Lauf, Nikolaus, lauf! Der 39. Nikolauslauf in Tübingen


Eine neue HM-Bestzeit von 2:31:01 ist es geworden. Ok, immer noch keine 2:30, aber bei dem Streckenprofil bin ich stolz wie Bolle, dass es überhaupt in die Nähe der 2:30 gekommen ist.

Neben der PB habe ich einen ordentlichen Muskelkater mitgenommen, der allerdings nur auf den Treppen maunzt. Ansonsten geht es eigentlich. Aber nun der Reihe nach:

Ich beginne wie immer mit der Anfahrt. Denn was den Vor-Wettkampf-Stress angeht ist abgesehen von der Frage „Was ziehe ich an?“ die Frage „Wo lasse ich das Auto?“

Die vorbildliche Organisation des Nikolauslaufs sieht zwar die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs vor. Nur dass das einem Wesen wie mir, das in einer Gegend wohnt, in der der öffentliche – Hä, was fürn Ding? – nicht so ganz optimal ist, nützt das nicht viel.

Dank Navi-App fand ich zwar die richtige Stelle, allerdings war ich wohl mal wieder auf der falschen Seite des Start-Ziel-Bereichs, so dass ich als erstes auf eine gesperrte Straße stieß. Ein freundlicher Einweiser half weiter, und dank der zeitigen Anreise konnte ich noch recht nah am Gelände parken. Sehr schön.

Das Abholen der Startunterlagen ging auch sehr zügig und gut organisiert vonstatten. In der Halle gab es eine kleinere Läufermesse. Es waren örtliche Sportgeschäfte vertreten und einige andere Unternehmen. Große Markenhersteller gab es aber nicht. Egal. Vor einem Lauf hab ich da sowieso nicht wirklich den Nerv zu. Neben den Startunterlagen gab es eine kleine Nikolausüberraschung in Gestalt einer grünen AOK-Tasche mit Zeitschriften und Prospekten, sowie einer kleinen Packung Kekse (lecker!!!) und einem Pröbchen Sebamed-Duschgel/Shampoo (praktisch für die Dusche hinterher). Nicht zu vergessen ein kostenloses Teilnehmer-Funktionsshirt vom Sponsor DEE, das ziemlich chic aussieht.

Neben den Goodies gab es noch zwei weitere Punkte, die mir bereits im Vorfeld sehr positiv aufgefallen sind:

1. Die Tauschbörse. Wer nicht zum Lauf antreten kann, kann seinen Startplatz hier an jemand anderen vergeben, was für beide Seiten sehr interessant ist. Das hätte ich in Bräunlingen auch gerne gehabt, wo ja Geld und Startplatz verfallen sind.

2. Der Zeitmess-Chip. Anders als bei vielen Veranstaltungen muss man hier keinen Chip mieten oder bekommt so ein Wegwerf-Ding, was die Umwelt unnötig belastet. Den Mehrweg-Chip bekommt hier jeder, muss ihn aber nach dem Lauf zurück geben, ansonsten kostet’s 5 €.

Nachdem ich mich also ausgiebig über die Goodies gefreut, meine Sachen verstaut und die Kleiderfrage endgültig geklärt hatte, hing ich noch ein bisschen in der Halle rum. Dieter Baumann drückt mir einen Gutschein in die Hand, und fragt, woher ich komme. Cool! Da fühle ich mich gleich ein bisschen wichtiger.

Noch geht es auf der Läufermesse recht ruhig zu. Kurz vorm Start gibt es ein ziemliches Geknubbel.

Noch geht es auf der Läufermesse recht ruhig zu. Kurz vorm Start gibt es ein ziemliches Geknubbel.

Läufermesse Nikolauslauf

Die Toilettenlage in Tübingen ist übrigens sehr erfreulich und großzügig, so dass trotz langer Schlangen eine zügige „Erledigung“ gewährleistet ist. Bis 1/2 Stunde vor dem Start konnte ich also noch Wasser tanken. Nach dem obligatorischen Anstehen ging’s dann los zum Startbereich.

Das Wetter war trocken und eventuell sogar teilweise sonnig angekündigt. Dem war aber nicht so. Das Wasser hing in der Luft rum, konnte sich aber nicht entscheiden, wirklich runter zu kommen. Es sprühte vor sich hin, der Himmel war grau. Es war irgendwas um die 2-3°C. Eigentlich nicht schlecht zum Laufen.

