Grip in allen Lebenslagen – der Hoka One One Mafate Speed 2 (sponsored)


Wer einen Schuh für sein nächstes Trail-Abenteuer sucht, der sollte sich den Mafate Speed 2 genauer ansehen. Auch Hoka-Skeptikern könnte dieser eher unauffällig daher kommende Schuh durchaus gefallen – also nicht gleich wegklicken 😉 . Er hat nämlich nicht den fetten, leicht schrillen Hoka-Look (den ich persönlich mag), sondern ist eher dezent.

Aber Aussehen ist ja bekanntlich nicht alles. Schauen wir mal, was der Hersteller zum Schuh sagt, und was ich davon nachprüfen konnte. Wer keinen Bock auf Pressemitteilung hat, liest einfach unten weiter.

Schnell zu laufen und weit zu laufen. […] Dies erfordert eine feine Balance zwischen Leichtigkeit und Haltbarkeit, zwischen wirkungsvoller Dämpfung und gleichzeitig hohem Tempo. Und bei alldem braucht der Schuh genügend Grip, um auch in sehr rauem Gelände zu bestehen.

All das bietet der neue Mafate Speed 2 (UPE 170 €), der jetzt ins Rennen geht. Er ist bombensicher und Nachfolger einer Legende. Gemacht, um auf wildesten Trails und bei den härtesten Ultra-Rennen auf diese Welt anzugreifen. [.…]

Beginnen wir beim Schaft. Er verfügt über eine komfortable, sehr leichte und nahtfreie SpeedFrame Konstruktion, die mit einem zusätzlichen Monomesh Geröllschutz verstärkt ist. Das macht den Schuh nicht nur robuster und langlebiger, sondern sorgt auch dafür, dass keine kleinen Steinchen und sonstige Fremdkörper in den Schuh gelangen.

Die Mittelsohle ist eine Kombination aus geformtem, komprimierten EVA für eine extrem leichtgewichtige Dämpfung mit RMAT®. Bei RMAT® handelt es sich um eine spezifische Materialmischung aus Naturgummi mit EVA. Das Ergebnis ist eine einzigartige Rücksprungkraft und eine reduzierte Kompression, die dazu führt, dass du deine Kilometer einfach abspulst.

Beim Mafate Speed 2 setzt HOKA OINE ONE auf einen früh ansetzenden Meta Rocker, so dass die Sohlenaufbiegung vorne bereits vor dem Ballen beginnt. Das unterstützt eine schnelle Abrollbewegung. Zusammen mit der geformten Fußgewölbe-Unterstützung vermittelt der Schuh eine angenehme Stabilität und ein natürliches Laufgefühl.

Die Außensohle hat HOKA ONE ONE mit 5 mm langen Vibram® Megagrip Stollen und tiefen Flex-Kerben versehen. Damit passt sich der Mafate Speed 2 perfekt an eine Vielzahl unterschiedlichster Untergründe an.

Der Schuh am Fuß

Was mir beim Reinschlüpfen in den Schuh sofort aufgefallen ist, ist die sehr großzügige Passform. Ich habe ihn in derselben Größe wie alle meine anderen Hokas, (Clifton 2, 3, Huaka, Stinson Trail) und der Mafate Speed 2 fühlt sich locker eine oder eine halbe Nummer größer an. Zunächst dachte ich, man hätte mir die falsche Größe geschickt, dem ist aber nicht so. Das liegt vermutlich an der sehr weiten Zehenbox, was sich bei längeren Läufen als sehr angenehm erweist. Abgesehen davon, dass ich ihn ein bisschen fester schnüren muss als meine anderen Schuhe, gibt es an der Passform nichts auszusetzen. Da drückt nix, da scheuert nix. Alles bestens. Das Innenfutter ist kuschelig, die Zunge weich, die Schnürsenkel sind eher breit, flach und leicht elastisch und sind bisher nie aufgegangen.

Das Laufverhalten

Fangen wir mal beim Loslaufen bei der Haustür an. Falls man nicht zu der Sorte Läufer gehört, die zunächst mal mit ihrem SUV zum Trail fahren, muss man da ja auch irgendwie hinkommen, und die wenigsten von uns wohnen direkt am Trail.

Auf Asphalt läuft sich der Schuh erstaunlich angenehm, wenn man auch ein leichtes Klebe-Gefühl unter der Sohle hat. So in etwa, als wäre man in Limo reingestanden. Das verliert sich jedoch rasch, oder man gewöhnt sich daran. Der Schuh ist superleicht, und man vergisst ihn irgendwann einfach. Und das ist ja nicht das Schlechteste.

Ich bin den Schuh auf Waldwegen (unbefestigt und Schotter), im Schnee, bei Matsch, bei Trockenheit, über Wurzeln, Steine, bergauf und bergab gelaufen. Das einzige, was ich mangels Verfügbarkeit nicht testen konnte, war hochalpines Gelände. Fest steht: Den Grip hat er nie verloren.

