rede von denen, wo man als Spieler in die Rolle eines New Canton Runners schlüpft und in London irgendwelche obskuren Dinge tut. Ich habe die zwei Missionen damals nicht so recht kapiert und ihnen auch keine größere Bedeutung zugemessen. Aber genau hier gibt es eine Verbindung zu Staffel 3.

Nachdem Van Ark nun endgültig aus dem Verkehr ist, muss natürlich eine neuer Gegner her. In diesem Fall in Gestalt der Firma Comansys, deren Machenschaften noch ziemlich unklar bleiben. Die Runner und alle anderen Bewohner Abels haben natürlich zunächst nur das Ziel, die verschwundenen Bürger wiederzufinden, denn unter ihnen befindet sich dummerweise Dr. Myers, Abel Townships Ärztin und wichtigste Forscherin im Kampf gegen die Zombies. Ich hatte ja so gehofft, dass sie jetzt endlich mal in Ruhe mit Paula zusammen sein kann, aber nein…

Während sie suchen und versuchen, sich über Comansys klar zu werden, werden sie natürlich in gewohnter Weise von Zombies und einigen durchgeknallten Typen belästigt.

Den Machern der Story gelingt es wunderbar, die insgesamt düstere Atmosphäre immer wieder durch britischen Humor aufzubrechen. Viele Charaktere entwickeln sich weiter. Neue kommen dazu. Es verspricht, wieder eine spannende Sache zu werden.

Ein großes Lob an die Entwickler muss ich noch loswerden: Der Support ist vorbildlich, und jede Frage, die sich nicht in den FAQs findet, wird mit einer persönlichen mail beantwortet.

Also: Geht raus, und zeigt den Zombies, wo der Hammer hängt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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4 Kommentare zu “Zombies, Run! in der Season 3 – der Gruselspaß geht weiter.

  1. Ui, das liest sich aber sehr nach Grusel. Zombie-Röcheln am Ohr, sprintet man da nicht los wie Usain Bolt?! Mich amcht schon Musik beim Laufen nervös, weil ich dann die Umgebungsgeräusche nicht wahrnehme, ich glaube, nach so etwas hätte ich Alpträume. Aber vom Konzept her stelle ich mir das sehr spannend vor. Ganz was Neues und eine andere Art der Motivation.
    Liebe Grüße
    Elke

    • Naja, ab und an zucke ich schon mal zusammen. 🙂 Aber ich habe meine Kopfhörer immer so, dass ich problemlos alle Umgebungsgeräusche hören kann. Einen Film mit der Story würde ich vermutlich eher nicht verkraften, aber als eine Art interaktives Hörbuch ist es super. In strahlendem Sonnenschein entfaltet sich das Gruselpotential natürlich längst nicht so, wie bei einem Nachtlauf.

    • Naja, ab und an zucke ich schon mal zusammen. 🙂 Aber ich habe meine Kopfhörer immer so, dass ich problemlos alle Umgebungsgeräusche hören kann. Einen Film mit der Story würde ich vermutlich eher nicht verkraften, aber als eine Art interaktives Hörbuch ist es super. In strahlendem Sonnenschein entfaltet sich das Gruselpotential natürlich längst nicht so, wie bei einem Nachtlauf.

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