TomTom Multi-Sport Cardio mit GPS – erste Eindrücke aus der Sicht des Läufers


Vorbemerkung: Da dieser Artikel nicht mehr ganz aktuell ist, kann man hier nachlesen, was sich in der Zwischenzeit getan hat.

Ich war mehr als freudig überrascht, dass das Testpaket von Brooks neben einem Paar Ghost 7 auch noch eine nagelneue Pulsuhr beinhaltete, was sage ich da, einen Trainingscomputer fürs Handgelenk. Genau mein Ding! Mein technikverliebtes Selbst hüpfte hechelnd und sabbernd im Kreis um das Paket. Noch im Schlafanzug riss ich mit fahrigen Fingern die edle Verpackung auf.

Darin befand sich dies:

Die TomTom Mulit-Sport Cardio

Die TomTom Multi-Sport Cardio

O Freude! Denn ich lebe in ständiger Angst, dass meine geliebte Forerunner 305, die ja nun schon ein wenig angejahrt ist, irgendwann ihr elektronisches Leben aushaucht. Sollte sich hier also ein würdiger Nachfolger finden? Das Design wirkt auf jeden Fall schon mal äußerst ansprechend.

Wie man auf dem Foto sieht, wird das gute Stück mit USB-Kabel zum Aufladen und Übertragen der Daten geliefert. Ein extra Netzteil gibt es nicht. Außerdem gibt es eine Fahrradhalterung für den Lenker, wie es sich ja für eine Multisport-Uhr gehört.

Das Multi habe ich noch nicht testen können, das folgt aber noch. Im Folgenden berichte ich darüber, wie ich die Uhr beim Laufen erlebt habe.

1. Die Pulsmessung

Sportuhren gibt es ja nun mittlerweile wie Sand am Meer. Was ist das Besondere an der TomTom?

Sie kommt bei der Pulsmessung ohne Brustgurt aus, denn sie misst direkt am Handgelenk. Wie das funktioniert, erklärt TomTom auf seiner Support-Seite:

„Wir messen Ihren Herzschlag durch die optische Messung von Änderungen in Ihrem Blutfluss. Dies geschieht an der Oberseite Ihres Handgelenks, indem Licht durch die Haut auf die Kapillargefäße, die direkt unter der Haut liegen, gerichtet wird. So werden sich ändernde Lichtreflexionen erkannt.“

Hier sieht man die Sensoren. Sie leuchten grün, wenn die Uhr aktiv ist.

Hier sieht man die Sensoren. Sie leuchten grün, wenn die Uhr aktiv ist.

Das funktioniert wirklich ganz hervorragend. Der Puls war bei mir jedes Mal sehr schnell auf dem Display. Das lästige Anlegen und Anfeuchten des Brustgurts entfällt, und man muss auch nicht warten, bis man einigermaßen aufgewärmt ist, um eine zuverlässige Anzeige zu bekommen. TomTom räumt in der Bedienungsanleitung zwar ein, dass die Anzeige zuverlässiger wird, je besser man aufgewärmt ist, bei mir zeigte sie jedoch von Anfang an realistische Daten.

Auch die Störquellen, die zum Teil für lustige Pulswerte von 288 oder Ähnlichem sorgen (Hochspannungsleitungen bei feuchtem Wetter, statische Elektrizität der Kunstfaserkleidung, der zu dicht auflaufende Laufpartner… alles schon gehabt) fallen bei diesem System natürlich komplett raus. Super!

Meine bessere Hälfte hat sehr schmale Handgelenke. Da war es nicht so einfach, die optimale Einstellung für das Armband zu finden. Für das durchschnittliche Handgelenk ist das Armband aber sehr gut einstellbar und liegt sehr gut an, ohne zu stören. Die modebewussten Exemplare unter uns können außerdem noch Zusatzarmbänder in verschiedenen Farben erwerben. Rot-Weiß ist jetzt nicht so wirklich meins, aber deswegen Geld für ein anderes Armband ausgeben… nöööö… muss nicht sein.

