Kurz, lang oder mittel? – Die Anforderungen der Streckenlängen oder: Warum auch langsame Läufer Langstrecke laufen dürfen


Als langsamer Läufer hört man immer wieder mal böse Zungen, die sagen, dass man doch bei einem Marathon nichts zu suchen habe, wenn man ihn nicht in ca. 4 Stunden oder darunter laufen kann. Weshalb beschränken sich die langsamen Läufer nicht auf die klassische „Einsteiger-Distanz“ von 5km?

Nun abgesehen davon, dass ich finde, jeder darf selbst entscheiden, was ihm gefällt, denke ich, dass die unterschiedlichen Streckenlängen einfach ganz unterschiedliche Lauftypen anziehen. Und zwar liegen die Unterschiede sowohl in der Physiologie als auch in der Psychologie des Läufers.

Die physiologischen Unterschiede sind natürlich vor allem im Leistungssport-Bereich wichtig. Hiermit meine ich die Profis, aber auch die sehr ambitionierten Hobbysportler.

Auch wenn jeder gesunde Mensch problemlos in der Lage ist, 100m zu laufen, ist doch nicht jeder ein Usain Bolt.

Zum Sprinter muss man geboren sein. Natürlich spielen Training, Technik und Kraft hier eine ebenso große Rolle wie bei jeder Distanz, aber die Genetik entscheidet  gnadenlos mit, weil sie abgesehen vom Körperbau und damit einhergehenden günstigen oder ungünstigeren Hebelverhältnissen auch über die Zusammensetzung der Muskulatur bestimmt.

Genaueres über die verschiedenen Muskelfaser-Typen kann man z.B. hier nachlesen.

Sprinter müssen eines sein: verdammt schnell. Daher brauchen sie einen hohen Anteil an FT-Muskelfasern, die schnell und vor allem anaerob arbeiten. Sie sind quasi der Ferrari unter den Muskelfasern. Mordsmäßig PS unter der Haube, heftiger Spritverbrauch, schnell leer. Das sieht man den Sprintern auch rein äußerlich an. Im Gegensatz zu den schmächtigen Langstrecklern sind sie wahre Muskelpakete. https://i0.wp.com/img0.gtsstatic.com/wallpapers/ed64b45c5d0259eecf78ab4d4c7ab159_large.jpeg

(Quelle: http://img0.gtsstatic.com/wallpapers/ed64b45c5d0259eecf78ab4d4c7ab159_large.jpeg)

Auf der anderen Seite der Skala stehen die Marathon- und Ultraläufer. Sie haben einen höheren Anteil von ST-Fasern, die zwar insgesamt langsamer sind, dafür wesentlich ökonomischer mit der zur Verfügung stehenden Energie umgehen können, und vor allem aerob arbeiten. Hier haben wir den klassischen Dieseltraktor. Quasi unkaputtbar.

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(Quelle: http://www.runblogrun.com/MEB_RUNNING_V2.jpg)

Man kann Sprint noch so cool finden und sich seine Wohnung mit Usain Bolt-Postern pflastern, heftig trainieren und sein Zelt im Stadion aufschlagen. Wenn einem die Natur vor allem ST-Fasern mitgegeben hat, dann wird das nix mit der Sprinter-Karriere. Der Weg zum Ausdauer-Sportler und damit zum Langstreckenlauf steht hingegen jedem offen.

Wohin der sportliche Weg führt, ist auch altersabhängig. Hierzu schreibt Steffny beispielsweise, dass man in der Jugend Schnelligkeit und Koordination besonders gut trainieren kann, was mit zunehmendem Alter immer schwieriger wird. Wer also erst später den Weg zum (Lauf)sport findet, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht so schnell werden, wie jemand, der seit seiner Jugend trainiert.  (H. Steffny: Das große Laufbuch. Alles, was man übers Laufen wissen muss. München 2007. S. 81f.)

Unsere Physiologie bestimmt also darüber, auf welcher Distanz wir uns persönlich am besten entwickeln können. Wo wir uns aber am wohlsten fühlen, entscheidet vor allem die Psychologie.

Der Sprinter gibt über 100 oder 200 m alles, was er hat. 10-20 Sekunden, dann ist alles vorbei. Klingt reizvoll, wenn man sich nach 2-4 Stunden auf der Strecke gelegentlich so fragt, warum man das eigentlich macht, und wieso diese eine Stelle jetzt gerade wieder kneift.

