Land unter am Bodensee – 10,3 km in Bodman


Heute war er also: Der Tag der Wahrheit. Würde ich meine über die letzten Wochen antrainierte Form unter Beweis stellen können? Oder würde ich gigantisch an irgendetwas scheitern? Würde ich mit einem Lächeln die Ziellinie überqueren, oder mich darüber schleppen? Und – noch viel wichtiger – was würde das Kuchenbüffet hergeben?

Nun, um an einem Lauf teilnehmen zu können, muss man da erst mal hinkommen. Das geht in unserem Fall ganz einfach über die Autobahn. Ich wollte früh fahren, um nicht in Stress zu geraten. Lieber hänge ich noch eine Stunde oder auch länger im Startbereich rum, als in Hektik zu kommen, gibt es doch auch hier viele Unwägbarkeiten. Angefangen bei der Verfügbarkeit von Parkplätzen bis hin zur Orientierung auf dem Gelände. Außer mir wollte nur niemand sonst noch früh fahren. Nun ja, fahr ich halt allein. Und das war echt kein Fehler, denn auf der A81 gab es einen wunderhübschen Stau wegen eines Unfalls in der Baustelle, der die Fahrt mal eben spontan um 1/2 Stunde verlängerte. Statt 40 min Anfahrt also über eine Stunde – Seufz – das fing ja gut an.

In Bodman beschloss ich, der Beschilderung zum Sportgelände zu folgen – in der Ausschreibung des Laufs stand nämlich leider nichts davon, wo das Event denn nun stattfinden sollte. Überhaupt hielt sich der Veranstalter mit näheren Infos sehr zurück. Nun gut, unser Lauftreff-Chef kannte den Lauf schon, und konnte daher die ein oder andere Frage beantworten.

Ok, Auto abgestellt, Parkschein (!) gelöst, und ab zur Startnummern-Ausgabe. Das funktionierte mit kurzer Wartezeit schön und reibungslos, und jeder bekam einen Chip nebst Neopren-Knöchelband zum Umbinden. Hübsch! Keine Fummelei mit den Schnürsenkeln, kein unnötiger Müll. Fand ich gut.

Der erste Schreck ereilte mich, als ich auf der Suche nach der Keramik-Abteilung die Sporthalle betrat. „Duschen wegen Legionellen gesperrt.“ Oh, großartig!

Der freundliche Kommentator klärte mich jedoch darüber auf, dass im benachbarten Vereinsheim des Tennisclubs Duschen vorhanden seien. Gut. Man hatte also weitergedacht.

Es gab sogar eine kleine Expo im Startbereich. Innov 8 war vertreten, Blackroll fungierte wohl auch als Sponsor des Laufs, und der Südkurier (Regionalzeitung) bot ein Glücksrad. Für die Kleinen gab es eine tolle Hüpfburg. Wieso darf man da nur bis 12 Jahre drauf? Ich liebe Hüpfburgen!

Es fehlte auch nicht an lokaler Romantik. So trat beim 3,3 km Funrun eine komplette Hochzeitsgesellschaft an. Das Paar hatte sich vor einigen Jahren wohl genau bei diesem Lauf kennen gelernt. Haaaaaach! ❤

So langsam trudelte der Rest des Lauftreffs ein, manche doch sichtbar gestresst wegen des Staus. Eine hatte ihre Schuhe vergessen. Mist. Ich hoffe, mir passiert sowas nie.Startbogen Bodman

Die Sonne strahlte vom Himmel in den Startbereich, und mir war es trotz kurzer Kleidung schon echt warm. Getränke sollte es erst nach 7 km geben, da passierte man nämlich den Start-Ziel-Bereich. Sollte es so warm bleiben, dann Mahlzeit. Glücklicherweise gehöre ich zum Stamm der Überausrüster, und hatte meinen Trinkgurt dabei, und auch ein Fläschen, in das ich mir was abfüllen konnte. So würde ich zumindest von der größten Trockenheit verschont bleiben. Ich laufe immer mit Trinkgurt, weil in den Laufklamotten meistens keine Tasche ist, in die mein Autoschlüssel passt. Ich hätte mir auf der Expo einen schicken Spybelt kaufen können, hatte aber leider nicht genügend Bares dabei. Also nicht.

