Blubb! Mein erstes Schwimmseminar

Wenn man wie ich in der Provinz lebt, dann sind so coole Angebote, die es scheinbar an jeder Ecke für Sportler gibt, oft nahezu unerreichbar fern. Auf der Suche nach Schwimmseminaren (das Kraul-Problem, ihr erinnert euch…) fand ich Frankfurt, München, Hamburg… Da kann man tatsächlich fast jedes Wochenende etwas finden. Der Baden-Württembergische Triathlonverband bietet auch eins (EINS!) pro Jahr an. Natürlich konnte ich da nicht. Umso erstaunter war ich, per Zufall über ein Youtube-Video auf swim-performance.de zu treffen, die a) ihren Sitz in Stuttgart haben, und b) tatsächlich ein Seminar in fahrbarer Distanz, genauer gesagt, in Waiblingen im Angebot haben. Weiterlesen

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Leuchtend durch den Luftkurort – der 12. Stirnlampenlauf in Bad Dürrheim

Es geht um nichts – außer um den guten Zweck. Keine Zeitmessung, keine Siegerehrung wartet auf den Gewinner. 5 oder knapp 8 km kann man laufen, für symbolische 4 Euronen Startgeld. Um 21 Uhr. Im Dunkeln. Mit Stirnlampe. Trotzdem haben sich – laut Lokalpresse – 1539 Läuferinnen und Läufer sowie Nordic Walker in Bad Dürrheim versammelt, wo Kompressionsstrümpfe zwar ganzjährig in hoher Zahl anzutreffen sind, allerdings eher die medizinische Variante. Weiterlesen

Freiwasser-Schwimmen für Rookies

Wie ich ja schon in meinem letzten Schwimm-Tipps-Beitrag angekündigt habe, kommt hier ein Freiwasser-Special 😉

Algen, schlechte Sicht, Strudel, dunkle Tiefen, rätselhafte Lebewesen, Haie, plötzlich auftauchende Wasserleichen oder das Ding aus den Sümpfen… das ist vermutlich nur ein Bruchteil der Dinge, die sich der ein oder andere ausmalt, der mit einem flauen Gefühl ans Freiwasser-Schwimmen denkt. Mit ein paar Tricks und regelmäßigem Training kann aber das freie Gewässer genau so dein Freund werden, wie die hübsch gleichmäßig ausgeleuchtete Kachellandschaft des Schwimmbads. Weiterlesen

Saisonabschluss 2017 – der Kaiserstuhl-Triathlon zum Zweiten

Der Triathlet an sich bestreitet nicht einfach seinen letzten Wettkampf im Jahr, der Triathlet hat „Saisonabschluss“ bevor es in die „Off-Season“ geht. Traditionell ist das in unseren Breiten spätestens September, weil kalt. Es sei denn, man hat sich für Hawaii qualifiziert. Dann muss man mit der Off-Season noch ein bisschen warten. Hab ich aber nicht. Insofern habe ich meine Triathlon-Saison letztes Wochenende – wie auch im Jahr zuvor – ganz offiziell beim Kaiserstuhl-Triathlon beendet.  Weiterlesen

Angst vorm Schwimmen? Ein paar Tipps für den ersten Triathlon

„Ich würde ja echt gerne mal einen Triathlon machen, aber das Schwimmen…“ Diesen Satz habe ich schon zig Mal gehört oder als Kommentar zu einem meiner Berichte gelesen. Da sich das irgendwie wiederholt, dachte ich, ich fasse hier mal ein paar Tipps zusammen. Ich bin zwar selbst sicher kein begnadeter Schwimmer, aber Angst davor habe ich nicht (mehr). Weiterlesen

Allein auf weiter Flur – der Breisgau-Triathlon 2017 (Jedermann-Distanz)

Wenn man zum zweiten Mal an einem Rennen teilnimmt, hat das einige Vorteile: Man kennt die örtlichen Gegebenheiten schon, hat eventuell noch die ein oder andere Besonderheit der Organisation im Kopf, bzw. weiß um eventuelle Schwierigkeiten. Sprich: Man ist einfach ein bisschen entspannter. Ein paar Nachteile hat es jedoch auch: Man hat schon ein festes Bild im Kopf und – was noch wichtiger ist – man will unbedingt gewinnen. Also gegen sich selbst, versteht sich in meinem Fall. So ein bisschen schneller als im Vorjahr wäre ja schon schön. Mit diesem Minimal-Ziel stelle ich mich der Herausforderung Breisgau-Triathlon also zum zweiten Mal.  Weiterlesen

Meine erste OD – Frankfurt City Triathlon 2017 (Vorsicht! langer Blogpost!)

Es ist Samstag, 5.8.2017, gerade habe ich mein Auto ins Parkhaus „Alte Oper“ verfrachtet, und stehe leicht orientierungslos in Frankfurt herum. Groß hier. Ich bin nervös. Mein Handy weißt mir freundlich den Weg zum Börsenplatz, wo sich die Startnummernausgabe des Frankfurt City Triathlon befindet. Kurz vor der Ziel entdecke ich einen Typ mit einem roten „Triathlon-Crew“ – T-Shirt. Oh, gut, einfach hinterher.

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(Ideal)Gewichtiges

Mit meinem gestrigen Beitrag, der sich eigentlich gegen den Missbrauch des E-Bikes richten sollte, habe ich offenbar mindestens einen Menschen verletzt, der mir lieb und teuer ist, weil ich ein etwas unsensibles Vokabular bezüglich Übergewicht verwendet habe. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich dafür entschuldigen, denn das war keinesfalls mein Anliegen.

Es stimmt schon, dass Menschen mit einem höheren BMI vermutlich teilweise davor zurückschrecken, sich sportlich zu betätigen, weil sie Angst vor dummen Kommentaren oder abschätzigen Blicken haben. Und das auch nicht ganz zu Unrecht, wie die Erlebnisse von Rennschnecke und Carmen leider nur allzu sehr verdeutlichen.  Weiterlesen

Der Anti-E-Bike-Rant

Vorbemerkung: In einem Kommentar hat mich eine gute Freundin darauf aufmerksam gemacht, dass die folgenden Zeilen eventuell verletzend für Menschen mit höherem Körpergewicht sein könnten. Bitte seid versichert, dass dies nicht meine Absicht ist, und dass die diesbezüglich eventuell etwas despektierlichen Ausdrücke lediglich dem „Rant-Charakter“ dieses Posts dienen und nicht meine generelle Einstellung widerspiegeln.

Im Radsport gibt es seit einigen Jahren das, was die Nordic Walker für uns Läufer sind: E-Biker.

E-Bikes sind prinzipiell ja nichts Schlechtes. Es ist unser Umgang mit ihnen. Ein bisschen so wie mit einem Küchenmesser. Das Messer an sich ist nicht böse, sondern sehr praktisch. Nutze ich es aber, um damit meinen Nachbarn zu ermorden, dann ist das durchaus nicht so ganz korrekt. Ebenfalls nicht so ganz korrekt ist es – Stichwort „E-Doping“ – wenn ich mir mit dem Akku einen Wettbewerbsvorteil verschaffe. Wir erinnern uns an den Fall der belgischen Cyclocrosserin. Weiterlesen