2014-08-09 11.56.18

Dank der Dreifachschnalle sitzt die Uhr sehr stabil, der überstehende Teil des Armbands muss nicht unter ein Bändchen gefummelt werden, sondern wird mit drei kleinen Noppen einfach in die freien Löcher eingeklickt.

Achtung, jetzt kommt der Nörgelmodus!

Wir haben es hier mit einer Multi-Sport-Uhr zu tun, die – zumindest vom Namen her – Multisportler oder auch Triathleten zufrieden stellen sollte. Aaaaaaaaber: Pulsmessung am Handgelenk geht nur beim Laufen. Ich habe sie, wie gesagt, noch nicht beim Schwimmen oder Radfahren getestet, aber laut Handbuch ist beim Schwimmen explizit keine Pulsmessung möglich, und wer sie beim Fahrradfahren in die schicke Halterung tut, kann bestenfalls den Puls seines Fahrrades messen, und wer da einen findet, sollte sich Sorgen machen…

Ich glaube weniger, dass sich ambitionierte Triathleten damit zufrieden geben. Schließlich ist bei der Trainingssteuerung auch fürs Radfahren eine Pulsmessung bisweilen sinnvoll. Hierfür kann man einen externen Brustgurt käuflich erwerben.

Das sollte man sich nur vorher klar machen, ehe man das Geld für die Uhr locker macht und sich dann ärgert, dass man noch einen Brustgurt dazu kaufen muss. Die richtigen Radprofis können auch noch einen Kadenzmesser dazu kaufen, dann sind sie vollauf ausgestattet.

Wem es allerdings reicht, beim Schwimmen und Radfahren eine Strecken- und Tempomessung zu haben, der ist mit der Grundausstattung gut bedient.

Ich persönlich – Frostbeule die ich bin – bräuchte auch beim Laufen im Winter einen Zusatz-Brustgurt, da ich dann meine Uhr gern über der Jacke trage, um nicht jedes Mal Haut freilegen zu müssen, wenn ich einen Blick auf meine Uhr werfen möchte.

2. Das Display

Das Display der Uhr ist groß und jederzeit gut ablesbar. Für die Nacht gibt es optional eine Hintergrundbeleuchtung, die dann natürlich am Akku saugt. Immer 3 aktuelle Informationen (z.B. Strecke, Puls und Tempo) können gleichzeitig abgelesen werden, wobei eine groß in der Mitte, und die anderen beiden etwas kleiner aber immer noch gut lesbar oben am Rand stehen. Welche Informationen man gleichzeitig sehen möchte, kann man individuell konfigurieren. Während des Trainings lässt sich außerdem mit dem rechteckigen Schalter unter dem Display zwischen verschiedenen Anzeigen hin- und herblättern. Was man dankenswerterweise ständig im Blick haben kann, ist die Stärke des GPS-Signals und der Ladezustand des Akkus. Zur Akkulaufzeit konnte ich keine Angaben finden. Allerdings war er nach 3 Stunden durch die Wälder irren noch ganz gut drauf. Ich denke, so 8 Stunden sollte er schon schaffen.

Der Nörgelmodus bleibt hier aus.

3. GPS

Dank QuickGPS reicht es, die Uhr in Abständen mit einem Computer oder Handy mit Internetanbindung zu koppeln, so dass schon mal eine grobe Standortbestimmung vorkonfiguriert ist.

Das GPS-Signal wird so innerhalb von Sekunden nach Inbetriebnahme gefunden. Das minutenlange Festfrieren im Winter und angstvolle Starren auf den Statusbalken entfällt hier. Das ist ein großes Plus. Die Messgenauigkeit lag nach einem 22 km-Lauf bei einer Differenz von etwa 200 m zur Garmin, und wer von beiden nun Recht hat, sei dahingestellt. Ich denke, das schenkt sich nichts, zumal die Strecke häufig durch den Wald ging.

Auch hier gibt’s nichts zu meckern.