Unser Lauftreff-Chef würde eine Gruppe von Ersttätern anführen, ansonsten konnte auch jeder für sich laufen. Edgar aus dem Lauftreff hatte ähnliche Zeitvorstellungen wie ich: Auf jeden Fall unter 70 min, am liebsten 65. So beschlossen wir, es also zusammen anzugehen.

Die Strecke führte zunächst um das Sportgelände herum und dann ein Stück auf Naturwegen am Bodensee entlang. Eine sehr hübsche Strecke, die auch viel Fotomaterial geliefert hätte, aber ich hatte ja meinen Marschplan, und der ließ nun mal leider keinen Raum für Fotostopps. Ein 6:30er Schnitt sollte es sein, und ich fand mein Tempo, und damit auch das von Edgar , schon nach sehr kurzer Zeit. Die Strecke ist weitestgehend flach, von ein paar welligen Passagen abgesehen, aber es gibt keine größeren Anstiege oder Abwärtspassagen, so dass ich irgendwann zu einem 6:30er Uhrwerk mutierte. Cool!

Da die Strecke eine Wendepunkt-Strecke mit einer anschließenden Schleife  ist, kamen uns bereits bei km 3 die ganz Schnellen entgegen. Der Weg war ein bisschen schmal, und die Spaziergänger, die von dem schönen Wetter profitieren wollten, stellten zusätzliche mobile Hindernisse dar. Da es nun mal aber nicht um Zehntelsekunden ging – zumindest nicht für mich – war das zu verschmerzen. Immer mehr Läufer kamen jetzt entgegen. Wo war denn nur dieser blöde Wendepunkt?

Wir liefen am See entlang, an einem schicken Hotel vorbei, dessen Gäste durch uns nun kostenloses Unterhaltungsprogramm geliefert bekamen. Auf großes Interesse stießen wir allerdings nicht. Egal. Dafür war die Stimmung unter den Läufern gut. Wir klatschten die entgegenkommenden Läufer ab, lächelten, grinsten, machten die üblichen blöden Sprüche, und schließlich kam der Wendepunkt auch in Sicht.

Die Sonne hatte sich verzogen. Es war angenehm, und so bei km 5 fing es leicht an zu tröpfeln. Das war wunderbare leichte Abkühlung, wo es anfing, etwas anstrengender zu werden. Mittlerweile liefen wir leicht über dem 6:30er Schnitt – und vermutlich noch etwas schneller, da das TomTom-GPS die amtlich vermessene Strecke von 10,3 km schlussendlich auf 10,18 kürzte. Ein verschmerzbarer Messfehler, aber mein Puls erzählte mir, dass noch schneller keine gute Idee wäre. Unsere Gespräche wurden auch etwas weniger, aber das war ok. Aus dem Tröpfeln wurde ein leichter warmer Sommerregen. Traumhaft.

Bei km 7 passierten wir das Ziel zum ersten Mal. Mental eine etwas gemeine Stelle. Helfende Hände streckten übervolle Plastikbecher mit Mineralwasser aus, in dem noch ein dünner Rest eines nicht näher definierten Sportgetränks schwappte. Da es mir magentechnisch erfreulich gut ging, und in meiner Flasche noch ein kleiner Rest war, entschied ich mich dagegen. Lieber kein Risiko. Mittlerweile regnete es ordentlich, wovon sich der Kommentator – großes Kompliment an dieser Stelle – die Laune aber in keinster Weise vermiesen ließ, und uns mit aufmunternden Worten auf die letzte Schleife schickte. Auch die Streckenposten standen im strömenden Regen, alle mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Das nenne ich Einsatz! Bei Edgar zog jetzt das Ziel. Mir war klar, dass ich mein aktuelles Tempo zwar gut würde halten können, aber das definitiv keine Luft mehr nach oben war, wenn ich nicht vorhatte, mich zu quälen. Ich hatte nicht vor, mich zu quälen. Ich wollte lächelnd und nicht würgend ins Ziel. Es fing an, zu donnern. Der Regen fügte auf der TomTom (Touchscreen) fröhlich Runden ein – was soll’s.