Allerdings gibt es in der Welt des Sprinters keinerlei Fehlertoleranz. Alles vom Start bis zum Ziel muss bis ins Kleinste stimmen. Hier entscheiden 100stel über Sieg oder Niederlage. Wer nicht ideal zum genau richtigen Zeitpunkt vom Startblock wegkommt, hat schon verloren. Gehen die Nerven durch, kommt es zu Fehlstarts. Sprinter brauchen Nerven wie Drahtseile, und die Fähigkeit, alles auf einen Punkt zu fokussieren. Abgesehen davon, dass ich gefühlt zu 98% aus ST-Fasern bestehe, wär mir das viel zu stressig.

Richtig fies finde ich persönlich die 400m, die ja noch zur Sprintdistanz zählen, aber so furchtbar lang werden können, wenn man sie am persönlichen Limit läuft. Wenn man die 400m-Läufer beobachtet, die direkt nach dem Wettkampf interviewt werden, so merkt man, dass sie noch lange nach Beendigung des Laufs völlig außer Atem sind. So hoch ist die Sauerstoffschuld, die sie eingehen müssen. Meine Hochachtung! Das braucht wirklich Biss und eine hohe Schmerztoleranz.

Die Mittelstreckler (800 m bis Meile) sind Mischwesen. Aber immer noch ordentlich schnell. Auch hier muss man eigentlich immer an der persönlichen Leistungsgrenze langschrammen, um einen Blumentopf zu gewinnen. Allerdings kommt hier schon vermehrt so was wie Streckeneinteilung und Renntaktik mit ins Spiel.

Eigentlich kann man sagen: Je kürzer die Distanz, umso heftiger geht es zur Sache. Reine Freizeitläufer gehen hier entweder gnadenlos unter oder quälen sich ordentlich. Mag sein, dass das der ein oder andere bisweilen braucht. Ich nicht.

So. Und nun zu den berühmten 5km. Ja, die Strecke ist überschaubar und kann für den Laufeinsteiger ein motivierendes Ziel sein. Motivierend ist sie aber nur dann, wenn es noch mehr Laufeinsteiger auf der Strecke gibt, denn gerade hier hauen die ambitionierten Freizeitathleten so richtig rein. Langsamer als 15 Minuten? Geht gar nicht! Und für den stolzen Laufanfänger, der sich nach 30-40 Minuten über die Ziellinie arbeitet, haben sie häufig nicht mal mehr ein mildes Lächeln übrig.

Ich bin noch nie 5 km im Wettkampf gelaufen. Zu kurz, zu schnell. Ich brauche nicht die Bestätigung, wie sie vielleicht der Anfänger braucht, dass ich die Distanz schaffen kann. Das weiß ich auch so. Genauso wenig brauche ich es aber auch, dass ich alle nur noch von hinten sehe und mich dann einsam nach (wenn’s gut liefe) 30 Minuten ins Ziel bewege.

Ich suche beim Wettkampf die Auseinandersetzung mit mir selbst und die Atmosphäre, die die Veranstaltung mit sich bringt. Ich kann nicht nach Platzierungen jagen. Also jage ich Längen. Je länger, desto mehr hab ich davon. Mehr Eindrücke, mehr Begegnungen, mehr Bilder. Je länger, desto mehr zahlt sich auch die Zähigkeit aus, die ich als langsame Läuferin mitbringe. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, es würde keinen Spaß machen, den ein oder anderen einzusammeln, der sich zu Beginn gnadenlos übernommen hat. Langstrecken werden in einem Bereich gelaufen, der es auch erlaubt, das Bewusstsein nicht ganz abzuschalten. Der Tunnel kommt – wenn er kommt – erst gegen Ende.

Natürlich versuche ich auch, im Rahmen meiner Möglichkeiten, schneller zu werden. Nur enden meine Möglichkeiten dort, wo für manch anderen ein lockerer Lauf anfängt. Soll ich’s deshalb gleich ganz lassen? Wär doch Quatsch.

Jede Distanz hat ihre ganz eigenen Schwierigkeiten und Anforderungen, und jeder Läufer verdient Respekt, egal auf welche Distanz er sich fokussiert. Wer mental und körperlich dazu in der Lage ist, sich kurz und heftig zu verausgaben und seine Erfolge im 10tel-Sekunden-Bereich feiert, ist genau so ein ernstzunehmender Läufer, wie jemand, der dazu nicht willens oder fähig ist, und dafür Kilometer frisst.

