Der Anti-E-Bike-Rant

Vorbemerkung: In einem Kommentar hat mich eine gute Freundin darauf aufmerksam gemacht, dass die folgenden Zeilen eventuell verletzend für Menschen mit höherem Körpergewicht sein könnten. Bitte seid versichert, dass dies nicht meine Absicht ist, und dass die diesbezüglich eventuell etwas despektierlichen Ausdrücke lediglich dem „Rant-Charakter“ dieses Posts dienen und nicht meine generelle Einstellung widerspiegeln.

Im Radsport gibt es seit einigen Jahren das, was die Nordic Walker für uns Läufer sind: E-Biker.

E-Bikes sind prinzipiell ja nichts Schlechtes. Es ist unser Umgang mit ihnen. Ein bisschen so wie mit einem Küchenmesser. Das Messer an sich ist nicht böse, sondern sehr praktisch. Nutze ich es aber, um damit meinen Nachbarn zu ermorden, dann ist das durchaus nicht so ganz korrekt. Ebenfalls nicht so ganz korrekt ist es – Stichwort „E-Doping“ – wenn ich mir mit dem Akku einen Wettbewerbsvorteil verschaffe. Wir erinnern uns an den Fall der belgischen Cyclocrosserin. Weiterlesen

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Hitzeschlacht am Weinberg – Saisonabschluss beim Kaiserstuhl-Triathlon

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich letztes Jahr mit meiner aus Ihringen stammenden besseren Hälfte auf Verwandtschaftsbesuch an der Stätte des Kaiserstuhl-Triathlons vorbeifuhr, und mich fragte, wie um alles in der Welt die dort einen Triathlon veranstalten wollen, wenn es doch gar keinen See gibt.

Damals hatte ich vom Triathlon etwa so viel Ahnung wie eine Kuh vom Stepptanz… Weiterlesen

Nach dem Triathlon ist vor dem Triathlon :)

Um nur ja nicht in ein Loch nach meiner Triathlon-Premiere zu fallen, habe ich mich natürlich gleich noch zu zwei weiteren Veranstaltungen gemeldet: Dem Breisgau-Triathlon in Malterdingen und dem Kaiserstuhl-Triathlon. Jedesmal die Jedermann-Distanz, startpassfrei.

Welche Erkenntnisse ich aus meinem ersten Triathlon dafür mitgekommen habe, und wie es weiter geht, darüber möchte ich mich jetzt mal auslassen.  Weiterlesen

Und jetzt ein Trikätzchen? Triathlon-Premiere in Freiburg

Und dann war er auf einmal da, der Tag X. Monatelang bin ich geschwommen, Rad gefahren und – leider dank Fersensporn – recht wenig gelaufen, um am Sonntag dann endlich an der Startlinie des Triathlon Freiburg zu stehen.

Die Woche zuvor war nicht wirklich Tapering, da mich eine anstrengende mehrtägige Dienstreise am Freitag Mittag durchgekaut wieder ausspuckte, und ich nur einen Gedanken kannte: Schlafen! Die für Freitag noch angesetzte Radeinheit strich ich ersatzlos. Ich wäre vermutlich sowieso vor einen Pfosten gefahren. Stattdessen noch ein lockeres Läufchen am Samstag, den Kopf voller Triathlon. Weiterlesen

Frühsport – wie ich zum earlyworm wurde

Bzzzz… blblblb… wsnnnnn…

Das ist so in etwa das, was mein Hirn morgens nach dem Aufstehen von sich gibt.

Auf Autopilot füttere ich die Katzenschaft, bin froh, wenn ich es schaffe, mich irgendwie so anzuziehen, dass mein Verlassen des Hauses keinen größeren Anstoß erregt, brauche 5 Anläufe um mein Frühstück zu richten, verliere unterwegs unerklärlich eine Viertelstunde und setze mich dann komatös ins Auto, um – von Stammhirnreflexen gesteuert – zur Arbeit zu fahren.

Nein, ich bin kein Morgenmensch.

Dennoch stehe ich mehrmals pro Woche kurz nach 5 auf, um vor der Arbeit noch eine Trainingseinheit unterzubringen. Warum um alles in der Welt? Weiterlesen

Von der unfreiwilligen Erweiterung des sportlichen Horizonts

Jetzt wird es also doch ein Triathlon – ja, ich höre Euch lachen… Habe ich mich doch lange vehement dagegen gewehrt. Aber da gerade keine vernünftige Jahresplanung möglich ist, und ich wirklich, wirklich ein Ziel brauche, habe ich mich soeben für die Sprint-Distanz beim Freiburg-Triathlon gemeldet. 5 km laufen sollte bis Juli nun wirklich wieder drin sein. All meine anderen Pläne für 2016 sind derzeit mit einem großen Fragezeichen versehen. Freiburg-Marathon im April (HM), Marathon in Tuttlingen im Juni – kann ich vermutlich knicken. Für den Strongman im Mai könnte ich immerhin noch auf die Rookie-Distanz ummelden, auch wenn mir das irgendwie in der Seele weh täte, aber besser als gar nichts… Weiterlesen

Alternativtraining für verletzte Läufer – Teil 2: Das Fahrrad

Nachdem ich Euch in meinem letzten Beitrag Aquajogging und Aquafit(ness) vorgestellt habe, geht es heute um ein weiteres wunderbar vielfältiges Trainingsgerät, welches eine Laufpause überbrücken lässt: Das Fahrrad.

Aber „Fahrrad“ kann man heute genau so wenig mehr sagen wie „Laufschuh“, denn die Spezialisierung ist schier unüberschaubar geworden. Da gibt es das City-Bike, das Rennrad, das Zeitfahrrad, das Mountainbike – wahlweise als Fully oder Hardtail – das Crossbike, was man nicht mit dem Cyclo-Cross-Bike verwechseln darf, das BMX… (tiefes Luftholen) das Trekking-Bike, das Fatbike… und vermutlich ist das nur ein Bruchteil dessen, was sich auf dem Markt befindet.  Weiterlesen

Man tut, was man kann…

…um dem vorweihnachtlichen Wahnsinn möglichst unbeschadet zu entkommen. 😉

Heute zum Beispiel Radfahren bei strahlendem Sonnenschein. Eigentlich wäre ja heute (Ausdauer-)Sportpause angesagt gewesen, aber da hat das Wetter nicht mitgespielt. Meiner leicht geschundenen Ferse wollte ich nach dem gestrigen Longrun etwas Pause gönnen. Weiterlesen