Bei km 8 lag ein Läufer im Matsch mit offenbar großen Schmerzen. Krampf? Zerrung? Muskelfaser-Riss? Rettung nahte allerdings schon auf dem Fahrrad, und der Verunglückte schickte uns auch weiter, so dass wir ihn liegen ließen. Hier ließ ich auch Edgar ziehen, der wohl wissen wollte, was noch so geht. Ich fühlte mich gut, und ich wollte auch, dass es so bleibt, daher ließ ich ihn machen und behielt mein Tempo bei. Es schüttete wie aus Eimern. Meine Kinvaras gaben schmatzende Geräusche von sich.

Einen kleinen Schlussspurt erlaubte ich mir erst, als das Ziel in Sichtweite kam. 65 min und 21 sec. Wie das Navi so schön sagt: Sie haben ihr Ziel erreicht! Es schüttete.

Als Zielverpflegung gab es Apfelschnitze, die aus nicht hinreichend geklärten Gründen in einer Kiste mit Wasser schwammen, so dass jeder, der einen Apfelschnitz wollte, da erst mal schön seine verschwitzten Hände reintauchte. Ürrrrrrrrgs! Da hatte jemand offenbar nicht gedacht. Gut, dass ich keinen Hunger hatte.

Noch ganz aufgeheizt vom Lauf hingen wir im Zielbereich rum, um die Ersttäter zu erwarten, die es schließlich in 74 min schaffen sollten. Eine wirklich gute Leistung, wenn man bedenkt, dass sie noch kein halbes Jahr laufen. Allerdings ging ich dann doch auf einen Ego-Trip zum Auto, um mir zumindest eine Regenjacke überzuziehen. Die machte allerdings bei den mittlerweile herabströmenden Wassermassen nicht mehr wirklich einen Unterschied.

Zielbereich Bodman

Der Bambini-Lauf startete trotzdem. 21 Kinder im Gewitterguss. Mann, waren die hart! Und ordentlich schnell. Respekt! Ich wollte sie fotografieren, aber der Touchscreen von meinem Blödphone hatte schlechte Laune wegen der Nässe und weigerte sich. Schade.

Mittlerweile hatte auch jemand im PKW den verunglückten Läufer eingesammelt. Der arme Kerl konnte auf dem Bein nicht auftreten, und wurde notdürftig unter einem aufgeklappten Kofferraumdeckel gegen den Regen auf eine Bierbank gelegt. Jemand organisierte eine Decke, und noch jemand kam auf die Idee, dass es vielleicht eine gute Idee wäre, einen Arzt zu rufen.

Hier muss ich sagen, dass ich doch etwas entsetzt war, dass keinerlei Sanitäter vor Ort präsent waren. Ich finde das ein absolutes No-Go bei solch einer Veranstaltung. Selbst beim Stirnlampenlauf in Bad Dürrheim, der ohne Zeitnahme und ein reines Wohlfühl-Event ist, sind Sanis parat. Gut, das hier war ein kleiner Lauf mit insgesamt vielleicht 150 Teilnehmern, aber gerade an einen 10er gehen viele doch sehr ambitioniert heran, und es wäre ja auch immerhin möglich gewesen, dass jemand gegen seinen Kreislauf verliert, zumal es zu Beginn ja sehr warm war.