4. Die Inbetriebnahme

Wie bei jedem Trainingsgerät gilt es, zunächst ein paar persönliche Daten ins Profil einzutragen. Dafür dockt man die Uhr per USB an den Computer. Die Verbindung von Kabel zu Uhr ist wie ein kleiner Sattel gestaltet, wackelt nicht und funktioniert tadellos. Ein Konto auf der TomTom mysports-Seite ist schnell und unkompliziert erstellt. Außerdem muss man sich noch natürlich die connect-Software für die Datenübertragung von Uhr zu Computer herunterladen. Der gedruckte und beiliegende Quickstart-Guide lügt hier zwar hinsichtlich der Internetadresse, die Uhr jedoch verrät sie beim ersten Einstöpseln auf dem Display. Hier bin ich sehr positiv beeindruckt, dass es überhaupt kein Problem darstellt, die Software für Apple zu finden. Als langjähriger Macuser bin ich da ganz andere Sachen gewöhnt, z.B. dass man sich einen Treiber von einer chinesischen Seite runterladen muss, den es nur auf Suaheli gibt, der aber, wenn man sich ein paar Mal durchs System gehackt hat, genau das tut, was er soll… Ja, ich schweife ab.

Trotzdem: leider Nörgelmodus! Installation und Anbindung klappt prima, lediglich bei der Datenübertragung klemmt es. So geht die Uhr trotz gegenteiliger Angaben im Profil von mysports, das angeblich an die Uhr gesendet wurde, hartnäckig davon aus, dass ich ein 75 kg schwerer, 1,80 großer Mann bin, und lässt sich erst vom Gegenteil überzeugen, als ich die Daten an der Uhr direkt eingebe. Lediglich mein Geburtsdatum hat sie von der Seite übernommen. Da muss wohl noch mal ein Informatiker ran.

5. Die Bedienung

Anstatt der üblichen Knöpfe rechts und links vom Display hat die TomTom einen quadratischen Kippschalter unterhalb des Displays, über den die Bedienung erfolgt. Das funktioniert sehr intuitiv. Nach oben und unten kann man blättern, nach rechts geht es „vorwärts“, pausieren und stoppen tut man nach links. Jede Eingabe wird mit einem kleinen Vibrationssignal quittiert.

Außerdem gibt es noch einen sensiblen Bereich rechts am Bildschirm, bei dem man durch Berührung die Hintergrundbeleuchtung ein- oder ausschalten kann. Außerdem fungiert dieser Punkt bei entsprechender Vorbereitung auch als Rundentaste.

Und hier kommt leider nochmals der Nörgelmodus. Wenn man sich nicht vor Start des Trainings festgelegt hat, dass man eine Rundentaste haben möchte – und dazu muss man sich durch 3 Untermenüs klicken – dann hat man auch keine. Das kann etwas lästig sein. Andererseits nützt einem die Rundentaste im Moment sowieso nicht viel… aber dazu später.

Hinzu kommt, dass dieser kleine Touch-Bereich wirklich extrem sensibel ist, so dass man beim Zurückstreichen des Ärmels schon mal gerne schnell eine zusätzlich Runde eingefügt hat. Das kann etwas nerven. Hier wäre eine Lösung z.B. über eine etwas andere Belegung des Kippschalters sehr sinnvoll.

6. Die Trainingsdaten

Während des Trainings zeigt einem die Uhr alle Daten, die das Herz des Daten-Fans erfreuen. Neben Puls, aktuellem Tempo, Distanz und gelaufener Zeit, zeigt sie die Durchschnittspace, den Kalorienverbrauch und die Uhrzeit. All das kann man wunderbar ablesen, und sich durch die Daten blättern. Ein bisschen umständlich ist, dass die Daten nicht rollieren, sondern dass man irgendwann am Anschlag angekommen ist, und dann halt wieder zurück blättern muss. Damit lässt sich aber leben, zumal man die Anzeige ja selbst konfigurieren kann, so dass man seine bevorzugten Informationen auch auf einer Seite im Blick haben kann.

