15 Runden für einen guten Zweck – Stadtlauf Donaueschingen 2014


Heute war Spendenlauf angesagt. Pro gelaufener Runde spendet die Sparkasse Donaueschingen beim Stadtlauf 1 € zu Gunsten Mukoviszidose-kranker Kinder. Eine Runde ist ca. 1,1 km lang. Letztes Jahr war ich da auch spontan dabei, dieses Jahr hat’s wieder gepasst, also beschloss ich, meinen Trainingsplan ein kleines bisschen zu strapazieren, und aus dem sonntäglichen Longrun einen Samstag-nachmittäglichen Benefiz-Lauf zu machen. Von der Streckenlänge kam das etwa hin. 2 Stunden Zeit hat man, um so viele Runden zu laufen, wie man in der Zeit eben schafft. Und es gibt unendlich viele Möglichkeiten, so eine Runde zu schaffen. Dazu später mehr.

Bevor es aber auf die Strecke gehen konnte, gab es noch ein paar Unwägbarkeiten:

Unwägbarkeit Nr. 1: Was soll ich bloß anziehen? Das Wetter war wechselhaft angekündigt, war die Sonne weg + Wind, konnte es empfindlich kühl werden, war sie allerdings da, dann aber Hallo! Außerdem sollte es regnen… vielleicht. Die Temperatur war zwischen 15 und 16°C, also eigentlich recht läuferfreundlich. Ich entschied mich für eine Kurztight, ein dünnes Baselayer-Shirt mit kurzärmeligem Shirt drüber, Armlinge und meine ultradünne Wind/Regenjacke, die ich mal wieder unelegant in den Trinkgürtel stopfte. Den Trinkgürtel brauche ich nicht zum Getränketransport, aber die Taschen meiner Laufkleidung – falls überhaupt vorhanden – sind zu klein für Blödphone, Autoschlüssel und Taschentücher. Da kommt’s auf die Jacke nun auch nicht mehr an.

Unwägbarkeit Nr. 2: Schaffe ich es diesmal, mich in Donaueschingen nicht zu verfahren? Die Antwort ist nein, aber in dem Fall war’s gut, weil ich so durch Zufall den perfekten Parkplatz in einer Seitenstraße fand.

Unwägbarkeit Nr. 3: Wie komme ich an eine Startnummer?

Vor letzterem Problem standen ein ganzer Haufen Läufer. War das letztes Jahr mit der Nachmeldung noch überhaupt kein Problem gewesen, so war es dieses Jahr offenbar so, dass wesentlich mehr Läufer als vermutet auftauchten. Für die Sache ja an und für sich ganz großartig, für die Helferinnen an der Startnummernausgabe ein Riesen-Problem.

Es knubbelt sich…

Es knubbelt sich…

Als ich fröhlich – meinen 5€-Schein für die Startgebühr in der Hand – verkündete, dass ich mich nachmelden wolle, antwortete mir eine recht unfreundliche, weil gestresste, Dame, dass das nicht ginge. Wie? Geht nicht? – Ja, keine Startnummern mehr.

Mir kamen fast die Augen raus. Vor allem: Ohne Startnummer keine Rundenzählung, ohne Rundenzählung Teilnahme sinnlos. Ich war schon kurz davor, einfach wieder heim zu fahren, weil ich beileibe schönere Laufstrecken vor der Haustür habe als Donaueschingen-City, da kam von hinten ein Herr mit einem ganzen Packen Startnummern an. In freudiger Erwartung, dass das Problem nun gelöst sei, winkte ich wieder mit meinem Schein.

Aber nein! Jetzt fehlten die Anmeldezettel… 🙄

Um es kurz zu machen: Ich bekam meine Nummer, allerdings hatte sie keinen Zeitmess-Chip. Auf meine Nachfrage beim Zeitmess-Mann, erfuhr ich, dass alle nachgemeldeten Nummern jetzt nun mal keinen hätten, und dass sie sich eine Lösung überlegen würden. Nun gut, es war ja noch eine halbe Stunde bis zum Start…

Variante 1 war: Jeder merkt sich seine Rundenzahl. (Oh nein, das krieg ich nie hin! Zum Glück hab ich meine TomTom Uhr. Die sagt mir zwar nachher in der Auswertung keine Zwischenzeiten, aber immerhin kann sie zählen. Jetzt darf ich nur nicht vergessen, jedesmal eine Runde anzutippen. Hat übrigens geklappt)

Variante 2 – verkündet bei der nächsten Durchsage – war, dass jeder pro Runde ein Gummi über den Arm gestreift bekommen sollte.