Wohlfühllauftreff Bodman

Nach dem Gruppenfoto im Regen – ich hab’s geknipst, bin also nicht drauf, was nicht weiter tragisch ist, da ich vermutlich sowieso nicht mehr sehr hübsch anzusehen war – ging ich zum Auto, um mir meine Sporttasche zum Duschen zu holen. Als ich die Autotür öffnete, flutete ich das Wageninnere. Also wieder zu. Ok, Plan B, einmal ums Auto rum, und auf die eigene Rückbank gesetzt. Hier drin war es warm. Und trocken. Der Regen röhrte auf dem Dach. Es war völlig utopisch, die Tasche mit der trockenen Wechselkleidung in die ca. 100m entfernte Dusche zu bringen, und danach noch trockene Wechselkleidung zu haben. Also mal 5 Minuten warten. Hatte nicht der Kommentator immer wieder freudig verkündet: „Da hinten reißt’s auf! Da wird’s schon heller!“

Da riss gar nichts auf, und – obwohl man nicht denken würde, dass das möglich ist – der Regen wurde stärker. Ein prüfender Blick zu den Fenstern: Von innen total beschlagen, von außen Wassermassen. Dann wird das Auto eben zur Umkleide. Geht ganz gut, wenn das Auto ein Van, und die Fahrerin gelenkig ist. Ich entschied mich allerdings dagegen, mich einzuseifen, und dann nackt in den Regen zu stehen. Zuhause ist duschen doch am schönsten und man läuft nicht Gefahr, verhaftet zu werden.

Tja, und so kam es, dass ich die wichtigste Frage, nämlich was es denn am Kuchenbüffet so gegeben hätte, leider unbeantwortet lassen muss. Auch die Sieger mussten ohne mich geehrt werden. Sie werden es hoffentlich überleben.

Mein Fazit zu diesem Lauf:

  • Eine landschaftlich schöne und flache Strecke,
  • größtenteils auf Naturwegen und wenig Asphalt,
  • familiäre Atmosphäre,
  • nette Organisatoren,
  • ein guter Lauf, wenn man nicht die Party-Stimmung eines City-Laufs braucht, und sich einfach mal tempotechnisch ausprobieren möchte.
  • Familienfreundlich wegen Rahmenprogramm und Bambini-Lauf und Fun Run.

Nicht geeignet für:

  • Leute, die sich auf der Strecke verletzen, weil keine Sanis,
  • Leute, die nur durch lautstarke Anfeuerung entlang der ganzen Strecke zu Höchstform auflaufen,
  • Leute, die nach der letzten Sekunde jagen, da zu viele mobile Hindernisse auf der Strecke.

 

 

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27 Kommentare zu “Land unter am Bodensee – 10,3 km in Bodman

  1. Na Mensch, das liest sich aber ja alles ganz zufrieden, warst du das denn schlussendlich auch? Das mit den fehlenden Sanis finde ich allerdings auch etwas merkwürdig… denke auch, dass da doch immer jemand vor Ort sein sollte.
    Der Regen ist natürlich super ärgerlich, gerade am Ende…, das ging uns in Kiel leider ganz genauso letzte Woche. (Und ich war überhaupt nicht zufrieden, da hat der Regen meine Stimmung nicht gerade verbessert…)
    Hast du denn vor, im nächsten Jahr an weiteren Läufen teilzunehmen?
    Liebe Grüße,
    Neele 🙂

    • Willkommen auf meinem Blog! 🙂
      Klar war ich zufrieden. Hat alles gepasst. Nur mit dem anschließenden Genießen wurde es halt leider nix. 😦
      Jetzt lauf ich erst mal im Oktober den HM in Bräunlingen, und dann vermutlich an Silvester nochmal einen 10er.
      Tja, und nächstes Jahr… mal sehen. Eigentlich will ich mich da mal an die Volldistanz wagen… Hmm.
      Ebenfalls liebe Grüße, auch vom Kater!

  2. Schön, dass alles wie gewünscht geklappt hat. Glückwunsch. (Du kannst schlussfolgern, dass Training doch ein wenig hilft :).)
    Dusche oder Kuchenbuffet hätte ich auch mal gerne. Beides habe ich noch nicht erlebt bei einem Lauf hier. Und Regen hat ja auch irgendwie was, oder?
    Und warum nicht Volldistanz? So lange du einen Marathon mit ausreichend grossem Zeitfenster findest. (Gibt es die bei euch? Ich habe ja immer den Eindruck in Deutschland wird etwas verbissener auf die Zeiten geschaut.)