Auch hier: eigentlich nichts zu nörgeln

7. Die Auswertung und Datenübertragung

Die Auswertung der Trainingsdaten bringt mich nun leider in den gigantischen Mega-Nörgelmodus, denn hier besteht dringend Verbesserungsbedarf.

Nett ist, dass man in der Connect-Software schon voreinstellen kann, auf welche Seiten die Daten geladen werden sollen. Natürlich werden die TomTom eigenen Seiten unterstützt, aber auch verschiedene Karten-Formate (KML oder GPX) und andere Seiten wie Strava oder Runkeeper.

Man kann die Uhr auch via Bluetooth mit iPad oder iPhone koppeln, entsprechende kostenlose App vorausgesetzt, und die Auswertung dort vornehmen. Eine App für Android soll demnächst kommen.

Auf der mysports-Seite sieht man dann auf einem Kartenausschnitt die zurückgelegte Strecke, kann sich daran erfreuen, oder sie auf ein soziales Netzwerk der eigenen Wahl zum Angeben stellen. Nett aber nicht revolutionär.

Was aber wirklich extrem nervt, ist, dass die ganzen Details, die man während des Trainings einsehen konnte, verschwinden. Es wird nur die Gesamtdistanz, das Durchschnittstempo über die Gesamtdistanz, die durchschnittliche Herzfrequenz und die gelaufene Zeit angezeigt. Klickt man frohgemut auf „Aktivitätendetails“, bekommt man immerhin noch die Höhenmeter, die Anzahl der Schritte und eine nette Tempo-Grafik geliefert.

Ja was denn? Wird jetzt manch einer sagen. Was denn noch?

Nun, Rundenzeiten zum Beispiel! Die werden einfach ignoriert. Man kann lediglich auf der Karte sehen, an welchem Punkt man die Rundentaste betätigt hat. Na toll. Wer hier nach einem detaillierten Trainingsplan läuft, und die Ergebnisse hinterher protokollieren möchte, sieht alt aus. Intervalltraining kann man an der Uhr zwar programmieren, aber wenn danach alles nur als ein Durchschnittsdatenbrei dargestellt wird, ist das nicht sehr hilfreich. Schließlich kann man sich während des Trainings die ganzen Zwischenzeiten kaum merken. Da die Daten ja von der Uhr offenbar erfasst werden, wäre es doch vermutlich kein Problem sie anschließend auch auszulesen.

Hinzu kommt, dass die Software Gedächtnislücken hat. Als ich vorhin die Uhr an den Computer stöpselte, war sie ihm völlig neu, und das Connect-Programm schickte mich nochmals durch die komplette Einrichtungs-Zeremonie. Die Daten waren auf mysports zwar da, aber alles musste Schritt für Schritt nochmals durchgegangen werden. Außerdem ist mein erster 10km-Lauf mit der Uhr zwar auf der Uhr gespeichert, aber nicht auf den Computer zu kriegen. Auf der Uhr kann man im Protokoll noch viel weniger Daten sehen. Lediglich Distanz, Zeit und Tempo, aber z.B. keine durchschnittliche Herzfrequenz. Alle anderen Aktivitäten werden übertragen. Dieser Lauf nicht. Das kann dann schon frustrieren.

8. TomTom ohne Navi

Für meine Laufgewohnheiten wäre dieser letzte Punkt ganz klar eine Entscheidung gegen den Kauf. Denn ich liebe es, mir Strecken auf die Uhr zu laden, und mich durch unbekanntes Gelände führen zu lassen. Das muss eine GPS-Uhr für mich drauf haben. Da führt kein Weg dran vorbei. Daher ist es mir ein bisschen unverständlich, dass trotz großem grafikfähigen Display, die Uhr noch nicht mal rudimentäre Navigationsfunktionen aufweist, wie z.B. eine „Zurück zum Start“ – Funktion. Das Display ist kaum kleiner als das der Forerunner. Da wäre eine stilisierte Kartendarstellung durchaus machbar.