Irgendwie wurde ihnen dann aber klar, dass das nicht hinhauen würde, und sie kehrten zu Variante 1 zurück.

Wegen des ganzen Chaos wurde der Start dann um 15 min. verschoben. Das erfuhren wir leider erst 5 min vor dem geplanten Start.

Da standen wir nun…

Start DS1 Start DS2

In Erwartung des nahenden Starts hatte ich natürlich schon meine Jacke verstaut und die Ärmlinge runtergestreift. Jetzt war’s kalt. Grummel! Außerdem hatte ich schon die TomTom gestartet, die jetzt doch etwas länger zum Auffinden des GPS-Signals brauchte. Kein Wunder, ich war ja schließlich nicht zu Hause. Allerdings hatte sie es recht bald, und merkte es sich wohl auch, da ich sie nochmals abstellte, und sie beim erneuten Start sofort einsatzbereit war. Gute Sache! Das als kleinen Produkttest am Rande.

Ich betrieb in der Wartezeit ein paar Stilstudien. Grün und Gelb ist als Vereinsshirt-Farbe offenbar der totale Hype. Warum nochmal hatte ich das (grüne) Lauftreff-Shirt angezogen? Nun gut, war ich wenigstens ein Mal im Trend. Eine riesige Gruppe eines örtlichen Fitness-Clubs hatte sich als Spruch auf die (gelben) T-Shirts geschrieben: „Vor Gericht sind alle gleich – aber nicht vor dem Spiegel.“ Ich fand den Spruch ganz witzig, und die Prise (ungewollter oder beabsichtigter?) Selbstironie, denn auf die Mitglieder traf letzteres sehr deutlich zu. Vom durchtrainierten Adonis bis zum Weizenspoiler-Moppel war alles vertreten. Das galt auch für den weiblichen Teil der Gruppe.

Kostümiert hatte sich niemand. Schade eigentlich. Lediglich ein paar Kinder waren geschminkt, weil das irgendwo im Startbereich angeboten wurde. Überhaupt liefen ziemlich viele Kinder mit, die teilweise eine beeindruckende Kondition und Motivation an den Tag legten.

Stell Dir vor, es ist Startschuss, und keiner läuft los… so ähnlich gestaltete sich der Start. Keine Musik, ein recht diskreter Countdown, ein dramatisches „Peng!“ und dann ruckelte das Ganze an, wie eine altersschwache Dampflok. Natürlich standen überall Walker dazwischen. Nichts gegen Walker, aber die Stöcke brauchen viel Platz und sind doch etwas gefährlich, wenn gehäuft auftretend. In Bad Dürrheim starten die Walker nach den Läufern. Das macht meines Erachtens Sinn. Hier nicht. Nun gut. Da es ja nicht um Bestzeit und Sieg geht, lässt es sich verschmerzen.

So nach etwa 300m hatte sich die Sache dann aber schon deutlich entzerrt, und ich konnte mein Tempo finden. 14 Runden hatte ich mir als Ziel gesetzt, eine mehr als im letzten Jahr. Jetzt kannte ich auch schon die etwas hinterhältige Strecke, und hatte mich entsprechend drauf eingestellt. Man läuft so ca. 100 m im eher flachen Bereich, dann geht es etwa 200 m richtig ordentlich bergab, dann so etwa 300m flach, und dann schraubt man sich langsam wieder nach oben, bis die Sache von vorne los geht. Vor allem die knackige Bergab-Passage hatte mir letztes Jahr irgendwann knietechnisch zu schaffen gemacht. Dieses Jahr nicht. Dieses Jahr hatte ich Hokas. 😉 Die sind bergab geradezu genial. So konnte ich entspannt den Berg runterrollen, und dabei meinen Akku wieder laden. Christian würde das jetzt Rekuperation nennen… 😀 )

Ich war übrigens, soweit ich sehen konnte, die einzige mit Hokas. Scheint in der Provinz einfach noch nicht angekommen zu sein…

Da die Strecke eher unspektakulär bis hässlich ist, fokussierte ich mich eher auf das Beobachten der Mitläufer.

