Ich packe meinen Koffer (für den Strongman), und nehme mit…


Himmel, ich bin nervös!

Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Morgen um 6 setze ich mich ins Auto, und fahre mal entspannte 500 irgendwas Km durch die Republik. Ziel: Ferropolis.

Nachdem ich ja wegen Krankheit nicht am Nürburgring starten konnte, will ich jetzt unbedingt. Ich freu mich auch, das Brooks-Team zu treffen, was zwar kleiner sein wird als am Nürburgring, aber egal. 🙂

Spezifisch trainiert habe ich eigentlich nicht. Ich hoffe, meine allgemeine Fitness und Ausdauer reichen. Ich krieg ein paar Klimmzüge hin, Kniebeugen sind auch kein Problem, Krafttraining mache ich immer brav, und eine HM-Strecke laufe ich mittlerweile locker. Mein Plan ist, das ganze möglichst ruhig angehen zu lassen. Mit einer 7er Pace sollte ich innerhalb des Zeitlimits von 4 Stunden finishen, und das ist alles, was zählt.

Was nimmt man den nun mit? Vor allem, wenn man – wie ich – immer gerne für wirklich ALLE Eventualitäten gerüstet sein will?

Als sehr hilfreich hat sich für mich die Checkliste von Carmen erwiesen. Vielen Dank dafür! Ich hab sie für mich noch ein kleines bisschen erweitert.

Ausrüstung Strongman

Für den Lauf selber habe ich eine preisgünstige 3/4-Hose gewählt, da die Knie so geschützter sind. Funktionsunterwäsche, bei der der BH bei 60°C waschbar ist, sowie ein Paar meiner ältesten Socken. Außerdem dürfen 2 Buffs mit. Eins für auf den Kopf und eins für alle Fälle. Kletterhandschuhe sind auch dabei. Ärmlinge zum Schutz der Ellbogen hab ich auch bestellt, die krieg ich aber erst vor Ort.

An die Füße dürfen die Pure Grit, denn die fand ich schon beim Crosslauf ziemlich gut, und die Cascadia sind im Matsch nicht so der Burner. Nach langem Hin- und Herhirnen, darf auch meine TomTom-Uhr mit, und ich hoffe, sie überlebt’s. Aber ich möchte echt nicht auf die Pulsmessung verzichten. Das gibt mir v.a. am Anfang Sicherheit, dass ich nicht überziehe, und dass ich den Lauf durchhalten kann.

Wir kriegen zwar ein Team-Shirt, aber ich hab trotzdem mal ein altes Funktionsshirt eingepackt. Sicher ist sicher.

Außerdem habe ich noch eine eng anliegende Gürteltasche mit einem Stofftaschentuch drin (Tempo zermatscht bei Nässe). Irgendwann wird mir die Nase laufen. Das tut sie immer, und ich bring es einfach nicht, mich irgendwo in die Gegend zu schneuzen. Nennt mich Memme, aber…BÄÄÄÄH!

Verstaut wird alles in Plastiktüten, so dass ich auch nachher die eingeschlammten Klamotten wieder ohne Schaden für die nähere Umgebung transportieren kann. Zur Sicherheit hab ich auch noch 2 Müllbeutel dabei.

Und natürlich Wechselkleidung für danach, sowie einen Haufen Riegel als Notfutter.

Tja, jetzt muss ich nur noch einigermaßen schlafen…

Wenn ich erst mal vor Ort bin, und auch noch die letzten Details geklärt sind, bin ich sicherlich schon entspannter. Ein Haufen Mampf und eine Menge Hörbücher für die Fahrt sind auch am Start. Eigentlich sollte nix mehr schief gehen.

Wünscht mir Glück. 🙂

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17 Kommentare zu “Ich packe meinen Koffer (für den Strongman), und nehme mit…

  1. Viel Erfolg! Die Pulsuhr würde ich weglassen – du läufst doch inzwischen schon so lange, dass du auf dein Körpergefühl vertrauen kannst. Und an den Hindernissen gibt es erfahrungsgemäß so viele Staus, dass du immer wieder Erholungspausen haben wirst.

    VG,
    Anne

    • Staus gab es gar keine. Die Uhr hat es ohne Schaden überstanden. 🙂 Ich trau mir einfach noch nicht genug. Gerade am Anfang war es schon wichtig. Vielleicht das nächste Mal ohne… wer weiß 😉

  2. Pingback: Strongman Run und ähnliche Hindernisläufe – Tipps für Ersttäter | laufkater

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