Ich trug eine dünne Mütze, ein Fleece-Buff um den Hals, ein Not-Buff ums Handgelenk, meine Gore Windstopper-Softshell und darunter ein Merino-Shirt von Odlo. Untenrum gab’s eine Brooks Longtight ohne Thermo oder Ähnliches, meine Schwarzwald-Marathon-Glückssocken und meine Hokas.

Ausgeschlafen sieht anders aus… Sei's drum.

Ausgeschlafen sieht anders aus… Sei’s drum.

Die Hokas waren einsam. Außer mir trug niemand welche. Dabei waren sie für die Strecke einfach ideal. Aber der Süden ist eben konservativ.

Mir war etwas kalt, was ich als positives Zeichen wertete, da ich ja auch nicht zu warm angezogen auf die Strecke wollte. Um mich rum gab es mehr oder weniger stilvolle Erscheinungen. Nikoläuse gab es natürlich nicht zu knapp, bzw. zumindest entsprechende Kopfbedeckungen. Wahlweise mit Blinklicht oder – Achtung, Tinnitusgefahr – mit Glöckchen. Eine epische Erscheinung brannte sich mir auf die Netzhaut. Jesus-Frisuren können an Männern ja wirklich gut aussehen. Nicht gut sind sie hingegen in Kombination mit einer kreisrunden Glatze auf dem Hinterkopf, T-Shirt und Flatterhose aus dem frühen Tertiär und Kompressionsstrümpfen. Ok. Der Typ war schnell. Dann darf man auch so aussehen, denke ich.

Wir waren in drei Startblöcke mit unterschiedlich farbigen Nummern sortiert. Weiß: sauschnell, Blau: ziemlich schnell und Gelb: nicht ganz so schnell.

Im Abstand von jeweils 3 Minuten ging’s dann auf die Strecke. Die Musik aus den Lautsprechern rockte richtig, es ging alles perfekt im Zeitplan, zügig und ohne jedes Geschubse und Gedrängle. Sehr angenehm. Als bei unserem Start Andreas Bourani  „Wer friert uns diesen Moment ein…“ aus gefühlt 2000 Watt röhrte, da wusste ich wieder, warum ich das eigentlich tue. Gänsehaut!

Los ging’s. Die ersten drei Kilometer noch recht dicht gedrängt. Eine Weile lief ich neben einem Nikolaus  mit Packhund her. Der Hund trug Satteltaschen. Was es nicht alles gibt…

Das Bild vom Streckenverlauf hab ich mal dreist geklaut. Ich hoffe, das ist ok. Hier die offizielle Quelle:

niko_strecke_neu

Besonders spannend ist das Höhenprofil. Das hat es nämlich echt in sich, und entpuppte sich in manchen Fällen als wahrer Killer. Es geht bergab los. Das ist nett und ermöglicht ein entspanntes und recht flottes Vorwärtskommen. Allerdings würde sich dieses Entgegenkommen der Strecke früher oder später fürchterlich rächen. Zwischen km 2 und 4 kommt nämlich dann DER ANSTIEG. Ich hatte hier zwar noch gut Saft in den Beinen, schließlich war das bis jetzt eher gemütlich gewesen, allerdings verfiel ich gleich in meinen 30 Schritte – Lauf – Geh – Wechselmodus. Eine gute Entscheidung, wie sich später noch herausstellen sollte.

Vor mir lief eine Ente. Füße nach außen, Hintern raus. He, Mann, wieso mach ich Rumpfstabi und den ganzen Mist, wenn eine Ente schneller läuft? Nun egal, ich ließ die Ente ziehen. Nützt ja nix.

Oben wurden wir von einer enthusiastischen Trommelgruppe begrüßt und kamen auf einen Streckenabschnitt, wo uns die schnellen Läufer entgegen kamen. Um Chaos zu vermeiden, hatten die Helfer hier einen mobilen Zaun eingerichtet. Sprich: Alle paar Meter stand jemand und hielt einen Pfosten mit Seil. Was für ein Einsatz!

Wir bogen wieder in den Wald ab, und es ging sanft bergab. Öfz! Was für eine Wohltat. Die Hokas entpuppten sich für mich als Spitzenwahl, weil ich mit ihnen ziemlich ungebremst und daher kräfteschonend bergab kesseln kann. Und das tat ich ausgiebig. Irgendwie musste ich ja wieder Zeit gut machen, um im Zeitplan zu bleiben. Der offizielle Zielschluss ist laut Ausschreibung bei 2:30, der inoffizielle bei 2:45. Hinter den Schlussläufern geht dann nix mehr. Umso entsetzter war ich, als ich von drei Läufern im Knecht-Ruprecht-Look mit einer „Schlussläufer“-Weste überholt wurde.