Die Fähigkeit, ein bestimmtes Tempo über lange Zeit aufrecht zu erhalten, ist nicht nur über Training zu erreichen, sondern ein Stück weit auch genetisch festgelegt. Daher gibt es keinen Grund, auf langsamere Läufer herabzusehen, denn vielleicht trainieren sie sogar härter als so manches Naturtalent, das respektable Zeiten mal so eben aus den Beinen schüttelt.

Und ganz ehrlich, liebe Bestzeitenjäger, die ihr uns langsame Läufer eines Marathons nicht für würdig befindet: Was nehmen wir euch denn weg?

Ganz bestimmt nicht die Pokale und Urkunden, denn wir werden nie schneller sein als ihr. Wir futtern euch auch an den Verpflegungspunkten nichts weg, denn ihr wart ja vorher da. Wir laufen auch keine Rillen in den Asphalt vor Euren Füßen, denn schließlich lauft ihr ja vorweg. Wir werfen euch keine halbvollen Pappbecher vor die Leichtgewicht-Wettkampfschuhe. Wenn wir uns – wie es jeder vernünftige Mensch tun sollte – im Startblock richtig einordnen, stehen wir euch auch nicht im Weg rum. Bei Rundenkursen weichen wir respektvoll zur Seite aus und jubeln euch vielleicht sogar noch zu. Auch das warme Wasser in der Dusche wird nicht knapp, denn schließlich seid ihr vor uns da.

Die größte Auswahl am Kuchenbuffet habt ihr, denn ihr habt auch viel mehr Zeit dazu. Nun gut, leider werdet ihr aufgrund eurer diversen Hochleistungs-Diäten den Kuchen nicht genießen können, aber das ist nun wahrhaftig nicht unsere Schuld.

Und zuletzt noch ganz wichtig: Eure Leistung wird dadurch nicht weniger wert, dass noch ein paar Leute mehr dieselbe Strecke aber in der doppelten Zeit bewältigt haben.

In diesem Sinne: Wir sehen uns im Ziel. 😉 Wann?

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29 Kommentare zu “Kurz, lang oder mittel? – Die Anforderungen der Streckenlängen oder: Warum auch langsame Läufer Langstrecke laufen dürfen

  1. Hast Du gut geschrieben! Da bin ich ganz bei Dir – ich bin auch sehr langsam.
    Die schnellen Läufer sehe ich (wenn überhaupt) nur beim Einlaufen. Ansonsten stehe ich im Startbereich weit hinter ihnen, und wenn ich ins Ziel komme, dann sind die schon weg. Was soll es!
    Mir macht so eine Laufveranstaltung schon mal Spaß. Aber ich schaue vorher immer auf die Ergebnisslisten vom Vorjahr. Bei Läufen, wo ich ganz einsam und mit 10 Minuten Abstand zum Vorletzten als Letzte ins Ziel käme – da würde ich nicht mitlaufen. So vor’m Besenwagen – nein, danke!

    • Danke. 🙂 Ich halte es genau wie du: Vor der Anmeldung Ergebnisse und Zielschluss anschauen. Je größer die Veranstaltung, desto eher sind meist auch langsamere Läufer dabei.

  2. Jeder darf so laufen, wie er mag und kann. Mein Respekt gilt jedem, der ein seine eigenen Ziele erreicht, ob 5k, 10k oder Marathon, wenn er das den will.
    Ich hatte mich ja schon aufgrund eines sehr einseitigen Gespräches in der Vergangenheit darüber ausgelassen…und 800 Meter Läufer sind die ärmsten Schweine überhaupt 😀 Was habe ich diese Distanz zu Schulzeiten gehasst….

    Salut
    Christian

    • Stimmt. 800m ist auch bööööse. Unter anderem war es Dein Beitrag, der mich wieder über das Thema hat nachdenken lassen. Jeder, wie er kann und mag. Das fasst es wirklich zusammen.

  3. Tja, mancher ist eben ein Ackergaul – gemütlich, ausdauernd, kräftig. Und aus dem oder der machst du kein Rennpferd. Das mit der Teilnahme an Läufen über längere Strecken seh ich allerdings differenziert, weil unter den Läufern, die 5 Stunden (oder mehr) für einen Marathon brauchen, auch so mancher ist, der so lange braucht, weil er für diese Distanz nicht ausreichend trainiert hat. Und die Leute sind auf der Strecke keine Werbung für das Laufen, wenn sie von den 42 km 10 gehend zurück legen, weil die Fitness nicht für mehr reicht – dann heißt es in der Öffentlichkeit wieder „Die Marathonis sind doch bekloppt!“. Für mich persönlich halte ich es so: Wenn ich nicht in der Lage bin, über einen längeren Zeitraum mindestens 50-60 km pro Woche verletzungsfrei zu trainieren und dabei mehrere lange Vorbereitungsläufe über 30 km und mehr zu machen, werde ich keinen Marathon laufen. Dann reicht mir ein Halbmarathon völlig aus. Deshalb ist meine läuferische Leistung aber auch nicht weniger wert als die derjenigen, die sich mit schlechter Vorbereitung trotzdem an der Marathonstrecke versuchen und irgendwie ins Ziel kommen.

