Tempotest 2.0

Stadionbahn 1Vicsystem weiß auch nicht, was es will…

Zur Einstufung der Leistungsfähigkeit möchte es einen Testlauf über 4km haben. Folgendes sind die Bedingungen:

„Beim Testlauf geht es darum, eine flache Strecke von 4’000m so schnell zu laufen, wie Du kannst. Dabei sollten die zweiten 2’000m etwas schneller gelaufen werden, als die erste Hälfte.“ Weiterlesen

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Tempo, Tempo, Tempo!

Juhu, Hurra, und Jippie! Es gibt klar erkennbare Fortschritte zu vermelden! Nach meinem Rumgememme vom Sonntag gibt es jetzt was Positives zu berichten.

Heute war wieder ein Tempolauf angesagt. 8,8 km sollten es laut Plan in 6:23 werden. Nachdem meine Erfahrung bei den letzten Tempoläufen ja so war, dass ich das vorgegebene Tempo nicht halten konnte, was aber vermutlich vor allem daran lag, dass die Planvorgabe für eine topfebene Strecke gedacht ist, beschloss ich, heute einfach mal von vorneherein was draufzurechnen, und einen 6:30 er Schnitt anzupeilen. Das ist auch das Tempo, das ich für meinen 10er-Wettkampf (wobei ich ja nicht wirklich wettkämpfe) nächstes Wochenende geplant habe. Insofern sollte dieser Lauf auch ein Test werden, wie das so passt. Weiterlesen

Wissen, wann man den Stecker ziehen muss… (Ugly destinations 1)

Heute Tempolauf. Geplant sind 7,5 km im 6:20 er Schnitt. So die ersten 3km gehen ganz gut, danach fängt es an, etwas hässlich zu werden. Bei einer Kurve erlaube ich mir den Blick auf die Garmin, in der Hoffnung, da vielleicht zu sehen, dass ich nur noch 1, irgendwas laufen muss. Schreck 😯 da stehen noch über 3 km. Röchel!  Außerdem zeigt mir Garminchen, dass ich nicht mehr im Zieltempo laufe. Der Schnitt liegt bei 6:28. Nun gut, das Trainingsprogramm berechnet für flache Strecken, aber so masochistisch veranlagt, dass ich über 7 km Runden im Stadion laufe, bin ich dann doch nicht. Da selbst die flachste Strecke in meiner Umgebung doch den ein oder anderen kleinen An- und Abstieg hat, denke ich zunächst optimistisch, dass ich dann halt bergab ein kleines bisschen schneller laufen kann, um den Tempoverlust am Anstieg zu kompensieren. Aber irgendwie funktioniert das Prinzip der Energieerhaltung beim Laufen nicht ganz so. Liegt es an der fürs Abbremsen verwendeten Energie, wenn’s bergab geht? Die kleine Erholung wiegt die zusätzliche Anstrengung des Anstiegs einfach nicht auf.  Weiterlesen

4 km Testlauf und die lieben Nachbarn

„Gehen Sie jetzt schon rennen? Ha, ihr zwei habt halt einfach nicht genug Arbeit!“ So begrüßt mich morgens um ca. halb 9 meine Nachbarin, die vor ihrem Haus die Fugen an der Bordsteinkante von Unkraut freikratzt.

Und WUMMS mutiere ich also von der sportlichen vollzeitbeschäftigten Powerfrau (zumindest dachte ich, dass mich manche meiner Nachbarn vielleicht eventuell so sehen könnten, vielleicht…) zum ordinären Tagedieb. Das geht ja gut los… Weiterlesen

Tempo-Regenlauf

Nein, es war gestern nicht trocken. Auch wenn es gerade nicht regnete, hing das Wasser in der Luft rum und grinste sich eins.

Ich grinste mir auch eins bei den zum Teil verwirrten Blicken, die ich von beregenschirmten dick vermummten Gestalten erntete, weil ich in T-Shirt und Kurztights und offensichtlich guter Dinge durch den Regen trabte. Was die Gestalten nicht wussten: Das Shirt sieht zwar aus wie Baumwolle, ist es aber nicht. Es ist ein Fake-Baumwollshirt von Brooks, das ich sehr gerne bei solchem Wetter trage, weil es sehr locker sitzt und daher keine Klebegefahr droht. Meine Regenjacke hatte ich um die Hüften gebunden. Ja, ich weiß, es sieht sch…  aus, aber das ist mir relativ egal, denn ich hatte keine Lust nach meiner Tempoeinheit auszukühlen, und da ich die Jacke nirgendwo sicher deponieren konnte, musste sie halt so mit. Punkt. Weiterlesen

Gelangweilte Engel oder: Tempolauf mit Wetter

Heute ist so einer dieser Tage, an denen das Wetter wirklich total verrückt spielt. Natürlich war heute Tempodauerlauf angesagt, und ich glaube, dass zwei gelangweilte Engel auf ihrer Wolke saßen und sich ungefähr folgendes abspielte:

Engel 1: Mir ist öde. Komm, lass uns dieses Wesen hier ärgern, das gerade noch so schön schläft.

Engel 2: Ja, sie hat sich heute vorgenommen, tendeziell früh aufzustehen und den Tempolauf hinter sich zu bringen. Ich glaube, ich drehe mal das Wasser auf, so dass sie hört, dass es schüttet… Weiterlesen

Regeneratioooooooon!

Gestern fühlten sich meine Beine wie durch den Fleischwolf gedreht – aua! Da half nur noch eins: Solemar!

Wie schön, dass wir hier von Kurorten umgeben sind, da ist so eine kleine Privatkur am Abend auch mal möglich. Neben den Massage-Düsen und diversen Möglichkeiten, sich mal richtig durchblubbern zu lassen, liebe ich vor allem das Schwebebecken. Mit 39° warmem Wasser und einem Salzgehalt knapp unterhalb des Toten Meers kann man sich mal für eine gewisse Zeit von der Schwerkraft befreien – und muss nur aufpassen, dass man dabei nicht einschläft oder in andere Entspannungswillige hineintreibt. Weiterlesen

Bahntraining – Versöhnung nach 20 Jahren

Selfie mit leicht zerstörter Frisur und dm-Alienbrille nach dem Intervalltraining

Selfie mit leicht zerstörter Frisur und dm-Alienbrille nach dem Intervalltraining

Wir haben uns versöhnt – die Stadionbahn und ich – auch wenn es dazu 20 Jahre gedauert hat, wir mögen uns. Wieder? Nein, eigentlich zum ersten Mal. Gehen wir mal so 20-25 Jahre zurück. Da war allein das Wort „Schänzle“ schon genug, um Herzrasen, Schweißausbrüche, Übelkeit und ein plötzliches Motivationstief zu verursachen. „Schänzle“, das bedeutete Leichtathletik, und das wiederum bedeutete, dass das Wetter gerade gut genug war, um in der Regel ohne irgendwie geartetes vorheriges Training, Noten in irgendeiner dieser Disziplinen zu machen. Ich war eine absolute Null in den meisten dieser Disziplinen. Das Einzige, was ich – warum auch immer –  ganz gut konnte, war Hochsprung. Weiterlesen