„He, Leute! Ich bin genau im Zeitplan, das kann doch jetzt nicht sein?“ rief ich. „Schon gut, meinte einer. Lauf genau das Tempo weiter, dann bist du sogar 2 Minuten schneller.“ Sprach’s, und verschwand am Horizont mit den anderen. Ich sollte sie nicht wieder einholen. Ich vermute, dass sie irgendwo am Schluss der Strecke gewartet haben. Gesehen habe ich sie nicht mehr. Ehrlich gesagt, fand ich das ein kleines bisschen demoralisierend.

Die Verpflegung war top. Es gab heißen süßen Tee, Wasser und Iso und Massen von Helfern, die hier ihren Sonntag verbrachten. An dieser Stelle nochmals ein herzliches DANKE, LEUTE!

Ich hatte aus früheren Fehlern gelernt, trank nur so viel von dem Tee, wie mein Magen gerade wollte, und kippte den Rest schweren Herzens weg. Trotzdem richtig. Diesmal sollte ich keine Magenschmerzen bekommen. Gut.

Was soll man zu der Strecke sagen? Es gibt Wald, Wald, etwas freie Fläche und dann mehr Wald. Ich persönlich steh auf Wald. Ein Großteil geht über befestigte Waldwege, ein kleiner über Asphalt. Irgendwann laufe ich an einer Infotafel „Der Wald als Wasserspeicher“ vorbei. Oh ja… Es wassert ordentlich. Richtige Schlammpassagen gibt es eigentlich keine, aber ab und an schlörkst es unter den Schuhen. An einer Stelle hat jemand (vermutlich der Veranstalter) eine Spontan-Drainage gegraben.

Es gibt Infotafeln en masse, Bänke und kleine Hütten laden zum Verweilen ein. Nur eins gibt es nicht: Mülleimer. Ich muss also meine leergelutschten Gels tapfer bis zu den Verpflegungspunkten tragen. Nun ja, es gibt schlimmeres.

Bei km 9 fegt Arne Gabius vorbei. Für ihn ist das natürlich km 19. Ich biege ab auf die zweite Runde. Psychologisch geschickt ist, dass man nicht direkt am Ziel vorbei auf eine identische zweite Runde muss, sondern erst eine kleine Extra-Schleife läuft, so dass man unmerklich irgendwann dann auf der tatsächlichen zweiten Runde landet. Die Extra-Schleife ist vom Weg her anspruchsvoller. Jede kleine Unebenheit ist vom Veranstalter liebevoll mit knallroter Farbe eingesprüht. Trotzdem kostet diese Passage mehr Kraft, weil man die Füße ständig anders setzen muss. Es ist kein Trail in dem Sinne, aber  ein recht unebener Schotterweg. Bei km 10 bin ich mit einer Durchgangszeit von 1:10 sehr zufrieden. Noch bin ich voll im Plan. Die Kilometer ziehen vorbei, mir geht es gut. Ich fange an, die ersten Läufer einzusammeln. Dann kommt er, zwischen km 14 und 15, DER ANSTIEG. Ich bin mir sicher, dass die Organisatoren mit ihrem riesigen Helfer-Team, einem Landschaftsgärtner, einem örtlichen Straßenbauunternehmen und der Plattentektonik in der Zwischenzeit dafür gesorgt haben, dass DER ANSTIEG nicht nur doppelt so lang, sondern auch doppelt so steil ausfällt wie auf der ersten Runde.

Es ist ein schwacher Trost, dass einer der begleitenden Ärzte mit seinem MTB auch nicht schneller da hoch kommt als ich. Hier verlässt einige auch endgültig die Moral. Da hilft auch die Trommelgruppe nicht mehr und die begeistert anfeuernden Zuschauer. Ich weiß nicht, wie viele letztlich aufgegeben haben oder erst nach Zielschluss ins Ziel gekommen sind. Für viele ist hier auf jeden Fall Schluss mit lustig. Die Sanis haben durchaus zu tun.