    Liebe Grüße,
    Anne

    • Da hast du natürlich völlig recht. Untrainiert sollte niemand eine zu lange Strecke in Angriff nehmen. Ich werde aber voraussichtlich trotz konsequentem Training 5 Stunden oder mehr brauchen. Man darf die Ackergäule nicht mit den Faultieren verwechseln. 😉 Wobei… Faultiere sind ja soooo süüüüüß! ❤

  4. Ich lebe frei nach dem Motto: Wer nicht schnell laufen kann, läuft eben lang! Ich bin eher so wie ein Diesel. Langsam, gemächlich aber wenn ich mal laufe…….
    Ich muss und will gar nicht unbedingt schnell laufen. Wenn ichs irgendwann mal lerne, gut, wenn nicht, auch gut.

  5. Mein Verständnis ist da sehr begrenzt … erstens: einen letzten Platz gibts immer. Zweitens: wer läuft, der läuft, in seinem Tempo, was schert es die anderen?!
    Besonders auf http://my1.raceresult.com/ stolpere ich schon mal bei den hinteren Plätzen über Kommentare wie zb „wer so eine Zeit läuft, sollte es besser ganz lassen“. Echt unverschämt, aus der Anonymität heraus jemanden so eine Bemerkung an den Kopf zu knallen. Wer diese Zeit gelaufen ist, hat an dem Tag seinen guten Grund dazu gehabt, ist vielleicht unzufrieden oder hocherfreut, aber es ist ganz einfach seine Sache.
    Im übrigen: Ihr schnellen Läufer seid nur deshalb schnelle Läufer, weil es auch langsamere Läufer gibt.

  6. Ich verstehe nicht, warum ihr hier mehrfach schnelle(re) Läufer an den Pranger stellt? Ich für meinen Teil habe immer versucht, meine Grenzen (Zeiten) zu verschieben, aber ich respektiere alle im höchsten Maße, die sich dem (Lauf)Sport hingeben, egal ob schnell oder langsam. Ist auch völlig Schnurzegal wichtig ist, man läuft!

    In diesem Sinne, lauft und geniest es! 🙂
    Christian

    • Da hast Du was mißverstanden. Es ging mir hier überhaupt nicht darum, schnellere Läufer an den Pranger zu stellen. Im Gegenteil! Ich habe höchsten Respekt vor deren Leistungen. Was ich anprangere sind arrogante Läufer, die die langsamen nicht gelten lassen. Ich bin ganz Deiner Meinung: Hauptsache, man läuft! 🙂
      Danke für Deinen Kommentar!

  7. „Und ganz ehrlich, liebe Bestzeitenjäger, die ihr uns langsame Läufer eines Marathons nicht für würdig befindet: Was nehmen wir euch denn weg?“

    Schön formuliert… Leben und Leben lassen… seltsamerweise beschwert sich seltener ein ‚langsames Exemplar‘ über die Heizer, wobei diese gerade bei Rundenläufen einfach nur ‚anstrengend‘ sind, wenn sie beim Überrunden von Hinten schreiend anfliegen, rempeln und pöbelnd vorbeiziehen. Man könnte nun sagen, Liebe Heizer, startet doch einfach nicht bei Rundenläufen, wenn wir Schnecken Euch stören, aber mit ein wenig Rücksichtnahme können doch alle Ihrer Leidenschaft fröhnen…

    • Oooh! Ich sehe gerade, dass ich Deinen Kommentar nicht beantwortet habe. Sorry! Das ist so gar nicht mein Stil!
      Stimmt, ellenbogende Heizer sind unerfreulich. Ich mach mich eh schon immer ganz dünn… 🙂
      Man kann aber auch rücksichtsvoll schnell laufen.