Ich bin kein Programmierer, aber mit meinem laienhaften Verstand denke ich, dass, wenn die Uhr eine Strecke aufzeichnen und anschließend am Computer wiedergeben kann, doch auch der umgekehrte Weg möglich sein müsste.

Mein Fazit

Die Uhr macht riesig Spaß, wenn man einfach nur spontan loslaufen möchte, ohne lästigen Brustgurt und Wartezeiten, und dabei doch ganz gerne hinterher wissen möchte, was man so geschafft hat. Wer einen rudimentären Trainingsplan hat, in dem er sich vor allem nach Herzfrequenz richtet, und nicht auf irgendwelche Zwischenzeiten schauen will, der wird auch glücklich. Auch für den Wettkampf kann ich mir die Uhr sehr gut vorstellen. Das Design ist toll, die Bedienung ist intuitiv, sie trägt sich angenehm, ein tolles Produkt!

Allerdings bestehen gerade softwareseitig noch große Schwächen, die sich aber vermutlich relativ leicht durch Updates ausbügeln lassen. So lange das nicht geschehen ist, ist die Uhr für Leute, die nach detailliertem Trainingsplan und Zwischenzeiten laufen, nicht zu gebrauchen. Aber gerade diese Leute sind es doch, die für eine nicht ganz billige GPS-Uhr auch bereit sind, Geld hinzulegen. Insofern wäre das ganz gut, wenn dies zeitnah geschehen würde.

Dass gerade ein Hersteller wie TomTom, der ja mit seinem Namen im Grunde schon ein Synonym für Navigationsgeräte ist, auf eine Navigationsfunktion vollständig verzichtet, ist mir völlig unverständlich. Vielleicht lässt sich da ja noch was nachlegen.

Ich werde die Uhr sicher immer wieder gerne anziehen, vor allem meine bessere Hälfte wird damit sehr glücklich sein, eine Nachfolgerin für die Forerunner ist sie aber bis jetzt eindeutig noch nicht.

Bei allem Genörgel möchte ich mich aber ganz ausdrücklich und herzlich bei TomTom und Brooks bedanken, dass ich diese Uhr zur Verfügung gestellt bekommen habe! Ich hatte viel Spaß beim ersten Antesten, und die Tests im Schwimmbad und auf dem Rad werden sicher bald kommen.

Was ich mir von der Uhr noch wünschen würde:

  • eine detailliertere Trainingsauswertung mit Rundenzeiten, durchschnittliche Herzfrequenz pro Runde, Tempo usw.
  • eine „echte“ Rundentaste
  • eine zuverlässigere Übertragung der Trainings- und Profildaten
  • eine flexiblere Programmierbarkeit von Trainings am Computer mit anschließender Übertragung auf die Uhr
  • eine Streckenfunktion, denn die Uhr scheint ja in der Lage zu sein, die abgelaufene Strecke zu speichern und anschließend auf mysports darzustellen. Also müsste die umgekehrte Variante auch möglich sein, zumal das Display der Uhr schön groß und grafikfähig ist. Außerdem ist TomTom ja schon fast ein Synonym für Navigation, da würde ich das rein vom Namen her schon erwarten.
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20 Kommentare zu “TomTom Multi-Sport Cardio mit GPS – erste Eindrücke aus der Sicht des Läufers

  1. Hm, ich bin ja ein ausgesprochenes Gewohnheitstier und vieles was ich bei Deinem wirklich tollen und sehr praxistauglichen Berichteten darf, ist für mich ein K.O. Kriterium für (oder besser gegen) die TomTom Uhr. Vielen Dank für den tollen und trotz Sponsoring auch objektiven Bericht.
    Ich bleib bei meiner Ambit, die macht was sie soll und was ich mir wünsche 😀

    Salut und nochmals vielen Dank
    Christian

    • Gern geschehen! Danke für die Blumen! Ich finde, Lobhudelei in einem Testbericht nützt keinem. Ich hoffe, dass TomTom da softwaremäßig wirklich noch nachbessert, dann ist ihnen nämlich wirklich ein richtig gutes Produkt gelungen. Gewohnheitstier? Schon auch, ja, aber wenn es was Neues gibt, und ich das dann auch noch testen darf, ist das eine feine Sache. 🙂
      Salut!