* Vorwarnungsmodus ein* Ich mag mich vielleicht in meinen Beschreibungen bisweilen etwas abfällig äußern, möchte aber niemanden persönlich angreifen! Jeder, der bei so einem Lauf mitmacht, sich bewegt, und eine gute Sache unterstützt, hat Respekt verdient. Ich schreibe hier nur, was mir so durch den Kopf geht, wenn ich rumlaufe, und das ist nicht immer nett… ok? *Vorwarnungsmodus aus*

Ein paar Trends in der Bewältigung der Runden ließen sich da schon ausmachen:

1. Man läuft – oder geht – von Verpflegungspunkt 1 (beim Start) zu Verpflegungspunkt 2 (auf Hälfte der Strecke), quatscht sich dabei an jedem Verpflegungspunkt ausgiebig fest, und steht vorzugsweise vor den Tischen rum, damit nachkommende Läufer das soziale Erleben mit Körperkontakt teilen können. Verpflegungspunkt 2 ist dabei deutlich beliebter, denn da gibt es auch kleingeschnittene Müsliriegel.

2. Man absolviert die Runde als Gepäckmarsch. Die Jungs von der Deutsch-Französischen Brigade haben sich dabei aber wirklich respektabel geschlagen, und sind sogar immer wieder gelaufen und nicht nur marschiert. Ich ziehe meinen Hut!

Soldaten Stadtlauf

3. Man verlegt einfach seinen Sonntagsspaziergang auf die Strecke. Das haben viele ältere Herrschaften gemacht. Finde ich gut! Was ich jedoch nicht herausgefunden habe, ist, weshalb einige von ihnen relativ große Rucksäcke mitführten. Ich meine, es gibt hier alle 500 m Verpflegung… Aber jeder wie er’s mag.

4. Man nordic-walkt in verschiedensten Ausprägungen und bisweilen als Gruppe die komplette Streckenbreite einnehmend.

5. Man läuft eine Runde, zieht sich dann im Startbereich eine Curry-Wurst rein, läuft noch eine Runde und geht nach einem Bierchen nach Hause.

Und dann gab es da noch ein paar Untergruppen von Laufwesen:

  • Die schmerzensreichen, die mit Rundrücken, oder beeindruckend schief abgelaufenen Laufschuhen zum Teil erstaunlich schnell vor sich hin eierten.
  • Die Ballast-Träger, die ihre Energiespeicher an Bauch und Hüften in Erwartung großer Anstrengung mit ausreichend Fettreserven gefüllt hatten, und fast alle ein Shirt mit der Aufschrift „Laufteam XY“ oder „Turnverein XY“ trugen. Was trainiert man in diesen Vereinen?
  • Die Hunde-Paddler, denen vermutlich mal jemand gesagt hat, dass man beim Laufen keine Faust machen soll, und die daher mit seltsam abgewinkelten Händen und gespreizten Fingern die Luft nach hinten wegpaddeln.
  • Die Fraktion „Ich nagle meine Hände an meine Schultern, dann sind sie aufgeräumt.“ Kann man so laufen? Offenbar, denn es gab einige davon.
  • Der Barfußläufer – in dem Fall ein Unikat. Zunächst war er in Huaraches unterwegs, dann allerdings trug er dieselben in der Hand. Waren beim Downhill wohl zu schmerzhaft.
  • Die Damen vom Stamme „Ich laufe, also trage ich die kürzesten Shorts, die ich finden konnte“. Ladies, ich muss euch eine unangenehme Wahrheit sagen: Die Zellulitis verschwindet beim Laufen nicht auf magische Weise, und es sieht NICHT sexy aus, wenn es bei jedem Schritt an der falschen Stelle schwabbelt…
  • Die Enten (Füße nach außen, Hintern raus – AUA)
  • Die Blender, die mit rasender Geschwindigkeit von hinten durchs Feld spurteten, sich dann in einen Hauseingang verzogen, um dort zu Atem zu kommen, um dann erneut mit rasender Geschwindigkeit von hinten durchs Feld zu spurten.
  • Die Jungs und Mädels vom Lauftreff Pfohren. Die müssen eine beeindruckende Leistungsgruppe haben, denn man sieht sie immer nur von hinten, nachdem sie überholt haben. Der schnellste Läufer, ich vermute, er gehört dazu, lief die Runde im Schnitt in 4, irgendwas. Einer meinte fröhlich zu mir, nachdem er locker lächelnd vorbeilief, dass er jetzt aufhören würde. 25 Runden seien wohl genug. Da kämpfte ich gerade um die Vollendung der 15. Runde vor Zielschluss. Röchel!