30 Schritte laufen, 30 Schritte gehen, vorbei an keuchenden, stur vor sich hinstarrenden Gestalten. Als ich oben bin, weiß ich, dass es jetzt nur noch besser werden kann. Das war zwar nicht der letzte Anstieg, aber der längste und härteste. Allerdings sind meine Beine deutlich entsaftet. Da hilft auch Gel nicht mehr. Als ich beim nächsten KM-Schild auf die Uhr schaue, sehe ich, dass ich 4 Minuten verloren habe. Wow. Nun ja, sei’s drum. Ab km 18 geht es relativ eben. Ich lasse es einfach laufen. Puls sollte jetzt egal sein. Was sind schon 3 km? Bei km 19 überhole ich einen langbeinigen dünnen Menschen, dem das Wort „Läufer“ überall auf den Körper geschrieben steht. Halten wir das noch mal fest: Ich – überhole – einen – langbeinigen – dünnen – Läufer. Das wird mir so schnell nicht mehr passieren. Ich weiß, dass ich die 2:30 nicht mehr schaffen werde, aber das ist jetzt auch egal. Tunnelblick. Km 20. Eine Kurve. Da! Der Zielbogen! Oh nein, eben nicht! Das ist nur der Zielkanal. Das blöde Ziel befindet sich weiter hinten. Welcher Idiot hat das Ziel weggerückt? Egal jetzt… ich… will… ins… Ziel.

Ich schaffe es noch, mich für das Foto in Pose zu werfen, höre, wie ein Kommentator es sich mal wieder nicht verkneifen kann, einen blöden Spruch zu meinem Namen zu machen. „… ja, die weiß, wo der Barthel den Most holt!“ Gääääääähn! Ungefähr 10 Minuspunkte auf der Originalitätsskala. Was soll’s, ich bin jetzt eh zu schwach, um ihn zu hauen.

Wo genau bin ich jetzt eigentlich? Und war diese Tankstelle vorher auch schon da?

In meinem Kopf ist Leere. Ein Helfer stoppt mich, um mir den Chip abzunehmen. Danke, Helfer.

FuBK-Testbild

Das beschreibt meine geistige Verfassung wohl am besten. Ich verpasse sogar die Zielverpflegung. Hefezopf. Keine Ahnung, wo’s den gab. Wo ist die Halle?

Meine Tasche ist noch, wo ich sie gelassen habe. Beruhigend. Ich setze mich auf eine Kiste und starre etwas vor mich hin. Die Hälfte meines Proteinriegels trete ich an eine völlig entkräftete Läuferin ab. Ein weiteres Opfer DES ANSTIEGS.

Da war doch was? Ah, ja, duschen. Das kann man kostenlos im Hallenbad. Gleich um die Ecke. „Gleich um die Ecke“ ist zwar gefühlt etwas weiter, wenn man gerade einen HM gelaufen ist, aber es geht.

Als ich meine Klamotten ausziehe, erinnern sie mich an etwas, das aus den Tiefen einer Giftmülldeponie hervorgekrochen ist. Als ich sie ins Wäschefach meiner Tasche stopfe, höre ich es leise kichern.

Geduscht und gefönt kehre ich in die Halle zurück, voller Vorfreude auf eine Massage. Aber leider weist mich die freundliche Dame vom Physio-Team darauf hin, dass es keine Massage mehr gibt. Da liegen zwar noch glückliche Läufer auf den Bänken, allerdings werden nach 13:30 keine mehr angenommen.

Das enttäuscht mich doch etwas, und ist der einzige Wermutstropfen bei einem ansonsten wirklich perfekten Lauf. Die Zeitplanung ist sehr straff. Start ist um 10 Uhr, die langsamste Gruppe geht erst um 10:06 auf die Strecke. Zeitlimit 2:30, macht also 12:36 Uhr. Dann muss man erst mal zurück in die Halle, seine Sachen holen, ins Hallenbad laufen, umziehen, duschen, Haare trocknen, zurück laufen. Wenn man das alles direkt macht, ist es vielleicht zu schaffen, aber wenn man nur kurz durchschnaufen und eine Kleinigkeit essen und trinken möchte, dann ist es eigentlich nicht drin. Urkunden gibt es auch keine mehr, als ich aus dem Bad komme. Der Stand ist abgebaut. Ok, kann ich auch aus dem Internet ausdrucken. Kein Problem. Auch die Läufermesse ist im Abbau begriffen, dabei sollte sie laut Ausschreibung noch bis 15:00 geöffnet haben. Das alles ist nicht rasend tragisch. Verständlich, dass die Leute nach Hause wollen. Eine Viertelstunde mehr bis zur Massage-Deadline wäre allerdings schön. Denn wir langsamen Läufer sind schließlich doppelt so lange auf den Beinen wie die Spitzengruppe. Da hat man sich eine Massage schon verdient.