  2. Ein toller Bericht von dir!
    Mir gefällt zwar die Technik der Uhr, also die intigrierte Pulsmessung, sehr gut, aber wenn ich so deinen ganzen Kritikpunkte zur Software lese zögere ich dann doch noch. Das sollten eigentlich alles Dinge sein die selbstverständlich sind!

    • Ja. Es ist wirklich ein richtig cooles Stück Technik, das im Moment durch die Software ausgebremst wird. Aber das lässt sich ja hoffentlich durch updates lösen. Ich bleibe dran. 🙂

  3. Die intigrierte Pulsmessung spricht für die Tom Tom, der überwiegende Rest dagegen. Für mich ist es ein absolutes No go mich mit Software-Problemen rumplagen zu müssen. Die fehlenden Navigationsmöglichkeiten würden mich auch stören.

    Ich bleibe meinem Brotkasten, Garmin FR 305, auch noch solange treu bis er den Geist aufgibt. Dann werde ich mal schauen, was es dann so schönes gibt 😎

    Liebe Grüße
    Volker

    • „Brotkasten“ gefällt mir. 🙂
      Aber das Teil kann wirklich alles, was wir uns wünschen, oder?
      Wie gesagt, ich hoffe, TomTom bessert die Software noch nach.

  4. Mir ging es da ganz ähnlich. Die Uhr macht schon Spaß.
    Der erste Lauf lässt sich aber auch nicht dazu bewegen, den letzten Schritt von der Uhr auf den PC zu machen. Die Auswertung mitsamt ihren Daten hat Verbesserungsbedarf.
    Das Laufen ohne Brustgurt ist wirklich angenehm und ist verblüffend genau (ich laufe zu Testzwecken momentan mit der Ambit am linken Arm und der TomTom am rechten)
    Die Ambit wird sie dennoch nicht ersetzen können.
    Ausführlicher Testbericht aus meiner Sicht folgt auch noch.

    Liebe Grüße
    Katrin

    • Ist ja witzig, dass es Dir genau so ergangen ist, und irgendwie auch beruhigend, dass es nicht an meiner persönlichen Inkompetenz zu liegen scheint. 😉
      Seltsamerweise wurde mein erster „Lauf“ (ich habe mich in den Garten gestellt, und die Uhr einmal ein- und ausgeschaltet) genau dokumentiert und übertragen. Der zweite aber dann nicht. Ich hoffe wirklich, dass TomTom da noch nachbessert, an und für sich ist das Teil ja schon gelungen, aber ohne gescheite Software ist der Spaß doch reduziert. Bin gespannt auf Deinen Bericht.

    • Danke für den Hinweis!
      Ich habe vor ein paar Tagen im Playstore danach gesucht, und sie nicht gefunden. Auf der TomTom Seite stand dann, sie sei in Arbeit.
      Entweder war mein Blödphone wieder zu doof dafür, oder aber sie ist taufrisch.
      Willkommen auf meinem Blog!

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  9. Ich habe mir die Multisport Uhr mit Pulsgurt gekauft und nachher doch wieder zurückgegeben. Die Uhr an sich finde ich in Ordnung, aber die Software finde ich sehr „unhandlich“.

    – Die Auswertung auf der TOMTOM Seite ist sehr dürftig
    – Export der Daten empfinde ich als sehr umständlich, was für mich eine doch wichtige Funktion ist

    Also bleibe ich doch bei meiner Polar M400…

    • Mir geht es ähnlich wie Dir. Die Technik ist cool, aber die Software ist noch stark verbesserungsfähig. Ich nutze die Uhr hin und wieder ganz gerne v.a. im Wasser, weil sie da gerade beim Aquajogging doch einen Puls findet. Für mein tägliches Training bietet sie mir aber auch zu wenig.

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