    • Uiiii, kein Kuchenbüffet?
      Danke für die Glückwünsche. Ich bin auch echt froh, dass sich das konsequente Training ausgezahlt hat.
      Ja, die Zeiten. Stimmt schon, wenn ich einen der zahlreichen US-Podcasts höre, dann werden auch HM-Zeiten von 3:15 noch mit „awesome“ kommentiert. Da darf man hier zum Teil ja schon gar nicht mehr mitlaufen, es sei denn, der HM ist in einen Marathon integriert.
      Viele Marathons haben ein Zeitfenster von 6 Stunden. Das müsste schon reichen, aber ganz so lang mag ich eigentlich nicht brauchen. 😉 Daher möchte ich erst mal sehen, ob die 2:30 im HM funktionieren. Dann, denke ich, sollte es auch mit der Volldistanz in ca. 5 Stunden hinhauen, entsprechendes Training vorausgesetzt. Leider gibt es einige, die den 5-Stunden-Plus-Läufern ihre Daseinsberechtigung absprechen möchten. 😦

      • 6 Stunden ist prima, ich hatte nur auch mal 5 Stunden gehört. Das wäre ja wirklich ein wenig knapp. Hier ist 6 Stunden normal, allerdings gibt es auch Veranstaltungen bis zu 8 Stunden, um den Walkern eine Teilnahme zu ermöglichen. (Und obwohl hier viel sportlich gegangen wird, habe ich noch nie jemand mit Stöckchen gesehen.)
        Ich finde 2:30 im Halben und 5:00 im Ganzen sind zwei verschiedene Hausnummern. Ich würde mich da mental nicht auf die 5 Stunden festlegen beim ersten Mal, sonst ärgerst du dich, wenn du etwas drüber bleibst. Zum HM habe ich unter 2:30 bei angenehmen Wetter gebraucht, zum Marathon dann mit leider etwas zuviel Sonne 5:30.

      • Nee, klar, dass man nicht einfach die HM-Zeit verdoppeln kann. Aber ich werd mir nach dem HM genügend Zeit lassen, und werd dann vielleicht noch ein bisschen schneller. 🙂 Ich mach mich auch zeittechnisch nicht verrückt. Ankommen ist das Hauptziel. Nur so eine grobe Richtlinie brauch ich, und da wären so 5 Stunden ganz nett. Und wenn’s länger dauert… was soll’s. 🙂

      • Du wirst das schon so schaffen, wie du dir das vornimmst! Und 5 Stunden ist ein schönes Ziel. (Ich bin mir da nicht sicher, ob mir das je gelingen wird.)

  3. Cool, Ziel erreicht und, im Gegensatz zur Hinfahrt, auch Zielzeit erreicht. Herzlichen Glückwunsch!
    Das mit den fehlenden Sanis finde ich nun aber auch ein wenig befremdlich. Da könnte nachgebessert werden. Ansonsten liest sich Dein Bericht doch sehr zufrieden. Nur schade, dass Du auf’s Kuchenbuffet verzichten musstest. 🙂
    Erhol Dich gut.
    Liebe Grüße
    Bianca

    • Danke!
      Ja, das mit dem Kuchenbüffet war echt schade, zumal das aus der Ferne wirklich gut aussah, aber vor dem Lauf wollte ich meinen Magen nicht belasten, und danach… tja nun.
      Bis auf meine Fersen fühlt sich alles heute recht frisch an. Die Blackroll hat’s gerichtet. 🙂

  4. Das liest sich schon ganz gut, obwohl die Länge des Berichtes für einen Marathon oder Ultra auch gepasst hätte.Freut mich, dass deine Anstrengungen belohnt wurden, hat sich doch jegliche Quälerei im Vorfeld gelohnt – YES ! Dann man weiter so !