Das gilt sowohl für das Abdrücken vom Vorfuß beim Bergauflauf, als auch für das Bremsen bergab. Auch seitlich ist er mir nie abgehauen, bietet also auch eine gute Kurven-Stabilität. Selbst nasse Wurzeln gingen in dem Schuh erstaunlich gut, wenn ich auch nicht uneingeschränkt empfehlen möchte, im Winter ungebremst da drauf zu treten.

Da ich nun mal nicht zu den schnellsten Läufern gehöre, ist das mit dem Speed natürlich relativ, aber ausbremsen tut einen dieser Schuh sicherlich nicht. Auch das Gefühl für den Untergrund geht trotz dicker Dämpfung nicht verloren. So fühlt man sich eigentlich immer sehr trittsicher und vergisst – wie bereits erwähnt – den Schuh irgendwie.

Das Design

Front_WMS_MafateSpeed2_PR

 

Durch einen optischen Trick ist es den Designern gelungen, den Schuh nicht ganz so Hoka-mäßig aussehen zu lassen. Ein Teil der seitlich hochgezogenen Sohle ist in der Farbe des Obermaterials gehalten, so dass die Sohle deutlich weniger nach Plateau aussieht. Auch sonst kommt der Schuh eher dezent daher. Ich habe das oben abgebildete Modell. Gut, manchen mag hier mit gelb und pink immer noch viel Farbe dabei sein, ich persönlich mag aber eigentlich den schrillen Look der früheren Hoka-Modelle ziemlich gerne, und bin daher ein bisschen enttäuscht. Der breiten Masse dürfte aber diese Lösung wohl eher zusagen.

Wie man sieht, ist die Sohle vorne hochgezogen und schützt so die Zehen vor einem beherzten Zusammentreffen mit Wurzeln oder Steinen. Der dunkle Teil über den Zehen ist auch nochmals etwas verstärkt. Auch das Mesh ist fast vollständig von stabilisierendem Kunststoff überdeckt. Dennoch ist der Schuh gut atmungsaktiv, wenn auch vielleicht nicht ganz so wie die Straßenschuhe. Dafür geht aber auch nicht jeder Tropfen direkt durch.

Die Ferse hat ebenfalls noch eine Extra-Verstärkung in Form eines Kunststoffbogens bekommen. Ferse

Die Sohle

Vom Grip habe ich ja schon geschwärmt. Das ist ja auch das Wichtigste an einem Trailschuh. Fast genauso wichtig ist aber die Frage, wie innig das Verhältnis zum Untergrund wird. Manche Schuhe müssen ja unbedingt Andenken sammeln (Steine, Holzsstückchen…), die den Läufer durchaus nerven können. Gerade auf Trails, wo ja eine Menge loses Zeug rumliegt, treiben einen solche Schuhe in den Wahnsinn.

Der Mafate Speed 2 ist kein Souvenir-Jäger. Trotz ausgeprägten Profils bleibt eigentlich nichts drin hängen. Zumindest nichts, was sich störend auswirkt. Betrachtet man aber das folgende Bild…

Detail Sohle.jpg

…dann sieht man, dass kleinere Andenken doch mitgenommen werden. Ob die Aussparungen in der Sohle der Gewichtsersparnis oder der Flexibilität dienen, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Gewichtsersparnis dürfte durch die Steinchen jedenfalls erfolgreich neutralisiert werden. Da sich diese kleinen Kerlchen beim Laufen jedoch nicht bemerkbar machen, lässt es sich verschmerzen.

Mein Fazit:

Nach anfänglicher Skepsis wegen der ungewohnten Passform bin ich ein Riesen-Fan von diesem Schuh geworden. Die heimischen Trails und Waldwege machen mir damit bei jeder Wetterlage sehr viel Spaß und ich würde ihn gerne auch auf ganz lange Läufe mitnehmen, die ich derzeit familientechnisch allerdings noch nicht machen kann.

Neutralläufer können hier eigentlich nichts falsch machen.

Zu guter Letzt noch ein Auszug aus der Pressemitteilung für alle, die es genau wissen wollen:

Die technischen Daten

  • Schneller, früh ansetzender Rocker
  • Stabile Geometrie
  • Gewicht: 255 Gramm (Damen US 7), 295 Gramm (Herren US 9)
  • Nahtfreier SpeedFrame-Schaft mit Monomesh Geröllschutz
  • CMEVA / RMAT® Mittelsohle mit geformter Gewölbe-Unterstützung
  • Ultrasize-Dämpfung: Damen 32 mm Ferse | 28 mm Vorfuß;

    Herren 33 mm Ferse | 29 mm Vorfuß

  • Natürliche Sprengung von 4 mm
  • Gummi-Laufsohle mit 5mm Vibram® Megagrip Stollen

 

Disclaimer: Mit Babyjogger läuft es sich schlecht auf Trails, daher hat dieser Test ein bisschen länger gedauert, denn ich habe schon den Anspruch, einen Schuh, den ich teste möglichst mehr als einmal und unter verschiedenen Bedingungen zu testen.

Vielen Dank an Hoka One One, dass ich diesen Schuh kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe. Eine weitere Vergütung für diesen Beitrag habe ich nicht erhalten. Auch wurde kein Einfluss auf den Inhalt dieses Artikels genommen, der nur meine persönliche Sichtweise wiedergibt. 

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