So, jetzt genug gelästert. Wie ging es mir?

Irgendwann hatte ich mein Tempo gefunden, und war auch nicht mehr fähig, es zu verlassen, abgesehen von kurzen Verpflegungs-Stopps. Auch wenn sich mein Puls langsam schleichend nach oben schob, ich konnte nicht mehr langsamer. Ich konnte allerdings auch nicht wesentlich schneller. Hier wäre es interessant gewesen, zu wissen, wie schnell ich in der letzten Runde unterwegs war, da ich dort versuchte nochmals Gas zu geben, um die Runde vor Ablauf der 2 Stunden zu vollenden.

Tja, das kriegt mysports leider nicht raus aus der TomTom. Ich hoffe weiterhin auf ein Update. Ich hab hier mal spaßeshalber die Auswertung des Laufs eingestellt.

2014-08-23 23.00.17 2014-08-23 23.03.24

Die meiste Zeit ging es mir gut, ich lief recht entspannt, und die Zeit ging auch ganz gut rum, trotz öder Strecke und weniger Zuschauer. Ab und an traf ich mal auf eine bekannte Nase, und wir wechselten ein paar Worte, aber das blieben Ausnahmen. Vielleicht habe ich auch ein neues Kirchenchor-Mitglied angeworben. Man wird sehen. 🙂 Ich vertrieb mir die Zeit mehr mit dem Beobachten anderer. Ich hatte nicht vor, mich zu übernehmen, ich wollte näher an einem 7er als an einem 8er Schnitt sein, das hat soweit ja geklappt. Daher bin ich mit mir wirklich zufrieden, zumal ich die 15. Runde noch vollmachen konnte. Nein, ich lüge nicht, auf dem Bild oben sieht man nur, wie oft ich die Rundentaste gedrückt habe. Nach Runde 15 habe ich die Uhr natürlich angehalten. Alles klar?

Die Sonne zeigte sich die ganze Zeit nicht, das war auch gut so. Zum Laufen war es ziemlich angenehm. Der Wind war manchmal schon fast ein bisschen stark, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Kurzzeitig spritzelte mal etwas Wasser von oben. Das war’s dann aber auch. Der richtige Regen setzte erst nach Zielschluss ein.

Öde Strecke, fieses Profil, wenig Zuschauer, Engpass bei den Startnummern, keine Musik… weshalb sollte man sich diesen Lauf trotzdem unbedingt geben, und weshalb plane ich ihn auch für nächstes Jahr wieder fest ein?

Faszinierend finde ich das total bunte Bild, was sich bietet. Es geht mehr um Spaß als um Bestzeit, und die Stimmung ist irgendwie nett.

Die Mitläufer haben einen hohen Unterhaltungswert, und durch die Runden sieht man sich immer wieder, bzw. läuft nie allein einem sich entfernenden Feld hinterher.

Die Organisation der Verpflegung und des Rahmens ist wirklich gut. Das mit den Startnummern lernen sie sicherlich noch. Das war schließlich erst der dritte Lauf seiner Art, und die Veranstalter geben sich wirklich Mühe.

Es ist recht klein und familiär.