    Pannen gibt es immer wieder bei solchen Läufen, aber nicht vergessen, dass meist Freiwillige dahinter stehen, ohne sie ginge gar nichts, da kann man auch mal Dinge in Kauf nehmen, die ein “ No Go “ auf neudeutsch darstellen. Aber du hast schon Recht, Sanitäter und/oder ein Arzt an der Strecke wäre schon von ‚Vorteil, aber es gibt sie auch nicht immer, das habe ich auch schon erlebt !

    • Sorry, dass ich so lang schreibe, aber wenn alles noch so frisch im Gedächtnis ist… Ist ja auch eine Art Tagebuch für mich.
      Ich hab mich auch total gefreut, dass es im wahrsten Sinne des Wortes gut gelaufen ist, und sich das Training ausgezahlt hat. YES!
      Die Helfer vergesse ich sicher nicht, hab mich auch immer bei allen an der Strecke bedankt, aber mit dem Verletzten waren sie total überfordert, und ich denke, sowas muss doch nicht sein… 😦
      Ich hoffe, dass man das Positive auch heraus lesen konnte. Oder nicht?

  5. Du scheinst Problemläufe anzuziehen 😉 Oder irre mich, schon mal von einer etwas verunglückten Lauf-Orga hier gelesen zu haben? 😉
    Etwas enttäuscht bin ich allerdings über die nicht erledigte Naturdusche, ich denke das wäre für die alemannischen Ureinwohner ein Novum gewesen: Frau schäumt sich mit Duschgel im Regen nach einem 10 km Lauf ein :mrgreen:

    Salut
    Christian

    • Jaaaaa, normal wäre ja langweilig, oder?
      Bis auf die fehlenden Sanis war die Orga aber ok. War ja auch nur ein kleiner Lauf.
      Entschuldige bitte, dass ich auf die Naturdusche verzichtet habe. Ich weiß nicht, wie ich das im Falle eines Falles meinem Arbeitgeber gegenüber hätte erklären können. 😀 Und irgendwer muss ja das Katzenfutter verdienen.

  6. Hallo Christiane vielen Dank, dass Du mich 9 km gezogen hast. Am Schluß wurde ich Dir leider untreu. Hat mich sehr gefreut mit Dir zu laufen.

    • Ich fand, wir haben uns gegenseitig gezogen. Hat Spaß gemacht, und war ok, dass Du am Schluss noch sehen wolltest, was geht. Ich wollte darauf verzichten, im Ziel meine Lunge zu sehen, und hab das Tempo lieber gehalten. Kompliment zu Deiner Leistung! War echt stark, und ich hoffe, die Knie halten!

  7. Schöner Bericht und Glückwunsch zu Deinem erreichten Ziel.

    Was so eine richtige Läuferin ist, der macht ja Regen nix aus und gute Idee mit dem Auto. Allerdings schade ums Kuchenbuffet.

    Eine Laufveranstaltung ohne Sani? Ist das überhaupt erlaubt? Hier bei mir findet einmal im Jahr ein Mini-Ultra statt. Nicht mehr als 100 Teilnehmer. Da steht immer ein Krankenwagen inkl. Sanis rum. Tssss…

    • He, Du bist wieder da!
      Danke!
      Ja, das mit dem Kuchen war echt blöd. 😦
      Ich dachte auch, dass es Auflagen gibt für so eine Laufveranstaltung, immerhin ist die Strecke wohl vom DLV genehmigt. Keine Ahnung. Mir tat der arme Kerl echt leid, und ich denke, wenn er gleich professionell versorgt worden wäre, hätte man ihm einiges erspart. Die Helfer haben ja wirklich ihr Bestes getan, aber wussten halt auch nicht wirklich weiter.
      Naja, hoffen wir, es geht ihm wieder gut.

  8. Pingback: Schweinehund und Flow im Dunkeln | laufkater

  9. Pingback: Ein Jahr Laufkater – Rückblick, Ausblick und Dank! | laufkater

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