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Der HRM Swim von Garmin – beherzt im Pool

Daten kann man nie genug haben. Trainingsbelastungen, Trainingsfortschritte, Trainingstagebücher…alles Daten, die sich liebevoll auswerten – oder zumindest sammeln lassen.

Mittlerweile hat ja fast jeder Läufer, außer den notorischen Datenverweigerern (soll es ja geben) mindestens GPS und Puls am Handgelenk. Auch beim Radfahren gehört ein Radcomputer zum guten Ton, der zumindest mal die aktuelle Geschwindigkeit zeigt. Besser noch natürlich Puls, Trittfrequenz, Leistung, Sonnenauf- und Untergänge, Gezeiten, Mondphasen…

So kommt dann beim typischen, sprich überausgestatteten, Triathleten leichte Panik auf, wenn es ans Schwimmen geht. Weiterlesen

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Hitzeschlacht am Weinberg – Saisonabschluss beim Kaiserstuhl-Triathlon

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich letztes Jahr mit meiner aus Ihringen stammenden besseren Hälfte auf Verwandtschaftsbesuch an der Stätte des Kaiserstuhl-Triathlons vorbeifuhr, und mich fragte, wie um alles in der Welt die dort einen Triathlon veranstalten wollen, wenn es doch gar keinen See gibt.

Damals hatte ich vom Triathlon etwa so viel Ahnung wie eine Kuh vom Stepptanz… Weiterlesen

Wechsel Rad-Laufen

Nach dem Triathlon ist vor dem Triathlon :)

Um nur ja nicht in ein Loch nach meiner Triathlon-Premiere zu fallen, habe ich mich natürlich gleich noch zu zwei weiteren Veranstaltungen gemeldet: Dem Breisgau-Triathlon in Malterdingen und dem Kaiserstuhl-Triathlon. Jedesmal die Jedermann-Distanz, startpassfrei.

Welche Erkenntnisse ich aus meinem ersten Triathlon dafür mitgekommen habe, und wie es weiter geht, darüber möchte ich mich jetzt mal auslassen.  Weiterlesen

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Und jetzt ein Trikätzchen? Triathlon-Premiere in Freiburg

Und dann war er auf einmal da, der Tag X. Monatelang bin ich geschwommen, Rad gefahren und – leider dank Fersensporn – recht wenig gelaufen, um am Sonntag dann endlich an der Startlinie des Triathlon Freiburg zu stehen.

Die Woche zuvor war nicht wirklich Tapering, da mich eine anstrengende mehrtägige Dienstreise am Freitag Mittag durchgekaut wieder ausspuckte, und ich nur einen Gedanken kannte: Schlafen! Die für Freitag noch angesetzte Radeinheit strich ich ersatzlos. Ich wäre vermutlich sowieso vor einen Pfosten gefahren. Stattdessen noch ein lockeres Läufchen am Samstag, den Kopf voller Triathlon. Weiterlesen

Ute Mückel

Wenn ein Kater schwimmen will – Kraultraining mit Ute Mückel

Sport und Musik sind sich in vieler Hinsicht sehr ähnlich. Es gibt talentierte und weniger talentierte Menschen, aber ab einem gewissen Punkt reicht Talent nicht mehr aus, und der Trainingsfleiß entscheidet. Man kann sich in beiden Bereichen ein Stück weit autodidaktisch fortbewegen, und wenn Lehrer und Schüler sehr begabt sind, dann kann das in Ausnahmefällen sogar auf ein sehr hohes Niveau führen.

Im Normalfall sucht man sich aber irgendwann einen Lehrer, denn der Blick von außen ist durch nichts zu ersetzen.

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Projekt Neoprenanzug – wie so ein Testschwimmen abläuft

Ich bin ja totaler Anfänger, was Triathlon angeht. Ich weiß aber, was man neben einem Fahrrad unbedingt braucht: Einen Neoprenanzug, kurz „Neo“ genannt. Nun gut, eigentlich braucht man ihn nicht… wenn man halbwegs kältefest und ein guter Schwimmer ist, kann man eine Jedermann-Distanz locker ohne Neo schaffen.

Da leider weder Punkt 1 noch Punkt 2 auf mich zutreffen, brauche ich so ein Teil. Leider gibt es hier in der Gegend kein Sportgeschäft, in das man einfach so reinmarschieren kann, und sich einen hübschen Anzug von der Stange aussuchen.  Weiterlesen

Day 18 - 2

Frühsport – wie ich zum earlyworm wurde

Bzzzz… blblblb… wsnnnnn…

Das ist so in etwa das, was mein Hirn morgens nach dem Aufstehen von sich gibt.

Auf Autopilot füttere ich die Katzenschaft, bin froh, wenn ich es schaffe, mich irgendwie so anzuziehen, dass mein Verlassen des Hauses keinen größeren Anstoß erregt, brauche 5 Anläufe um mein Frühstück zu richten, verliere unterwegs unerklärlich eine Viertelstunde und setze mich dann komatös ins Auto, um – von Stammhirnreflexen gesteuert – zur Arbeit zu fahren.

Nein, ich bin kein Morgenmensch.

Dennoch stehe ich mehrmals pro Woche kurz nach 5 auf, um vor der Arbeit noch eine Trainingseinheit unterzubringen. Warum um alles in der Welt? Weiterlesen

Was Hänschen nicht lernt… – oder?

Als Kind lernt man leichter. Logisch. Schließlich ist ja das Hirn sozusagen auf Lernen programmiert. Sitzen, laufen, sprechen, essen, Töpfchen… alles immense Lernleistungen. Und ja, es stimmt, die Dinge, die man als Kind mal richtig gelernt hat, vergisst man nicht so schnell. Die sind irgendwie tiefer auf der Festplatte gespeichert, als so manch anderes.

Trotzdem: Ich würde sagen, auch als Erwachsener hat man durchaus noch Chancen. Manches geht sogar besser. Weiterlesen

Von der unfreiwilligen Erweiterung des sportlichen Horizonts

Jetzt wird es also doch ein Triathlon – ja, ich höre Euch lachen… Habe ich mich doch lange vehement dagegen gewehrt. Aber da gerade keine vernünftige Jahresplanung möglich ist, und ich wirklich, wirklich ein Ziel brauche, habe ich mich soeben für die Sprint-Distanz beim Freiburg-Triathlon gemeldet. 5 km laufen sollte bis Juli nun wirklich wieder drin sein. All meine anderen Pläne für 2016 sind derzeit mit einem großen Fragezeichen versehen. Freiburg-Marathon im April (HM), Marathon in Tuttlingen im Juni – kann ich vermutlich knicken. Für den Strongman im Mai könnte ich immerhin noch auf die Rookie-Distanz ummelden, auch wenn mir das irgendwie in der Seele weh täte, aber besser als gar nichts… Weiterlesen