Ich sattle mein Auto. Daheim wartet die Blackroll. Die läuft nicht weg.

Mein Fazit zu diesem Lauf:

Perfekte Organisation und ein großartiges Helferteam! Das kann man nicht genug hervorheben.

geeignet für:

  • Waldliebhaber
  • Leute mit Erfahrung im hügeligen Gelände und der notwendigen Disziplin zur Streckeneinteilung
  • Familien, denn der Rundenkurs erlaubt zumindest, seine Lieben öfter zu sehen, wenn sie strategisch gut platziert sind.
  • alle, denen die freie Zeit zwischen den Herbst- und Frühjahrsläufen zu lang ist
  • magenanfällige Läufer, denn warmer Tee und warmes Wasser sind da eine Wohltat

nicht geeignet für:

  • Bestzeitenjäger, es sei denn, man jagt die Bestzeit jedes Jahr auf dieser Strecke, ansonsten ist das Höhenprofil zu anspruchsvoll. Sieht man auch daran, dass Dieter Baumann, der den Streckenrekord von 1:07:15 hält, ja nicht gerade als langsamer Läufer bekannt ist.
  • HM-Debütanten. Kann zwar gut gehen, muss aber nicht.
  • City-Lauf-Fans, die durchgehende Party an der Strecke brauchen
  • reine Straßenläufer

Würde ich hier wieder antreten wollen? Ja, durchaus. Allerdings ist es in meiner Branche eher unwahrscheinlich, regelmäßig im Advent Zeit für einen Wettkampf zu haben. Ich fürchte, dass nächstes Jahr z.B. das Kirchenchor-Konzert genau dorthin fällt.

 

Hier geht es übrigens zur Runner’s World Berichterstattung mit viiiiielen Fotos. Das sollte die Tatsache aufwiegen, dass ich keine Bilder während des Laufs machen konnte.

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14 Kommentare zu “Lauf, Nikolaus, lauf! Der 39. Nikolauslauf in Tübingen

  1. Herzlichen Glückwunsch: so nahe an der Wunschzeit, die ja ursprünglich für eine viel flachere Strecke geplant war. Respekt – das Training hat sich doch noch gelohnt. Da kannst du ja mal zufrieden mit Muskel- und Laufkater eine Runde relaxt spazierengehen! (Und ja ich finde auch, dass du eine Massage verdient hättest!)

  2. Glückwunsch zum Finish auf dieser anspruchsvollen Strecke. Und zur PB sowieso!

    Diesen Lauf würde ich gerne auch mal noch laufen, aber da habe ich wohl noch n paar Jährchen Zeit

  3. Hey Glückwunsch! Da hat das mit dem Traum des HM doch noch geklappt und das Training war nicht für die Katz. 🙂

    Schön beschrieben, konnte mir das alles gut vorstellen. Und Du hast wirklich alles gegeben.. nochmal Glückwunsch. Und jetzt. Gute Regeneration.

  4. Gratulation zum tollen Lauf!
    Und glaub‘ mir – die Helfer die zwischen 1. und 2. Runde den Hügel weiter aufschütten waren auch bei meinem Start damals da 🙂

    Viele Grüße

    Andy

  5. Viele Grüße und herzlichen Glückwunsch von Claudia
    Jede/jeder der so eine Strecke packt, hat Anerkennung verdient !
    Ich finde es schade, daß viele HM’s bei 2.30 schon in der Zeitnahme geachlossen sind. Es gibt so viele langsamere Läufer/innen, die dadurch abfeschreckt werden. Und das, obwohl sie die Strecke laufen können.

    • Ja, das Zeitlimit finde ich teilweise schon auch heftig. Am besten sind da kombinierte Marathon und Halbmarathon Veranstaltungen. Da ist in der Regel genug Zeit. Hier in der Gegend haben sie bei einem Lauf das Limit auf 2:15 gesetzt. Ergebnis: Ich hab mich nicht angemeldet, obwohl es quasi vor der Haustür war. Gut, natürlich muss man auch beachten, dass öffentliche Verkehrswege nicht unbegrenzt gesperrt bleiben können, aber eine Viertelstunde mehr wäre vermutlich schon drin.
      Vielen Dank für Deinen Kommentar und Sorry für die späte Antwort. Weihnachtsstress….

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