  8. Dem ist wenig bis nix hinzuzufügen, daher erst mal danke für die Absolution 😉
    Den schnellen sei gesagt daß die langsamen über ihre Startgelder mitfinanzieren und wenn nicht explizit monetär dann doch über Meldezahlen und damit Aufrechterhaltung so mancher Veranstaltung. Würden wir da nicht mehr lafune würden einige (Marathons, nicht Marathonies) mehr sterben!
    Ich war nie schnell und werde es auch nicht mehr werden, der Traum von Msub4 ist ausgeträumt, die Chance war 2008 und wurde mit Toptraining von der ersten Hitze des Jahres in HH zunichte gemacht, seither paßte es nie mehr so zusammen und die Grätenbeschaffenheit tat ihr übriges, aber soll ich deshalb weinen oder gar die Schuhe an den Nagel hängen?

    Wer länger läuft hat mehr davon!

    Als letzte reinzukommen war letztes Jahr eine ganz neue Erfahrung, beim Drachen schon mit dem Besenfahrrad ein Stück und dann noch abgegeben an einen, somit „nur“ letzte Frau 😉 bin ich den Platinman dann komplett mit dem Besenläufer gelaufen und das mit VIEL SPASS! Noch dazu bei ansatzweise vergleichbarer Strecke (Länge gleich, 15% weniger Höhen) eine halbe Stunde schneller als den Drachen 2 Wochen vorher, also bitte 😀

    Soltle ich nochmal einen M machen dann sowieso wieder Landschaft und bergig also kaum unter 5h, solange ich den nicht garantiert LAUFEN kann von der wieder antrainierten Ausdauer her würde ich es allerdings nicht tun, 6h muß ich dann nicht haben, aber das muß jede(r) selber wissen und genießen 😉

    • Ach so, noch ein Nachsatz: beim Titel dachte ich zuerst an die Hosenwahl, da ich am Samstag+Sonntag die kurze Tight genossen habe und ansonsten im Winter fast ausschließlich in Capri unterwegs bin bis auf 2-3 mal in langer, das wär also auch mein blogThema gewesen 😉

      • Hihi, stimmt… jetzt, wo du’s sagst… 😀 bei uns ist kurze Hose trotz Sonne noch nicht drin. Außer für die ganz Harten. Aber ich bin da eher Frosty the Snowman.

  9. Es ist doch ok, dass jeder seine eigene Motivation für das Laufen hat.
    Langsame Läufer sind nur ein Problem, wenn sie bei Wettämpfen starten, wo sie sie wissen, dass sie nicht ansatzweise die Chanee haben den Zielschluss zu erreichen. Das ist dann unfair gegenüber den freiwilligen Helfern.

    • Da bin ich mit Dir vollkommen einer Meinung. Deshalb schaue ich auch immer auf den Zielschluss vor der Anmeldung. Allerdings gibt es auch Veranstaltungen, die den Zielschluss sehr knapp bemessen. Aber gut, das darf natürlich jeder Veranstalter selbst entscheiden.

  10. Ich bin bekennender Langsamläufer. Das liegt zum größten Teil am Gewicht – wenn ich leichter wär, würd ich bestimmt schneller laufen können. Ich will’s nur jetzt nicht meinen Gelenken zumuten. Es kann also passieren, dass ich zwei Stunden für 14km brauche.
    Ich bin furchtbar langsam, dafür lauf ich die 14km durch. Und irgendwann bin ich bestimmt auch ein bisschen schneller, damit ich nicht mehr unter den Langsamen als Langsamte gelte. 😀 (Ich bin nur einmal einen VM gelaufen – und hab mich das nur getraut, weil es Walker auch gab bzw. ein HM auch gestartet wurde und ich somit nicht der Letzte im Ziel war.

    Liebe Grüße
    Ente 🙂

    • Langsame 14km sind immer noch besser als 14 Std. Fernsehen. 🙂 Abgesehen davon: bei meinen gemütlichen Läufen brauch ich dafür auch etwa so lang. Ich hab 9 kg abgenommen, und hab das Gefühl, dass es schon irgendwie was bringt. Also: Dranbleiben! 🙂
      Bei meinem ersten HM bin ich auch bewusst bei einer Veranstaltung gestartet, die auch die Volldistanz anbietet, damit ja genug Zeit bleibt.
      Und denk immer dran: wir sind langsam aber zäh!

  11. Toller Beitrag. Du sprichst mir aus der Seele – ich bin auch eine Rennschnecke, die nicht oder nur marginalschneller werden wird und daher: „Wer langsam läuft, hat mehr davon!“

    Etwas ähnliches gibts auch bei den turtlerunnern (www.turtlerunner.at) es muss ja auch die letzten geben oder?

    LG saba

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