Es geht wirklich um eine gute Sache, die man unterstützen sollte, und wenn man für 5 € Startgebühr einen Lauf mit professioneller Runden- und Zeitmessung (vorausgesetzt, man hat eine Startnummer abgekriegt, die einen Transponder hatte) haben kann, dann sollte man das doch mitnehmen.

Dieses Jahr wurden übrigens 10 000 € erlaufen. Das kann sich doch sehen lassen!

 

 

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21 Kommentare zu “15 Runden für einen guten Zweck – Stadtlauf Donaueschingen 2014

  1. Ha.. klasse Beschreibung der Läufergattungen. Ich hab mich köstlich amüsiert. Ich kenne das, was einem beim Laufen alles so durch den Kopf geht, nur zu gut. Sehr schön…. 10.000 Euro ist ne Menge Holz, da kann man die ein oder andere schlechte Orga schon mal vernachlässigen. Ich glaub auch, dass man Verständnis aufbringen muss. Das dauert, bis sich so etwas eingependelt hat.

  2. Benefiz-Läufe finde ich sowieso gut
    dass du daran teilnimmst
    trotz der “ widrigen Umstände “
    das ehrt dich
    bist halt ein guter Mensch

    viel Zeit muss man schon haben
    wenn man deinen Bericht lesen will
    zum Glück ist heute Sonntag

    ach ja
    deine Läuferbeschreibungen kommen mir sehr bekannt vor
    wie aus dem wirklichen Leben
    bleibt die Frage
    wie ist dein Laufstil ❓

    Die Organisation ist sensationell
    habe ja schon einiges erlebt
    aber das trifft den Nagel voll auf den Kopf
    Mit solchen Läufen können sie darauf zählen
    dass im nächsten Jahr nur die Marschierer und Geher starten
    die Läufer sind dann woanders……

    • Oh, Danke für die Blumen. 🙂
      Ich hatte viel Zeit zum Denken, da wird das dann schon mal was länger. Danke für’s durchhalten! Mein eigener Laufstil? Nun, ich sehe mich halt eher weniger dabei, aber ein Blick in ein Schaufenster dann und wann zeigt, dass es soooo schlimm wohl nicht ist. Ich neige allerdings zum „Sitzen“, wenn ich nicht aufpasse. Aber Dank Krafttraining ist zumindest das Meiste stabil. Glaube ich… Einen besonderen Knall habe ich siche auch. 😉

  3. Über deine Laufstil-Typologie hab ich auch sehr schmunzeln müssen – sehr gut beobachtet und witzig formuliert. 🙂

    Der Lauf fällt von den Rahmenbedingungen her nicht unbedingt in die Kategorie „Will ich mal hin“. Vielleicht kann man ja auch spenden und irgendwo laufen, wo die Strecke schöner ist und das Organisationschaos ausbleibt?! 😉

    Liebe Grüße,
    Anne

    • War ich nicht zu gemein? Nun, der Lauf fällt sicher nicht in die Kategorie der Läufe, zu denen man weite Anfahrten in Kauf nimmt… aber wenn man schon in der Nähe ist, ist das ok.

  4. Habe sehr schmunzeln müssen bei Deinen Läuferbeschreibungen. Man kennt sie, die Typen. Das mit dem Startnummerndurcheinander war ja blöd, aber ok, sie haben sich noxch was einfallen lassen. Ist eben ein Lauf der anderen Art, aber ich finde die Intention gut.
    Glückwunsch zu Deiner Zeit und Deinem Durchhalten!
    Liebe Grüße
    Elke

  5. Oh mein Gott, da sehnt man sich wieder nach den alten Zeiten, als Laufveranstaltungen noch keine schlecht geplanten Volksfeste waren. Da klappte das mit der Nachmeldung auch stets problemlos. Allerdings wären dann wohl keine solchen Spendensummen erlaufen worden…. 😉

  6. Pingback: Widersprüchlich… | laufkater

  7. Pingback: Ein Jahr Laufkater – Rückblick, Ausblick und Dank! | laufkater

  8. Hey, schöner Blog, da bin ich leider erst jetzt „drüber gestolpert“.
    Sehr amüsanter Bericht über die Läufer. Hatte echt Spass beim Lesen.

