Runhappy-Klamotten für den Herbst (teilweise sponsored)


Der Herbst ist eine großartige Zeit zum Laufen. Der Winter eigentlich auch. Und das Frühjahr erst! Und der Sommer!

Eigentlich ist jede Jahreszeit eine großartige Zeit zum Laufen, wenn man es genauer betrachtet.

Aber der Herbst – vor allem, wenn es so ein schöner wie dieses Jahr ist – der hat schon was. Nicht von Ungefähr finden ja auch viele traditionsreiche Läufe im Herbst statt.

Der Herbst hat aber auch seine Tücken, was das Wetter angeht. Um ihn voll genießen zu können, bedarf es einer gewissen Ausstattung im Kleiderschrank und Schuhregal.

Wenn die dann auch noch hübsch aussieht, so wie die aktuelle Kollektion von Brooks, dann gibt das nochmal den Extra-Motivationskick.

Brooks Kollektion

Ich möchte Euch hier ein paar Kleidungstipps für den Herbst mitgeben, und dabei ein paar Teile aus besagter Kollektion vorstellen, die ich teilweise als Brooks Ambassador zu Testzwecken bekommen, und teilweise selbst erstanden habe. Ich werde das bei jedem Produkt kenntlich machen.

Zunächst mal ist die Temperaturspanne im Herbst sehr weit. Da kann es von leichten Minusgraden bis zum kuschlig zweistelligen Bereich alles geben. Manchmal am selben Tag.

Wenn man ein paar Basic-Klamotten geschickt miteinander kombiniert, kann man mit relativ wenig Ausstattung für ziemlich viel Wetter gerüstet sein.

Beginnen wir mit der innersten Schicht: Funktionsunterwäsche und Socken sind ein Muss. Was nützen die tollsten Funktionsklamotten, wenn unter dem schicken Funktionsshirt das Baumwoll – Feinripp am Körper klebt und scheuert?

Über das Unterhemd kommt dann das Funktionsshirt. Mein Favorit ist für diesen Herbst das Dash ½ Zip.

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Es sieht nicht nur stylisch aus, sondern ist auch extrem angenehm zu tragen, so dass man es auch direkt auf der Haut haben kann, wenn man bei Wärme auf die zusätzliche Schicht in Form des Unterhemds verzichten möchte. Mit Hilfe des Reißverschlusses kann es entweder hoch geschlossen oder etwas luftiger eingestellt werden. Die Daumenschlaufen sorgen für warme Hände. Das Gewebe ist unglaublich dehnbar, so dass man es in nahezu jeder Lebenslage an- und ausziehen kann. Es ist sehr kuschlig und recht dicht und damit – obwohl kein explizites Thermo-Shirt – auch bei Temperaturen im oberen einstelligen Bereich noch warm genug. An sehr warmen Herbsttagen ist es vielleicht schon einen Tick zu viel. Das Shirt war in meinem Testpaket enthalten und ist sehr schnell zu meinem absoluten Lieblingsteil geworden.

Optisch zum Shirt passend und in dieser Farbe ein garantierter Schutz vor Jagdunfällen ist die Greenlight Tight.

220983_315_Greenlight_Tight_300_CMYKIch habe sie im Testpaket in Neongelb erhalten. Es gibt sie aber auch dezenter. Der Clou: Die Tight kann beidseitig getragen werden, wobei die gemusterte Seite bei wärmeren Temperaturen innen getragen werden soll, weil sie glatt ist und daher dann auf der Haut eher kühlend wirkt, während die ungemusterte Seite etwas angerauht ist, und daher eher die Wärme am Körper hält. Einen wirklich rasend bedeutsamen Unterschied konnte ich nicht feststellen. Sie trägt sich auf beiden Seiten sehr angenehm. Ich persönlich trage lieber das Muster außen, weil ich es cooler finde. Ähnlich wie das obige Shirt ist die Tight kein Thermo-Kleidungsstück aber dennoch warm genug für einstellige Temperaturen. Ein bisschen nervig finde ich, dass die Tight keine Reißverschlusstasche hat, sondern nur im Bund zwei Einstecktaschen, die zwar schweißabweisend sind, aber sich nicht verschließen lassen. Man muss auch ziemlich lange suchen, um während des Laufs die Taschenöffnung zu finden. Hinzu kommt, dass auch auf ein Tunnelzugband verzichtet wurde. Mir passt die Hose zwar perfekt, aber gerade bei befüllten Taschen wäre so ein Band schon hilfreich.

Gut, damit haben wir schon mal sichergestellt, dass wir was anhaben, wenn wir laufen gehen. Was aber, wenn das Wetter mal so richtig zeigt, was es kann? So mit Regen und Sturm und so?

Dann würden wir uns natürlich über eine Jacke freuen, die die unerwünschten Elemente draußen hält, und uns drinnen warm und trocken. Oder?

In Erwartung dessen erstand ich also die Drift Shell, optisch passend zum restlichen Outfit.

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Die Ausstattung mit Taschen ist vorbildlich. Auch ein Smartphone passt in eine wasserabweisende Tasche rein, Kopfhörerkabel können geführt und verstaut werden, alles super. Die Passform ist hervorragend, die Bewegungsfreiheit nirgends eingeschränkt. Die Reflektorstreifen sind dezent und dennoch gut sichtbar. Look: genial. Besonders angenehm sind Bündchen und Kragen aus weichem Material gefertigt und können so dicht abschließen, ohne zu kratzen.

