Strongman light oder: ich hätte es besser wissen müssen

Mein Longrun heute war „nur“ 19 km lang. „Kein Problem!“ sagt sich da die leicht übermütige Läuferin, die gerade noch völlig geflasht ist, weil sie von Brooks einen Startplatz zum Strongman-Run bekommen hat. 😀 Dazu später in einem gesonderten Beitrag mehr.

Welche Strecke soll es denn sein? Gpsies geöffnet und eine 19km Strecke gefunden, die am Baby-Neckar entlangführt. So vage erinnert sie sich: Da war was mit dieser Strecke… aber was genau, das hat sie verdrängt. Von der Garmin hat sie sie auch gelöscht. Na gut, hin und wieder muss man ja Platz schaffen. So ein leises Alarmglöckchen klingelt… und wird geflissentlich überhört. Weiterlesen

Arktisexpedition oder Longrun? Eine Fotoreportage

Gefühlt alle zwei Meter bin ich heute stehen geblieben. Handy raus, Foto machen, Handy rein… Oh mein Gott, ist das ein schönes Bild! Handy raus…

Deshalb gibt es heute einen Haufen Fotos. Sie haben eins gemeinsam: Schnee.

Etwa 17 km sollten es heute werden. Gut für eine Runde auf vertrautem Terrain – ein großer Vorteil, wie sich später noch herausstellen sollte. Weiterlesen

Schneeflöckchen und so…

Draußen sieht es aus wie auf einer kitschigen Weihnachtspostkarte. Das ist ziemlich cool. Schneebedeckte Bäume, Sträucher, Dächer mit lustig aus dem Schornstein kringelndem Rauch. Hübsch.

Straßen und Wege tragen seit Tagen weiß, was zwar nett aussieht, mittlerweile aber doch ordentlich glatt ist, überall dort, wo es bespaziert und befahren wurde.

Laufen? Klar laufen! Aber so ganz nach Plan ist gerade nicht. Weiterlesen

Aaaah! Besser!

Als ich bei meinem heutigen Longrun so ca. 4 km unterwegs war, spürte ich plötzlich, wie meine Schultern gefühlt 2 cm nach unten rutschten. Irgendwas hat sich da gelöst, und gleichzeitig damit kam ein Lächeln über mein Gesicht. So ganz von allein.

Dabei war das Wetter eigentlich gar nicht lustig. Es wechselte von Nassschnee zu Regen, dann zu Schneeregen, gegen Ende mal kurz zu richtigen Schneeflocken, um dann allerdings wieder Schneeregen zu werden. Bääääääh! Auch die Industriegebiet-Strecke war jetzt nicht so wirklich hübsch. Aber das war alles irgendwie nebensächlich. Laufen, draußen, Kopf abschalten. Gut! 🙂 Weiterlesen

Let it snow, let it snow, let it snow…

Heute morgen, viertel nach 7 in Süddeutschland: Das Tiger-Katzi-Tatzi nervt und will essen. Einäugiger verschlafener Blick aus dem Fenster: Eine dünne Schneeschicht. Nicht so viel, dass man aufstehen und für den Postboten schippen müsste. Noch leicht komatös vom mütterlichen Sauerbraten des Vortages, nach der Fütterung des Tigers und seiner beiden Gefährten zurück ins Bett. Weiterlesen

Geklautes Läufchen und totes Blödphone

Die Tatsache, dass ich es hier zu einem ganz unerwarteten Blogpost bringe, ist dem Fortschritt zu verdanken, der nun auch hinter den ehemaligen Klostermauern in Obermarchtal in Form eines WLAN-Zugangs für Gäste Einzug gehalten hat. Von der mobilen Welt ist man zwar nach wie vor völlig isoliert, aber wenn man sich um die richtige Uhrzeit bei Südwind vor den Torbogen stellt, und den Arm dabei im exakten Winkel von 35,2° hält, dann hat man mitunter einen Balken… Nun ja, ich schweife mal wieder ab.

Heute habe ich mir einen Lauf geklaut und bin 4,5 km um die Klosteranlage durch den Nebel getrabt, ohne auch nur einem einzigen Menschen zu begegnen. Geklaut, weil ich eigentlich in einer Arbeitsgruppe hätte sein sollen, deren Termin sich aber spontan verschoben hat, weswegen sich mir ein völlig unerwartetes Zeitfenster auftat. Nichts wie raus hier! Weiterlesen

Running in the Rain

I’m running in the rain, just running in the rain!

What a wonderful feeling!

I’m happy again!

So, damit wäre der Ohrwurm für den Samstag abend klargemacht. 🙂 Ich bin ziemlich platt aber auch ziemlich glücklich nach 15,5 km im Dauerregen. Ich bin gespannt, wie meine Hokas gleich aus der Waschmaschine kommen werden. Ja, ich böser Mensch stecke meine Laufschuhe in die Waschmaschine. Allerdings nur im Kurzwaschgang, bei 30°C und ohne Waschmittel. Das müssen sie aushalten. Man konnte sie nicht mehr wirklich erkennen, denn spätestens bei einsetzender Dunkelheit und einem deutlichen Mangel an trockenen Alternativen, habe ich so wirklich jedes Schlammloch mitgenommen, das sich unvorsichtig in den Weg gestellt hat. Platsch, schlörks, quortsch! Weiterlesen

Ein nicht ganz langer Longrun

Blick durch die Bäume

Samstag Nachmittag machte ich mich auf zu dem, was ein Longrun werden sollte, also ein Longrun, der meinen momentanen Möglichkeiten angemessen sein sollte. Ja, ich habe aus dem 18km-Debakel vor einem halben Jahr gelernt, das mir wochenlange Probleme mit dem IT-Band eingebracht hat. Bin ich nicht schlau?

Ich plante die Strecke also vorausschauend so, dass sie wahlweise 11, 12 oder 14 km hätte lang sein können. Weiterlesen

Schweinehund und Flow im Dunkeln

Ja, die Arbeit hat mich wieder… weniger Zeit zum Bloggen und weniger Zeit zum Laufen – wobei mein Schweinehund gerade letzteres irgendwie perverserweise als gar nicht so schlimm empfindet. Ein anderer Teil von mir jedoch schon.

Zu der reduzierten freien Zeit kommt noch das andere Problem hinzu: Die Tage werden kürzer. Immer öfter werde ich gezwungen sein, meine Runden im Dunkeln durch die Stadt zu drehen, und obwohl sich das deprimierend anhört, hatte ich gerade hier gestern ein wunderbares Flow-Erleben. Weiterlesen

Steigungen, Pilze und Schnaken – schon wieder ein ungeplanter Halbmarathon

Diesmal wollte ich auf Nummer sicher gehen. Diesmal legte ich die offizielle (und einzige) Wanderkarte der Region auf meinen Schreibtisch, und verfolgte minutiös jede Weggabelung auf GPSies. 20,2 km sollten es werden – so der Plan – und ich fand tatsächlich die perfekte Streckenführung.

Ja, aber erstens kommt es mal wieder anders und zweitens als man denkt.  Weiterlesen