    Zu den Startnummern: Leider ist die Zeitnehmerfirma trotz Vereinbarung 3 h zu spät gekommen, die hatten die Startnummern dabei. (Sind am Bodensee im Stau gestanden).
    Dann kam dazu, dass es 20 % mehr Anmeldungen als in den ersten beiden Jahren waren. diese zwei Faktoren haben uns leider überrannt.
    Um dieses Chaos in Zukunft zu vermeiden haben wir folgendes unternommen, wir sind ja lernfähig 😉

    1. Andere Zeitnehmerfirma
    2. Mehr Personal für die Ausgabe
    3. Zusätzliche Startnummernausgabe und Nachmeldung am Vortag möglich (für die Ortsanssässigen)
    4. Generell mehr Läufer einkalkuliert
    5. Nachmeldegebühr um die Leute zu animieren, sich vorher anzumelden, ist auch für uns entspannter

    Ich hoffe, dass das dann diese Jahr besser klappt und freue mich auf die Teilnahme und den anschliessenden Bericht.

    Bitte nicht vergessen, dass das alles ehrenamtlich läuft um Geld für einen guten Zweck zusammen zu bekommen.

    Herzliche Grüsse und auf einen schönen Lauf

    Stefan Zimmermann, Veranstalter des Stadtlaufs
    info@stadtlauf-ds.de

    • Danke für die Blumen!
      Ich denke, ich bin dieses Jahr auch wieder dabei. 🙂
      Klar, ich habe volles Verständnis, dass manchmal Dinge schieflaufen. Ich hoffe, das habe ich auch so geschrieben. Was ich schwierig finde, ist, wenn Leute dann unfreundlich werden, wenn sie in Stress geraten. Hilft niemandem. 😉
      Dennoch: Das wird dieses Jahr hervorragend funktionieren, und mit den 2 Verpflegungsstellen im Abstand von 500 m seid Ihr eh nicht zu toppen. 🙂
      Wir sehen uns im August!

      • Schön, dass Du wieder dabei bist. Die Leute waren völlig überfordert, natürlich sollte man da immer cool und freundlich bleiben. Schade, dass das nicht geklappt hat. Plötzlich wusste auch jeder ne Lösung, und diese „Infos“ haben sich wie ein Lauffeuer rumgesprochen. Wir sind ein Benefizlauf und da ist der Spaß im Vordergrund. Das organisatorische soll natürlich ordentlich ablaufen. (Besserung habe ich ja bereits gelobt). Für die etwas ambitionierteren Läufer haben wir eine Zeitmessung und das wollen wir auch weiterhin bieten, kannst dir vielleicht vorstellen wie ich mich gefühlt habe, als die mir am Handy erzählt haben, sie wären noch nicht mal am Bodensee vorbei, und das zwei Stunden vor dem Start…
        Auch die Verpflegung behalten wir bei, 500 m können ganz schön weit sein, da soll ja keiner zu kurz kommen 😉
        Wir sehen uns im August, ich freue mich schon auf den nächsten Bericht!
        PS: Wenn du dich vorher online anmeldest, lege ich persönlich auch die Startnummer bereit 😉

  9. Pingback: Runner’s-High – der 10km Volkslauf rund um Pfohren | laufkater

  10. Stefan, da hast du ja etwas versprochen, wenn du es nicht einhältst, verzeiht dir das chriba76 sicher nicht. Aber ich werde da auch mit dran denken.

    • Ich habe den Namen per Durchsage gehört, und gedacht, den habe ich doch schon mal gehört. Tja und da ich ja direkt am Zieleinlauf stand, dachte ich ich verifiziere mein Versprechen und mache es direkt persönlich.
      Ich halte meine Versprechen, ist ja wohl Ehrensache!
      Du musst mich selbstverständlich daran erinnern, dann können wir die Startnummer ja per Durchsage übergeben 😉

      • Du liebe Zeit… da hab ich ja was angestellt… 😁 Aber der Termin steht fest im Kalender! Ich glaube, diesmal melde ich mich vorher an. Sicher ist sicher…. 😉

  11. Pingback: Eine Stadt bewegt sich – der Stadtlauf 2015 in Donaueschingen | laufkater

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