Stichwort „dicht“. Wind und Regen haben keine Chance. Leider ist das mit der versprochenen Atmungsaktivität so eine Sache… Denn „dicht“ ist sie in beide Richtungen.

Nun, die Jacke ist vielleicht ein bisschen atmungsaktiver als die handelsübliche Plastiktüte. Aber nicht viel.

Damit man überhaupt Freude an der Jacke hat, muss man unbedingt ein Langarmshirt drunter tragen, sonst fühlt man sich in kürzester Zeit wie in Frischhaltefolie eingeschlagen. Man sollte auch keine schweißtreibenden Tempoläufe planen. Damit die Jacke Spaß macht, muss es schon eher kalt sein, und man selbst im ruhigen Tempo unterwegs. Unschlagbar war sie beim Sightseeing-Run in Amsterdam, wo wir immer wieder im schlechten Wetter stehen bleiben mussten und im Anschluss an den Lauf noch ein Stück auf Fahrrädern zurück legen. Während des Laufens habe ich die Jacke offen gelassen und bei Bedarf geschlossen.

Um nach einem Lauf nicht auszukühlen, ist die Jacke erste Sahne.

Wenn es jetzt nicht regnet, sondern nur kalt und stürmisch ist, dann ist eine Weste sowieso die bessere Wahl. In Amsterdam fand ich die LSD Thermal Vest und war sofort verliebt: Extrem leichtes Gewicht und eine schöne dünne Isolierschicht an strategisch wichtigen Stellen im Brust- und Rückenbereich. Sie hält also den Oberkörper schön warm, während man über die Arme noch Kühlung erfährt. FahrradTaschentechnisch kommt sie eher minimalistisch daher. Aber ein Schlüssel und ein Tempo passen rein – vorausgesetzt, man findet die Tasche.

So wirklich wahnsinnig atmungsaktiv ist die Weste leider auch nicht, aber bei einer Weste fällt das nicht so sehr ins Gewicht wie bei einer Jacke.

Auch auf dem Fahrrad trägt sich die Weste übrigens sehr angenehm als zusätzliche winddichte Wärmeschicht. Für die herbstlich früh einsetzende Dunkelheit hat sie einen dezenten Reflektorstreifen am Rücken.

Bei Regen, Wind und Kälte hat wohl fast jeder gerne was auf dem Kopf. Das Joyride Beanie kann ich da uneingeschränkt empfehlen. Es sitzt gut über den Ohren, und ist warm genug, aber nicht zu warm. Gegen leichten Regen schützt es zuverlässig.280318_049_Joyride_Beanie_300_CMYK

Frostbeulen wie ich, benötigen auch bei über 0 schon Handschuhe. Da sind die Greenlight Gloves eine gute Wahl.
280311_016_Greenlight_Glove_300_CMYKSie sind leicht, weich, angenehm zu tragen, verfügen sogar über kleine Taschen in der Handinnenfläche und haben einen kleinen Magneten am Bündchen, mit dem sich das Paar bei Nichtgebrauch zusammenhalten lässt. Die Bedienung des Smartphones funktioniert auch gut damit. Für unter 0 wären sie mir persönlich aber zu dünn.

Beanie und Handschuhe waren Bestandteil meines Testpakets.

Und was kommt jetzt an die Füße? Eine der Hauptfragen ist hier: GoreTex ja oder nein? Dazu habe ich mich in einem früheren Artikel schon ausführlich geäußert. Brooks bietet den Ghost und den Adrenaline jeweils auch als Modell mit Membran an. Man kann sich aber auch überlegen, ob man für die herbstlichen und später im Jahr auch verschneiten Waldwege einen Trailschuh wie den Pure Grit oder den Cascadia wählt. Beide haben ein etwas dichteres Mesh als die Straßen-Modelle und lassen die Feuchtigkeit nicht ganz so unmittelbar an den Fuß. Wer jedoch überwiegend auf Asphalt unterwegs ist, kann sich diese Ausgabe eher sparen, denn obwohl sich beide Schuhe durchaus auch ein Stück weit auf Asphalt laufen lassen, richtig zu Hause fühlen sie sich da nicht.

Tja dann: Mal raus an die Luft in Euren jeweiligen Lieblingsklamotten! Viel Spaß und genießt den wunderschönen Herbst! 🙂

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4 Kommentare zu “Runhappy-Klamotten für den Herbst (teilweise sponsored)

  1. Brrrr! Was die einen stylish finden, erzeugt bei anderen ein leichtes Gruseln. Gesehen zu werden find ich wichtig. Aber die Hose ist für meinen Geschmack völlig „drüber“. Und warum Laufbekleidung für Frauen überwiegend in Pink-Beere-Violett hergestellt wird, versteh ich auch nicht. Zum Glück gibt’s ja auch dezentere und genau so funktionale und bequeme Kleidung. 🙂

    • Wie gut, dass wir nicht alle den gleichen Geschmack haben, sonst wär’s ja langweilig. 🙂
      Die Teile gibt es übrigens auch in anderen Farben. Ich mag Beere und Pink, finde das sonst so typische Hellblau eher öde, aber wie gesagt…
      Bei der Hose hab ich auch erst geschluckt, als ich sie ausgepackt habe, aber jetzt möchte ich sie nicht mehr missen. Angezogen sieht sie für meinen Geschmack ziemlich gut aus. Ich steh auf bunt. 😀

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